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ARL Congress 2026 on European Regional Policy in Times of Transition

Registration Open
A dry, brown field with sparse grass and scrub. In the center of the image, clothes hang on an improvised clothesline strung between wooden posts, with a few old chairs nearby. In the background, a large industrial facility with silos and conveyor belts is visible. The sky is partly cloudy with patches of blue.
"Hang me out to dry", Second place in the 2020 ARL Photo Contest 'Just Spaces?'

We are inviting researchers, policymakers and practitioners to our 2026 congress:

European Regional Policy in Times of Transition
📍 Cologne, Germany
📅 1–2 October 2026

At a time of overlapping green, digital, geopolitical and demographic transformations, European regional policy is facing growing pressure to reconcile competitiveness, cohesion and spatial justice. Persistent territorial inequalities, debates on the future of EU Cohesion Policy after 2027, and the uneven spatial impacts of sectoral policies raise urgent questions for regional development across Europe.

The congress will provide a platform for interdisciplinary exchange on these challenges and explore future directions for European regional policy and territorial cohesion.

Infrastrukturen – Herausforderungen in der Transformation

25. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW hat am 13. März 2026 in Essen stattgefunden
Ein Tischmodell mit kleinen Spielfiguren und Spielzeugobjekten symbolisiert unterschiedliche Aspekte von Raum und Gesellschaft. Zu sehen sind unter anderem Bäume, Felsen mit Wasserlauf, Sitzmöbel, Tiere, ein Schulbus sowie mehrere Figuren in verschiedenen Alltagssituationen. Im Hintergrund ist unscharf ein Konferenz- oder Veranstaltungsraum mit grüner Wand und Mikrofonen erkennbar. Die Szene wirkt wie ein partizipatives Planungs- oder Zukunftsmodell im Miniaturformat.
Stefan Gärtner veranschaulichte mit einer Playmobile-Welt das Problem der Verteilung

Ob intakte Straßen und Brücken, wohnortnahe Grünflächen oder eine funktionierende Energieversorgung – Infrastruktur prägt den Alltag und entscheidet maßgeblich über Lebensqualität und Teilhabe. Vielerorts zeigen sich deutliche Mängel, und auch soziale Infrastrukturen wie Schulen oder Krankenhäuser stehen unter Druck. Die grüne Transformation stellt Städte und Regionen vor eine doppelte Herausforderung: Bestehende Defizite beheben und zugleich zukunftsfähige Lösungen entwickeln. Wie kann das gelingen? Dazu diskutierte die 25. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW unter dem Thema „Infrastrukturen – Herausforderungen in der Transformation“ im März 2026 in Essen. 

Eure Ideen für die räumliche Transformation

Call für Arbeitskreise und Transferformate

Multiple Krisen prägen die aktuellen Nachrichten, den wissenschaftlichen Diskurs und die Arbeit in der Planungspraxis. Daher braucht die räumliche Planung mehr denn je neue, innovative Ansätze und ein Hinterfragen und Weiterentwickeln etablierte Praktiken und Routinen. Kurz: Planungspraxis und Raumwissenschaften brauchen Euer originäres Wissen und Eure Ideen für transformative Handlungsansätze!

Euer Profil

Ihr arbeitet in der Planungspraxis oder den Raumwissenschaften und Euer erster Studienabschluss liegt nicht länger als 12 Jahre zurück? Ihr freut Euch darauf, gemeinsam mit anderen Planenden aus Wissenschaft und Praxis Eure Ideen kritisch zu diskutieren und weiterzuentwickeln? Ihr habt Lust, gemeinsam handlungsrelevantes Wissen für eine nachhaltige Raumentwicklung zu erarbeiten und wollt am Ende ein konkretes Ergebnis haben und sehen, dass Eure Idee Wirkung entfaltet?

Jetzt noch zur Frühjahrstagung der ARL-Foren Südost und Nordost in Polen anmelden!

Die Anmeldefrist wurde auf den 21.Mai 2026 verlängert

Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Tagung richtet sich an Raumplaner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Polen. 

ARL engagiert sich im Kontext der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen seit Jahren eine anhaltende Verschlechterung von Biodiversität und Ökosystemzuständen (vgl. IPBES). Zugleich unterstreicht der „Faktencheck Artenvielfalt“, an dem auch die ARL mitgewirkt hat, dass der Verlust von Lebensräumen in Deutschland ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht hat. Mit der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (W-VO) liegt nun ein ambitionierter politischer Rahmen vor, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Internationale Perspektiven für ländliche Räume

Digitale Impulse 2026

Wie gehen andere Länder mit den Herausforderungen ländlicher Räume um – und welche politischen Instrumente, Förderprogramme und Governance-Ansätze kommen dort zum Einsatz? 

Die digitale Impulsreihe 2026 der Andreas Hermes Akademie stellt internationale Politikinstrumente der ländlichen Entwicklung vor und zeigt konkrete Praxisbeispiele aus verschiedenen Weltregionen.

Mit Beiträgen aus Mittel- und Osteuropa, Indien und Japan öffnet die Impulsreihe gezielt den Blick über Deutschland hinaus. Die drei Sitzungen der Reihe werden sich den Themen Mobilität und Infrastruktur, Raumentwicklung und Energiepolitik sowie der Begegnungsorten und Resilienz ländlicher Räume widmen. Das Programm der Veranstaltungsreihe mit ausführlicheren Infos zu den jeweiligen Terminen finden Sie im

Neuer ARL-AK "Wasser für wen?" wird Kennzeichen wassergerechter Planung herausarbeiten

Welche Herausforderungen birgt die neue Wasserfrage?

Wasserknappheit, Nutzungskonkurrenzen und Unsicherheit: Was noch vor wenigen Jahren als Ausnahme galt, wird zum Normalzustand der räumlichen Planung. Damit beschäftigte sich der neu gegründete ARL-Arbeitskreis „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“ bei seinem Auftakttreffen am 9. und 10. April 2026 in Weimar. 

Reducing Land Take in Europe: Key Observations and Blind Spots from 14 countries

Report on the meeting of the ARL International Working Group (IWG) on No Net Land Take, Ghent, 23–24 April 2026 By Peter Lacoere, Thomas Hartmann

Despite No Net Land Take being a European policy objective, its implementation across countries remains largely in its infancy. Each country relies on different land policy strategies to pursue the goal of reducing land consumption. To better understand these implementation challenges, enable mutual learning, and facilitate structured reflection, the international working group on NNLT convened its first in person meeting in Ghent, Belgium.