Direkt zum Inhalt

So liefen die Gespräche der ARL bei "Book a Scientist"

Beim diesjährigen „Book a Scientist“ am 29. September 2026 stellte die ARL die Frage „Wie wirkt Wissenschaft?“

Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei Book a Scientist hatten Interessierte die Chance, sich 25 Minuten lang online mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was sie schon wissen wollten.

EE-Standortfinder hilft bei der Suche nach geeigneten Flächen für Wind- und Solarenergie

Interaktives Webtool des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung online

(Pressemitteilung des UFZ, 05.10.2026) 

Wo in Deutschland gibt es gute Voraussetzungen für eine Windenergieanlage? Welche Flächen kommen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen infrage? Was spricht für oder gegen potenzielle Standorte? Antworten liefert der EE-Standortfinder. Die interaktive und frei verfügbare Webanwendung, die das UFZ gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) entwickelt hat, identifiziert und bewertet potenzielle Standorte für neue Windenergie- und Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Sie richtet sich in erster Linie an Kommunen, Energieagenturen und Beratungsunternehmen, Akteure der Raum-, Regional- und Anlagenplanung, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Weibliche Nachwuchskräfte können sich ab sofort für das FRU-Mentoring-Programm bewerben

Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) unterstützt Frauen zu Beginn ihrer Karrierephase

Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Der FRU bietet daher Mentoring-Programme für weibliche Nachwuchskräfte in Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung an. Für den Jahrgang 2027 beginn nun die Bewerbungsphase!

Endlager für hochradioaktiven Abfall

ARL Lunch Talk #22

Nach wie vor suchen wir in Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Abfall. Seit 2017 regelt das Standortauswahlgesetz das entsprechende Verfahren. Dieses Gesetz soll sicherstellen, dass der Suchprozess partizipativ, wissenschaftsbasiert, transparent, selbsthinterfragend und lernend angelegt ist und am Ende zu einem Endlagerstandort mit bestmöglicher Sicherheit führt. Bei der Ermittlung dieses Endlagerstandorts spielen Sicherheitsanforderungen und geowissenschaftliche Kriterien eine Rolle. Aber auch Raumplanung und Raumentwicklung sind in allen Phasen der Standortauswahl gefragt.

Genau hiermit haben sich die Experten unserer 22. Lunch Talk-Ausgabe beschäftigt: Bernhard Müller von der (TU Dresden) und Matthias Steinhoff (BGE) sind Leiter und Mitglied des ARL-Arbeitskreises „Endlagersuche für radioaktiven Abfall in Deutschland – zur Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung“ und stellen die sechs Empfehlungen des AK vor:

Antje Bruns wechselt an die TU Berlin

Gruppenfoto zur Verabschiedung von Antje Bruns: Kolleginnen und Kollegen stehen in den Räumen der ARL zusammen und lächeln in die Kamera. Im Vordergrund hält eine Person eine Topfpflanze mit bunten Bändern, eine weitere eine Karte.

Das Präsidium und die Geschäftsstelle der ARL verabschieden zum 1. Oktober 2026 ihre Generalsekretärin, Prof. Dr. Antje Bruns, die einen Ruf an die TU Berlin angenommen hat. Der ARL wird Antje Bruns als aktives Mitglied der Akademie weiterhin eng verbunden bleiben. Darüber hinaus wird sie auch künftig wichtige Vorhaben inhaltlich und strategisch federführend mitgestalten, darunter das Planungsbarometer, das Leibniz-Labs-Netzwerkvorhaben, die Wirkungsanalyse sowie die von ihr eingeworbenen internationalen Drittmittelprojekte, die über bestehende Kooperationsverträge an der ARL weitergeführt werden.

Strukturschwäche messen, Potenziale fördern

Workshop am 13. Oktober in Berlin

Wie lassen sich strukturelle Schwäche und gleichwertige Lebensverhältnisse verlässlich und vorausschauend messen? Welche Indikatoren braucht eine Strukturpolitik, die Potenziale stärkt und Transformationsrisiken frühzeitig erkennt? Diesen Fragen widmet sich der Workshop „Messung struktureller Schwäche von Räumen – gestern, heute und morgen“ am 13. Oktober 2026 von 12:00 bis 14:00 Uhr in Berlin.

Unter dem Leitgedanken „Status quo oder Prävention? Von der Bedürftigkeit zum Potenzial“ diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Regionen, wie Strukturpolitik Transformation vorausschauend begleiten kann. Im Mittelpunkt stehen auch die Abgrenzung strukturschwacher Räume und ihre Bedeutung für Förderinstrumente wie die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Navigate Planning Through Changes

The ARL at the VASAB Young Planners’ Summer School 2026

From 23 to 29 August 2026, 30 young planning professionals and students from across the Baltic Sea Region and Ukraine gathered in Gdańsk, Poland, for the VASAB Young Planners’ Summer School, held under the theme “Navigate Planning Through Changes.” The international and inter- and transdisciplinary format brought together participants from different countries and professional backgrounds to explore emerging spatial planning challenges in the Baltic Sea Region and to find adequate solutions for different planning levels.

Rohstoffe. Recht. Resilienz.

Perspektiven für Versorgung, Regulierung und Krisenvorsorge

Die Frage, was es braucht, damit in Deutschland auch in Zukunft ausreichend Rohstoffe für den Wohnungsbau, die Infrastruktur und die wirtschaftliche Entwicklung zur Verfügung stehen, bildete den Mittelpunkt des 50. Tages der Baustoffwirtschaft, der am 11. September 2026 in Neumünster (Schleswig-Holstein) stattfand. Hier diskutierten Vertreter:innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

ARL-Präsident Axel Priebs war eingeladen worden, um das Thema aus raumplanerischer Perspektive zu beleuchten und deutlich zu machen, wie wichtig resiliente Raum- und Infrastrukturen für die Daseinsvorsorge, Krisenvorsorge und Bevölkerungsschutz sind.

Vom einzelnen Reallaborprojekt zum wirkungsorientierten Forschungsmanagement

Die ARL beteiligte sich über die GTPF-Themengruppe „Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement“ mit einem Workshop an der Reallaborkonferenz 2026

Die Konferenz vom 16. bis 17 September am Campus Leverkusen der TH Köln widmete sich dem Thema „Zurück in die Zukunft? – Reallabore in Zeiten des disruptiven Wandels“. Die ARL beteiligte sich an dem Workshop „Vom einzelnen Reallaborprojekt zum wirkungsorientierten Forschungsmanagement“. Die Leitfrage war: Wie kann eine stärkere Wirkungsorientierung der Reallaborpraxis gefördert werden?