ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
Evaluation unter Zeitdruck
Die ARL präsentierte ihren Umgang mit verkürzten Evaluationsverfahren: Ein kontinuierliches Qualitäts- und Wirkungsmanagement
Endlager für hochradioaktiven Abfall
Nach wie vor suchen wir in Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Abfall. Seit 2017 regelt das Standortauswahlgesetz das entsprechende Verfahren. Dieses Gesetz soll sicherstellen, dass der Suchprozess partizipativ, wissenschaftsbasiert, transparent, selbsthinterfragend und lernend angelegt ist und am Ende zu einem Endlagerstandort mit bestmöglicher Sicherheit führt. Bei der Ermittlung dieses Endlagerstandorts spielen Sicherheitsanforderungen und geowissenschaftliche Kriterien eine Rolle. Aber auch Raumplanung und Raumentwicklung sind in allen Phasen der Standortauswahl gefragt.
Genau hiermit haben sich die Experten unserer 22. Lunch Talk-Ausgabe beschäftigt: Bernhard Müller von der (TU Dresden) und Matthias Steinhoff (BGE) sind Leiter und Mitglied des ARL-Arbeitskreises „Endlagersuche für radioaktiven Abfall in Deutschland – zur Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung“ und stellen die sechs Empfehlungen des AK vor:
Antje Bruns wechselt an die TU Berlin
Das Präsidium und die Geschäftsstelle der ARL verabschieden zum 1. Oktober 2026 ihre Generalsekretärin, Prof. Dr. Antje Bruns, die einen Ruf an die TU Berlin angenommen hat. Der ARL wird Antje Bruns als aktives Mitglied der Akademie weiterhin eng verbunden bleiben. Darüber hinaus wird sie auch künftig wichtige Vorhaben inhaltlich und strategisch federführend mitgestalten, darunter das Planungsbarometer, das Leibniz-Labs-Netzwerkvorhaben, die Wirkungsanalyse sowie die von ihr eingeworbenen internationalen Drittmittelprojekte, die über bestehende Kooperationsverträge an der ARL weitergeführt werden.
Weibliche Nachwuchskräfte können sich ab sofort für das FRU-Mentoring-Programm bewerben
Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Der FRU bietet daher Mentoring-Programme für weibliche Nachwuchskräfte in Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung an. Für den Jahrgang 2027 beginn nun die Bewerbungsphase!
Grüne Gerechtigkeit: Bezahlbare und grüne Wohnquartiere gestalten
Wie lassen sich bezahlbares Wohnen und qualitätsvolle Grünflächen gemeinsam entwickeln? Dieser Frage widmet sich die Konferenz und Buchvorstellung „Grüne Gerechtigkeit – Bezahlbare und grüne Wohnquartiere“ am 7. Oktober 2026 von 17 bis 20 Uhr in Stuttgart.
Ein mehrjähriges Forschungsprojekt der Wüstenrot Stiftung hat anhand von zehn Fallstudien untersucht, wie grüne Wohnquartiere gestaltet werden können, die auch einkommensschwachen Haushalten zugutekommen. Die Veranstaltung stellt Ergebnisse und Praxisbeispiele vor und lädt zur Diskussion über Bezahlbarkeit, Grünqualität und die dafür notwendigen Prozesse ein.
Zukunft Landschaft – Impulse für eine wirkungsorientierte Landschaftsplanung
Der bdla Niedersachsen + Bremen lädt am 24. November 2026 zum Symposium „Zukunft Landschaft – Impulse für eine wirkungsorientierte Landschaftsplanung“ in Hannover ein.
Die Veranstaltung richtet sich an Landschaftsarchitekt:innen, Fachleute aus Planung und kommunaler Verwaltung, Studierende und alle Interessierten und fragt, wie regionale und kommunale Planung den aktuellen Herausforderungen begegnen kann – integriert, wirksam und nah an den lokalen bzw. regionalen Verhältnissen. Beispiele aus Landschaftsrahmenplanung, Klimaanpassung und Prüfpraxis zeigen, wie neue Anforderungen in Planung und Bewertung einfließen – und tragfähige Entscheidungen unterstützen.

