ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung – DOKORP 2027
Generative KI, maschinelles Lernen, virtuelle Welten – Chancen, Risiken und Implikationen der fortschreitenden Digitalisierung für die Planung der Zukunft
Generative KI und maschinelles Lernen sind zum integralen Bestandteil in Entscheidungsprozessen geworden, auch im Kontext der Raumentwicklung. Dabei ist KI nur der vorerst letzte (wenngleich sehr tiefgreifende) Baustein im bereits länger andauernden Prozess der Digitalisierung unserer Gesellschaften. Die Planung ist davon nicht ausgenommen und wird ebenso zunehmend technologisch überprägt. In diesem Zusammenhang stellen sich der Planungsforschung grundlegende Fragen: Welche planungstheoretischen Implikationen bringt der Einsatz von KI mit sich? Welche neuen Akteure treten in den Planungsprozess direkt oder indirekt ein? Wie verändern die fortschreitende Digitalisierung und Virtualisierung partizipative Maßnahmen? Welche rechtlichen Implikationen ergeben sich durch den Einsatz datenwissenschaftlicher Methoden im Planungsprozess? Diese und weitere Aspekte stehen im Zentrum der Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung (DOKORP) 2027.
Vom Grenzraum zum Verflechtungsraum
Am 11. und 12. Juni 2026 diskutierten Fachleute aus Planungspraxis, Wissenschaft und Verwaltung auf der gemeinsamen Frühjahrstagung der Regionalen ARL-Foren Nordost und Südost, wie grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungs-raum gelingen kann. Die Tagung an der deutsch-polnischen Grenze, im Collegium Polonicum in Słubice, zeigte eindrücklich die Potenziale und auch die Bereitschaft für die grenzüber-schreitende Zusammenarbeit auf, machte aber gleichzeitig deutlich, dass weiterhin Heraus-forderungen in der Verstetigung der Zusammenarbeit und dem Abbau struktureller und administrativer Hürden bestehen.
Housing in small towns
Around 30 percent of Germany’s population lives in small towns. Yet housing debates and research continue to focus predominantly on large cities and metropolitan areas. The new ARL position paper “Housing in Small Towns: Current Challenges in Research and Practice” addresses this and calls for a more differentiated understanding of small-town housing markets.
Small towns cannot simply be regarded as places with an ample supply of affordable housing or as buffers for strained metropolitan housing markets. Their housing situations vary considerably depending on their location, economic development, demographic structure, housing stock and connections to larger urban regions.
Grundlagen der Wissenschaftskommunikation
Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) bietet im Rahmen seiner Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Praxis am 24. und 25. September 2026 eine Fortbildung zum Thema Wissenschaftskommunikation an.
Denn Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen müssen immer häufiger möglichst klar, verständlich und lebendig mit Medien, Personen aus anderen Fachgebieten und der interessierten Öffentlichkeit kommunizieren.
Mobilitätsforschung raus aus der Schublade!
Ihr arbeitet zu Fragen und Konzepten nachhaltiger Mobilität?! Promovierende, Post-Docs und fortgeschrittene Studierende aufgepasst, bis zum 15.07.2026 können noch Beiträge eingereicht werden. Dabei ist auch Platz für kreative Formate!
Call for Participation „Mobilitätsforschung raus aus der Schublade!“
📍 09.+10.10.2026 in #Berlin
Deadline für CfP: 📆 15.07.2026
Alle Infos Jahrestagungen – Pegasus Netzwerk
Übrigens ist auch die Anmeldung bereits geöffnet!
Pegasus ist ein Netzwerk für Mobilitäts- und Verkehrsforschung für junge Menschen aus Wissenschaft und Praxis.
Die Pegasus-Jahrestagung ist ein offenes, niedrigschwelliges und interdisziplinäres Forum, in dem du dich ausprobieren und deine Ergebnisse, Ideen oder unfertigen Konzepte vorstellen kannst. Egal ob du studierst, promovierst, forschst oder mobilitätspolitisch/‑praktisch arbeitest – deine Perspektive zählt!
Aktuelles aus dem FRU-Mentoring-Programm
Seit 2005 schreibt der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) Mentoring-Programme aus. Ziel des Programms ist es, junge Frauen beim Start in das Berufsleben und bei der weiteren beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Insbesondere soll das Mentoring qualifizierten Nachwuchskräften in Raum- und Umweltplanung Kompetenzen vermitteln, um in leitende Positionen aufsteigen zu können.

