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Fachleute der Raumplanung empfehlen Reaktivierung von Bahnstrecken

Cover des Positionspapiers 146

ARL-Arbeitskreis lotet in aktuellem Positionspapier das Potential von Schienennetz-Reaktivierung als Beitrag zur Orts- und Regionalentwicklung aus

Die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken für den Personen- und Güterverkehr ist eine große Chance, die Verkehrswende zu beschleunigen und gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland zu schaffen. 

Darauf weist die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in einem aktuell erschienenen Positionspapier hin.

Vielerorts sind die alten Strecken oder zumindest die Trassen noch verfügbar. Ein Anschluss von Städten und Gemeinden an ein schienenbasiertes Verkehrssystem ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und schafft Impulse für eine nachhaltige Entwicklung.

Jetzt verfügbar: Arbeitshilfe „Daten für die Umsetzung des Bundesraumordnungsplans für den Hochwasserschutz“

Im Rahmen der Aktivitäten im ARL-Arbeitskreis „ Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz (BRPH) – Weiterführung in der Landes- und Regionalplanung “ haben Mitarbeitende aus dem IÖR, dem BBSR und dem Büro IU eine Arbeitshilfe erstellt.

Für die Anwendung bzw. Umsetzung der Erfordernisse des BRPH sind verschiedene Datengrundlagen erforderlich. Die jetzt veröffentlichte Arbeitshilfe „Daten für die Umsetzung des Bundesraumordnungsplans für den Hochwasserschutz“ bietet Informationen zur wasserwirtschaftlichen Fachplanung sowie zum Klimawandel. Außerdem werden die Themen volkswirtschaftliche Effekte von Überschwemmungen, die Retentionsfähigkeit von Böden sowie Datenfragen zum Risikoansatz inklusive der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) behandelt. 

Online-Veranstaltung „Grenzüberschreitende Verflechtungsräume im Lichte der Covid-Pandemie“

Wir laden herzlich zum öffentlichen Teil der 143. Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft ein.

Die Online-Veranstaltung findet am Freitag, den 26. April 2024 von 09:30 bis 12:00 Uhr statt und widmet sich dem Thema „Grenzüberschreitende Verflechtungsräume im Lichte der Covid-Pandemie – Herausforderungen und Perspektiven zur Krisenfestigkeit“.

Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, den 19. April 2024 per E-Mail an Sarah Trockel (ARL)  sarah.trockel@arl-net.de. Sie schickt Ihnen dann den Anmeldelink zum Online-Konferenzraum.

Aus früheren Krisen und Umbrüchen lernen: ARL engagiert sich im Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“

Logo Leibniz-Lab Umbrüche und Transformationen

Die ARL ist eine von 28 Leibniz-Einrichtungen, die sich im Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“ engagieren, um das umfangreiche Wissen der beteiligten Einrichtungen zu bündeln und gemeinsam den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen zu analysieren. 

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Themenschwerpunkt "Wohnen" - die Nachrichten der ARL 2-3/2023 sind online!

Das Foto zeigt ein Hochhaus in Mailand, dass vertikal bepflanzt und begrünt ist

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Vor dem Hintergrund wachsender Nachfrage und hoher Preissteigerungen ist es daher eine zentrale Herausforderung, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Aus raumplanerischer Sicht muss aber zugleich ökologisch verantwortlich mit dem knappen Gut Boden sowie dem hohen Nutzungsdruck auf freie Flächen umgegangen werden. Darüber hinaus muss bestehender Wohnraum nachhaltig qualifiziert werden.

Der Heftschwerpunkt startet mit einem Interview.  Die ehemalige ARL-Präsidentin Sabine Baumgart fragt Monika Thomas, Präsidentin der DASL und Staatsrätin der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. 

