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Tagung „Regiopole – Brückenschlag zwischen Raumordnung und Stadtentwicklung“

Experten aus Praxis und Wissenschaft diskutierten am 16.9.2015 im Rahmen des 9.Bundeskongresses der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Leipzig Herausforderungen, die das sechste Handlungsfeld der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „Die Zukunft der Stadt ist die Region - Regionalisierung“ mit sich bringt.

Die Tagung „Regiopole – Brückenschlag zwischen Raumordnung und Stadtentwicklung“ zeigte anhand von Praxisbeispielen deutlich auf, wo trotz jahrelangem Engagement noch große Herausforderungen liegen, kooperative Ansätze über eher zufallsgebundene Interessensbekundungen hinaus zu verstetigen.

Stadthausen: Die Stadt von morgen

Eine Stadt mit Elektroautos, mit viel Grün und noch mehr Fahrrädern und mit so günstigem ÖPNV, dass jeder ihn nutzen kann – geht das?

Nach den Schülern der Klasse 10d der St. Ursula Schule in Hannover ist das alles möglich! In ihrem Kurzfilm zeigen sie, wie die Stadt von morgen weitgehend auf das Auto verzichten kann.

Der Kurzfilm ist einer von mehreren Kreativbeiträgen des von ARL und IRS ins Leben gerufenen Blog-Projekts „Leben in der Stadt der Zukunft“. Die Idee war, Schülerinnen und Schüler mit Forscherinnen und Forschern beider Einrichtungen ins Gespräch zu bringen über ihre Sicht auf die Zukunft der Stadt. Von steigenden Mieten und alternativen Wohnformen über die Zukunft der Arbeit bis zur Energiewende und neuen Mobilitätsformen – die Schülerinnen und Schüler haben sich mit so ziemlich allen Themen beschäftigt, die momentan auch von Expertinnen und Experten in den Raumwissenschaften diskutiert werden.

Call for Papers: Regional Studies Association Annual Conference 2016

Building Bridges: Cities and Regions in a Transnational World

3rd - 6th April, Karl-Franzen- University, Graz, Austria

Throughout history, cities and regions have been cornerstones of economic, social and cultural institution building and centres of communication and trade across borders of empires and nations. In a globalised world dominated by multi-level governance and declining economic and political significance of the nation-state, cities and regions are becoming ever more so important in building bridges across nations, supra-national unions, and even continents.

These challenges surpass the usual aspects of integration: it is not sufficient to reduce barriers for the mobility of labour, goods, services and capital, to create a homogenous competitive environment, and a solid monetary system. What is needed in addition are more elements of a new regionalism, which is based on non-hierarchical relationships, on self-government, and on the creation of flexible alliances leading to interregional transnational cooperation. The development of a region is affected by its competitive and complementary relationships with other increasingly distant regions.

Vierte Sitzung der AG Integrierte Stadtentwicklung am 05.09.2015

Am 5. September 2015 fand das vierte Arbeitstreffen statt. In der vierten Sitzung wurde zu Beginn der Expertenworkshop „Kooperativ = integrativ? - Kooperative Ansätze für die integrierte Entwicklung des Wohnens“ reflektiert und die Profile der Akteursgruppen Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Bürgerschaft herausgearbeitet (s. auch Bericht). Aus dem Workshop ergaben sich zahlreiche neue Ideen und Aspekte für die weitere Arbeit der Arbeitsgruppe. In der Diskussion wurde ebenfalls deutlich, wie stark die Kooperationen von der Planungskultur in den Städten, lokalen Eigenlogiken und Entwicklungspfaden geprägt ist. Außerdem wurde die Bedeutung kommunaler Liegenschaften als Erfolgsfaktor für eine zielgerichtete Bodenpolitik herausgestellt.

Call for Papers vom ILS: Workshop „Mobilität und Digitalisierung – Chancen und Hemmnisse für die Mobilität von morgen“

Wie wir kommunizieren, wie wir arbeiten, wie wir uns informieren, wie wir einkaufen und nicht zuletzt wie wir uns fortbewegen – unser Alltag verändert sich durch die zunehmende Digitalisierung. Unsere Mobilität wird auf vielfältige Art und Weise durch die Digitalisierung und zunehmende Vernetzung von Technik, Daten und Menschen beeinflusst: Nahezu überall und jederzeit sind umfangreiche Informationen verfügbar, werden Daten generiert, ist Kommunikation möglich und können Verabredungen getroffen werden. Sowohl für verschiedene wissenschaftliche Disziplinen als auch für die Praxis bringt dies spannende Forschungsfragen, Herausforderungen, Handlungsfelder und Möglichkeiten mit sich.

Border Futures – Grenzregionen als Impulsgeber der Raumentwicklung?

