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Veranstaltung zu Staatsgrenzen überschreitender Planung des ARL-Forums Planungsrecht

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Präsenzveranstaltung am 26. Februar 2026, 10:00 - 17:00 Uhr, in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster 

Die Veranstaltung des ARL-Forums Planungsrecht widmet sich dabei folgenden Themenschwerpunkten:  

  • Völkerrechtliche Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Planung
  • Fachliche Grundfragen grenzüberschreitender Planung
  • Rechtsrahmen grenzüberschreitender Raumordnung
  • Grenzüberschreitende Fachplanung – insbesondere am Beispiel der Fehmarnbeltquerung
  • BRIDGEforEU: Chancen und Herausforderungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit 

Nähere Informationen zum Programm finden Sie im Anhang

Stärkere Unterstützung für ländliche Gemeinden

Nordhalbener Erklärung ruft zum Handeln auf

Ob es um Schulgebäude, Gemeindestraßen, kulturelle Einrichtungen oder Jugendzentren geht: In vielen kleinen Kommunen fehlt das Geld für notwendige Investitionen – ebenso wie die Aufmerksamkeit der Landes- und Bundespolitik für diese Problematik. Um das zu ändern, haben Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft nun ein deutliches Zeichen gesetzt: die Nordhalbener Erklärung. In dieser fordern sie bessere Rahmenbedingungen für strukturschwache Kommunen, um die Handlungsfähigkeit vor Ort sowie das Vertrauen in demokratische Institutionen wieder zu stärken.

Begleitkreis Internationalisierung zieht positives Fazit

Auf seiner Abschlusssitzung lobt der Begleitkreis die internationale Öffnung der ARL-Aktivitäten

Zwischen 2020 und 2022 wurde ein Begleitkreis eingerichtet, der das Präsidium und die Geschäftsstelle der ARL über mehrere Jahre hinweg zur Internationalisierung beratend unterstützte. Der Begleitkreis setzte sich aus zehn international erfahrenen Akademiemitgliedern zusammen. Da die Internationalisierung inzwischen fester Bestandteil der Akademiearbeit ist, endete auch die Tätigkeit des Begleitkreises. Die abschließende Sitzung fand am 12. Dezember 2025 statt.

Webinar series: Breakfast Talks "Transformative Dialogues"

The TD-Lab – Laboratory for Transdisciplinary Research • Berlin University Alliance is hosting the second edition of its webinar series Breakfast Talks - Transformative Dialogues.

At the beginning of the year, the Breakfast Talks webinar series offers inspiration for reflecting on one's own actions in participatory and transdisciplinary research projects. The aim is to empower participants in their collaboration with practitioners and to gain stimulating insights into topics such as criticism of hierarchy, care, and one's own positionality in collaborations. The focus is on applied practical examples and methodological approaches for transformative working methods that can be established in one's own projects. The webinars can be booked individually and invite participants to discover new tools for their own collaborative research work.

Neue Sicherheitslage in Europa - Konsequenzen für die Raumordnung

Die Fachtagung thematisierte die zunehmenden sicherheitspolitischen Bedrohungslagen in Europa und diskutierte, wie Raumordnung und Planung zur Krisenfestigkeit kritischer Infrastrukturen und Regionen beitragen können. Im Fokus standen aktuelle Herausforderungen durch Naturkatastrophen, hybride Angriffe und geopolitische Risiken, welche Notwendigkeit und Ansatzpunkte einer resilienten und krisenfesten Raumentwicklung verdeutlichten.

Planning for sustainability transformations

RuR Special Issue Vol. 83 No. 6 (2025) ist Open Access verfügbar
Titelseite der Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“, Ausgabe 2025, Heft 83/6. Schwerpunktheft „Planning for sustainability transformations: Theoretical approaches, practical experiences, and political consequences“. Heller Hintergrund mit stilisierter Europakarte, Logo von oekom science unten rechts.

