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Stellenanzeige: Transferforschung im FGZ-Teilinstitut Hannover (4 Jahre, EG 13 TV-L, 100%)

Im Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt / Teilinstitut Hannover führen wir ein Transferforschungsprojekt zum Thema „Transfer erforschen – Transfer gestalten: Evidenzbasierter Wissenstransfer als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“ durch.

Wir suchen einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d), promoviert oder kurz vor Abschluss der Promotion, mit Erfahrungen in der Durchführung transdisziplinärer Projekte und/oder im Wissenstransfer.

Weitere Informationen finden Sie/findet ihr in der Stellenausschreibung unter: https://www.arl-net.de/de/system/files/Ausschreibung_FGZ_HAN_%2813%29.pdf

Ausschreibung: Mentoring-Programm von ARL und FRU 2020

ARL und FRU schreiben in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg ab Frühjahr 2020 erneut ein Mentoring-Programm für junge Planerinnen und Wissenschaftlerinnen der Raum- und Umweltplanung aus.

Mit dem Programm wird angestrebt, die Nachwuchsförderung weiter zu verbessern und gezielt junge Frauen beim Start in das Berufsleben und bei der weiteren beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Dies soll dazu beitragen, den Anteil von Frauen in leitenden Funktionen der Raum- und Umweltplanung zu erhöhen. Das Programm unterstützt die Teilnehmerinnen bei der Planung und Entwicklung ihrer Berufslaufbahn sowie bei der Erweiterung sozialer Kompetenzen und bereitet damit auf künftige Anforderungen der Berufspraxis vor.

Hochschulen und ihr Beitrag für eine nachhaltige Regionalentwicklung

Forschungsberichte der ARL 11

Hochschulen sind unter ökonomischer Perspektive für ihre Standortregionen einerseits als Arbeitgeber und Nachfrager von Interesse, andererseits präsentieren sie sich als Wissensproduzenten, als „Wissensimporteure“ und als Bereitsteller von Humankapital.

Über welche Kanäle Hochschulen und Regionen miteinander verbunden sind, welche Hemmnisse und Erfolgsfaktoren beim Wissenstransfer zu beobachten sind und wie erfolgversprechende Governance-Strukturen zur Steuerung des Zusammenspiels geschaffen werden können – das sind Themen, die in dem vorliegenden Band ausführlich behandelt werden.

Raumordnung: Anwalt für gleichwertige Lebensverhältnisse und regionale Entwicklung. Eine Positionsbestimmung

Positionspapier Nr. 115 aus der ARL

Das Gleichwertigkeitsziel der Raumordnung flankiert das Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes. Die Errungenschaften des Wohlfahrtsstaates sollen in allen Teilräumen zur Entfaltung kommen, so dass die Teilhabe der Bevölkerung an seinen Leistungen unabhängig von Wohn- und Arbeitsort gewährleistet sein soll.

Aufgrund der hohen Bedeutung der Raumordnung für die Entwicklung des Gesamtraumes und der Teilräume widmet sich die Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) regelmäßig der Frage nach dem Standort und Stellenwert der Raumordnung in Deutschland. Hierzu ist nun unser aktuelles Positionspapier Nr. 115 aus der ARL „Raumordnung: Anwalt für gleichwertige Lebensverhältnisse und regionale Entwicklung. Eine Positionsbestimmung“ erschienen, welches Sie kostenfrei unter 

„Tonspur Wissen“ beantwortet Corona-Fragen

Podcast von Leibniz und t-online ab sofort täglich mit Einschätzungen aus der Wissenschaft

Der Ausbruch und die Verbreitung des Coronavirus‘ verändern das gesamte Leben. Viele Menschen haben Fragen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen, Antworten zu finden und zu geben. Deshalb erscheint der gemeinsame Podcast „Tonspur Wissen“ von der Leibniz-Gemeinschaft und t-online ab sofort an jedem Werktag und stellt drängende „Corona-Fragen“ an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft.