Planerforum am 9. Oktober 2015 in Mannheim

Hintergrund und Anliegen

Border FuturesGrenzüberschreitende Zusammenarbeit ist in der Raumentwicklung ein etabliertes Thema, allerdings verändern sich mit den gesellschaftlichen Herausforderungen auch die Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Zu Anforderungen aus Mobilität, Verkehrs- und Pendlerströmen sowie wirtschaftsstrukturellen Transformationsprozessen kommen Aufgaben wie Energiepolitik und demographischer Wandel hinzu.

Die Zukunftsfähigkeit von Grenzregionen bewegt sich zwischen zunehmenden räumlichen Polarisierungstendenzen, die Fragen der Metropolisierung einerseits und der Daseinsvorsorge in ländlichen Gebieten andererseits betreffen.

Call for applications: RegPol² school for PhD students in Leipzig

Topic: “Empirical perspectives on Central and Eastern European polarisation processes and their analysis”
Date: 26th – 30th October 2015
Venue: Leibniz Institute for Regional Geography (IfL), Leipzig, Germany

Background

The project “Socio-economic and Political Responses to Regional Polarisation in Central and Eastern Europe” (RegPol²) focuses on the evolution and persistence of polarisation and peripheralisation processes and analyses governance issues of core-periphery relations as well as local strategies and potentials in dealing with polarisation in Central and Eastern Europe. Being a Marie Curie Initial Training Network it is funded by the European Union in order to provide young researchers appropriate training opportunities for their career. The second RegPol² school "Empirical perspectives on Central and Eastern European polarisation processes and their analysis" is open to PhD students at the beginning of the empirical phase of their PhD project.

Regionalplanertagung Sachsen-Anhalt: Transformation Mitteldeutschland 1925-2015 – 90 Jahre wissenschaftliche Landesplanung

23. und 24. September in Merseburg

Die wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Wurzeln der heutigen Landes- und Regionalplanung reichen bis in das Jahr 1925 zurück. Am 2. April 1925 wurde in Halle an der Saale der „Gesamtsiedlungsausschuss für den Mitteldeutschen Industriebezirk“ gegründet. 1932/33 erfolgte die Veröffentlichung des Mitteldeutschen Planungsatlas – ein einmaliges Planungswerk zur Landesentwicklung in diesem Raum und zugleich das einzige umfassende, wissenschaftliche Planwerk für die langfristige Entwicklung eines Wirtschaftsraumes in dieser Zeit. Die bis heute die Raumplanung bestimmenden Begriffe, Planungsmethoden und Strukturen entstanden in Mitteldeutschland in der Zeit von 1925 bis 1933.

20. Thüringer Regionalplanertagung: Regionale Perspektiven und Energiewende

Die Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen wird in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der ARL am 30. September und 1. Oktober 2015 in der Landessportschule Bad Blankenburg die 20. Thüringer Regionalplanertagung durchführen. Das Generalthema der 20. Regionalplanertagung in Thüringen wird sein:

„Regionale Perspektiven und Energiewende“

Auf der Veransstaltung soll darüber diskutiert werden, wie bei weiterem Bevölkerungsrückgang und in Zeiten knapper Kassen die Energiewende vorangebracht und trotz konkurrierender Raumnutzungsansprüche bewältigt werden kann.

Call for Membership

Für eine neue Arbeitsgruppe der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin/Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern der ARL mit dem Titel

Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?

werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Die Arbeitsgruppe wird von Dr. Ludger Gailing (Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, IRS) in Kooperation mit Dr. Petra Overwien (Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg) geleitet.

©Ludger GailingThematik

In der Entwicklung erneuerbarer Energien hat sich Nordostdeutschland in den vergangenen Jahren (vor allem im Bereich der Onshore-Windkraft, aber auch darüber hinaus) zu einem räumlichen „Hotspot“ der deutschen Energiewende gemausert. In diesem Zuge wurden – und werden – vielfältige Erfahrungen gemacht und bemerkenswerte innovative  Praxisschritte unternommen, so dass ein relativer Entwicklungsvorsprung gegenüber anderen Bundesländern zu konstatieren ist. Im Gebiet der LAG sind Ex-post-Betrachtungen zur regionalen Steuerung der Energiewende möglich. Die Arbeitsgruppe will daher fragen, wie diese Entwicklung erreicht werden konnte, welche Herausforderungen die Akteurinnen und Akteure der räumlichen Planung auf der regionalen Handlungsebene während der vergangenen 15 Jahre (insbesondere der letzten 5 Jahre) meistern mussten – und gegenwärtig meistern. Von besonderem Interesse sind die planungspraktischen Innovationen, die dadurch hervorgerufen wurden: Worin bestehen diese Innovationen genau? In welchen Praxisfeldern der regionalen Steuerung der Energiewende sind sie festzustellen (z.B. in der Verknüpfung regionaler Entwicklungsprozesse mit formeller Regionalplanung, in der Organisation ökonomischer Teilhabe, in Gestaltungs- und Beteiligungsfragen)? In welchen nicht? Wurden Innovationen für das Mehrebenensystem der Planung insgesamt erreicht?