Nachhaltigkeitstransformationen planen: Theoretische Zugänge, praktische Erfahrungen und politische Konsequenzen

Im Editorial konstatieren Tanja Mölders, Jochen Monstadt und Niclas Ruppert "Wer plant, transformiert." Aber ob und inwieweit diese Transformationen effektiv zu einer nachhaltigen Raumentwicklung beitragen, erscheint fraglich. Gleichwohl zeigen die Beiträge des Heftes, dass Planung auf der theoretisch-konzeptionellen Ebene mit zentralen Merkmalen von Transformationen verbunden ist (Integration, Zukunftsorientierung, Raumorientierung). Auf der Ebene der Methoden und Umsetzung verfügt Planung über zahlreiche Instrumente, die „transformative Kapazitäten“ besitzen. Demgegenüber steht jedoch die Einschätzung, dass Planung „nicht darauf ausgelegt [ist], einen Prozess tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels anzuleiten“. Und genau hier liegt ein zentraler Diskussionspunkt, dem die Unterscheidung zwischen strategischen und analytischen Ansätzen der Transformation Rechnung trägt. Das Erreichen strategischer Ziele (z. B. des Windenergieausbaus) kann durch den Einsatz von Instrumenten der Raumplanung ermöglicht werden. Dies gilt auch und vor allem für die formelle Planung. Das kritische Hinterfragen und die Veränderung von Machtverhältnissen, institutionellen Arrangements, ökonomischen Rationalitäten und Naturverständnissen lassen sich hingegen weitaaus schwieriger in das planerische Denken und Handeln integrieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass strategische Reformdebatten nicht geführt werden können und sollten. Hierbei erscheint eine Reflexion existierender Gesetze, Instrumente und Verfahren ebenso geboten wie das Infragestellen planungskultureller Gewissheiten. Das vorliegende Heft möchte dazu einen Beitrag leisten.

19. Werkstattgespräch zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR

Call for Papers

Seit drei Jahrzehnten organisiert das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner
Werkstattgespräche zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Inzwischen sind diese Gespräche zu einem zentralen Forum der Diskussion über dieses Themenfeld geworden. Es dient als Ort des Austauschs über neue fachwissenschaftliche Forschungsarbeiten jüngerer und etablierter Kolleg*innen sowie zum Gedankenaustausch zwischen Fachwissenschaftler*innen und Zeitzeug*innen. 

Das 19. Werkstattgespräch wird am 18. und 19. Juni 2026 in Erkner stattfinden und in Kooperation mit Prof. Dr. Sylvia Claus (BTU Cottbus/Institut für Bau- und Kunstgeschichte), Prof. Dr. Stephanie Herold (TU Berlin/ISR, Professur für Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe), Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar/Professur Denkmalpflege und Baugeschichte) sowie Prof. Paul Zalewski (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder/Kulturwissenschaftliche Fakultät) durchgeführt.

Wie kann die räumliche Planung und Entwicklung zu gerechten und nachhaltigen Transformationen beitragen?

Mission Statement des Forums „Gender and Spatial Transformation“ veröffentlicht

Wie können räumliche Transformationen so gestaltet werden, dass sie soziale und ökologische Gerechtigkeit fördern? Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse und andere Machtstrukturen in der Planung und Entwicklung von Städten und Regionen? Und wie lässt sich Wissen aus Forschung, Politik und Planungspraxis zusammenführen, um transformative Veränderungen anzustoßen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das internationale Forum Gender and Spatial Transformation der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Das nun veröffentlichte Mission Statement reflektiert den inter- und transdisziplinären Ansatz des Forums und erarbeitet ein gemeinsames Verständnis zentraler Begriffe und Konzepte für die künftige Zusammenarbeit. Darüber hinaus formuliert es den Anspruch, intersektionale Geschlechterperspektiven konsequent in räumliche Transformationsprozesse zu integrieren. Das Mission Statement macht deutlich: Geschlecht ist nicht nur eine individuelle Eigenschaft, sondern ein strukturelles Phänomen, das gesellschaftliche Machtverhältnisse, räumliche Planung und Entwicklung und damit auch unsere räumliche Umgebung prägt. Das Forum Gender and Spatial Transformation setzt sich zum Ziel, bestehende Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen und neue Wege für eine inklusive, nachhaltige Raumentwicklung aufzuzeigen.