Welche Folgen hat die Ausbreitung des Coronavirus‘ schon jetzt auf die Wirtschaft? Wie reagieren Menschen in Krisensituationen am besten? Wem gehören Forschungsergebnisse? Diese und weitere Fragen stellt Moderatorin Ursula Weidenfeld ihren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, und sie bekommt aktuelle Antworten und Einschätzungen aus der Leibniz-Gemeinschaft.

Neu erschienen - Positionspapier 115: Raumordnung: Anwalt für gleichwertige Lebensverhältnisse und regionale Entwicklung – eine Positionsbestimmung

Die ARL ist das führende bundesweite Kompetenzzentrum in Deutschland für die Erforschung räumlicher Strukturen und Entwicklungen, ihrer Ursachen und Wirkungen sowie ihrer politisch-planerischen Steuerungsmöglichkeiten. Sie widmet sich regelmäßig der Frage nach dem Standort und Stellenwert der Raumordnung in Deutschland.

Eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis legt hiermit eine aktuelle Positionsbestimmung aus der ARL zu ausgewählten Fragen der Raumordnung vor.

Advances in European SEA Practice

09.09.2020 bis 11.09.2020
Technische Universität Berlin

Die Strategische Umweltprüfung (SUP) ist inzwischen seit fast 20 Jahren in der Praxis und ist eine wichtige gesetzliche Anforderung bei der Folgenabschätzung von Plänen, Programmen und Politiken. Es ist daher an der Zeit, die Wirksamkeit des Instruments, die Erfahrung seiner Anwender*innen und ihre Ansichten darüber, was aktuell „best practice“ darstellt - und wer sie anwendet, zu diskutieren und ggf. neu zu bewerten.

Die Konferenz hat das Ziel europäische, aber auch internationale SUP-Akteure zusammen zu bringen. Sie richtet sich an Mitarbeiter*innen in Behörden, Planungsbüros, Verbänden und der Wissenschaft, die mit dem Instrument der SUP arbeiten oder sich dafür interessieren.

Call for Membership: Freiraumsicherung und -entwicklung in der räumlichen Planung

Das Thema Freiraumsicherung und -entwicklung wird kontrovers diskutiert. Ein „weiter so“ im Umgang mit Freiraum wie bisher auf Kosten der natürlichen Ressourcen ist nicht möglich - eine fundierte Aufarbeitung flächenpolitischer Argumentationsmuster und zielführende Ansätze für Flächenspar- und Freiraumsicherungsinstrumente steht bislang noch aus. Die ARL wird daher einen Arbeitskreis zum Thema „Freiraumsicherung und -entwicklung in der räumlichen Planung -  Innovative Ansätze im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung von Siedlungs- und Verkehrsflächen“ einrichten. Zur Mitarbeit in diesem Arbeitskreis werden PlanungspraktikerInnen mit Expertise auf den Gebieten der räumlichen Planung und der Raumentwicklung (Raum- oder Landschaftsplanung und weitere Fachplanungen), VertreterInnen der Raum-, Umwelt-, Politik- und Sozialwissenschaften sowie VertreterInnen von Verbänden oder Organisationen gesucht, die sich durch dieses Thema angesprochen fühlen.

Buch zur Postwachstumsstadt erschienen

Postwachstumsstadt. Konturen einer solidarischen Stadtpolitik

Städte ohne Wachstum - eine bislang kaum vorstellbare Vision. Doch Klimawandel, Ressourcenverschwendung, wachsende soziale Ungleichheiten und viele andere Zukunftsgefahren stellen das bisherige Allheilmittel Wachstum grundsätzlich infrage. Wie wollen wir heute und morgen zusammenleben? Wie gestalten wir ein gutes Leben für alle in der Stadt?

Während in einzelnen Nischen diese Fragen bereits ansatzweise beantwortet werden, fehlt es noch immer an umfassenden Entwürfen und Transformationsansätzen, die eine fundamental andere, solidarische Stadt konturieren. Diesen Versuch wagt das Projekt Postwachstumsstadt.