Neues zukunftsweisendes Leibniz-Lab zur Pandemiebekämpfung: Pandemic Preparedness

Logo Leibniz Lab Pandemic Preparedness

Das neue Leibniz-Lab „Pandemic Preparedness: One Health, One Future” verknüpft exzellente inter-und transdisziplinäre Forschung aus 41 Leibniz-Instituten. Dabei kooperieren Erreger-orientierte Wissenschaften (Virologie, Bakteriologie, Mykologie und Immunologie) zusammen mit weiteren Lebenswissenschaften wie der Ökologie erstmals deutschlandweit mit Gesundheitstechnologien, der Gesundheitsökonomie und der Bildungsforschung. Dieses neue Instrument der Leibniz-Gemeinschaft wird für 3 Jahre mit 3 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, zur Vorbereitung, Prävention und Reaktion auf künftige Pandemien die Forschungsarbeiten auf den genannten Gebieten zu bündeln und das erworbene Wissen politisch Verantwortlichen in Form evidenzbasierter Handlungsempfehlungen zur Verfügung zu stellen. 

Leibniz-Lab bündelt die Expertise für einen systemischen Ansatz der Nachhaltigkeit

Logo Leibniz Lab Systemische Nachhaltigkeit

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft ist am neuen Leibniz-Lab „Systemische Nachhaltigkeit“ beteiligt.

Es stellt sich der Herausforderung durch den rasanten Verlust an Biodiversität und den anhaltenden Klimawandel einerseits und intensive Landwirtschaft und Ernährungssicherung andererseits. Es führt maßgebliches Wissen in Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um die Entwicklung und Umsetzung systemischer Lösungen zu forcieren. 

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Neues urbanes Wohnen in Klein- und Mittelstädten

ARL-Präsident Axel Priebs zu Potentialen maßvoller Verdichtung in den NST-Nachrichten

Nicht nur in den Metropolen, sondern auch in Klein- und Mittelstädten gibt es interessante und anspruchsvolle Stadtentwicklungsprojekte. 

Der Beitrag von Prof. Dr. Axel Priebs in Heft 2/2024 (S. 13-19) der aktuellen Ausgabe der NST-Nachrichten zeigt, dass in diesen Städten nicht nur Einfamilienhausgebiete, sondern auch maßvoll verdichtete Wohnbauprojekte entstehen, die eine hohe Wohn- und Lebensqualität in Städten mit überschaubaren Dimensionen ermöglichen. 

Die NST-Nachrichten sind die Verbandszeitschrift des Niedersächsischen Städtetages. Interessierte finden hier die aktuelle Ausgabe sowie weitere Informationen zum Niedersächsischen Städtetag:

Krisenfeste Raum- und Infrastrukturen durch zentralörtliche Konzepte

MORO-Abschlusskonferenz fand unter aktiver Beteiligung der ARL am 14. März 2024 in Berlin in den Räumlichkeiten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) statt

Ende 2021 startete das Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) „Krisenfeste Raum- und Infrastrukturen durch zentralörtliche Konzepte“ des BBSR – Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Es führte erstmals Fragestellungen zur Weiterentwicklung der Zentrale-Orte-Konzepte und neuere Strategieansätze zur Erhöhung von räumlicher Resilienz zusammen.

Resilienz bedeutet die Fähigkeit, auf krisenhafte Ereignisse vorbereitet zu sein, bzw. sich flexibel daran anpassen zu können und Funktionsfähigkeiten zu erhalten. Dazu gehören nicht nur belastbare und anpassungsfähige Raumstrukturen, sondern auch Lern- und Transformationsprozesse. Unter Einbezug von Modellregionen wurde im MORO untersucht, wie eine resiliente Versorgung trotz krisenhafter Ereignisse wie bspw. Naturkatastrophen etc. sichergestellt werden kann. Mit dem Ziel Erkenntnisse zu generieren, wie resilientere Siedlungssysteme befördert und das Zentrale-Orte-Konzept im Hinblick auf Resilienz sinnvoll angepasst werden kann.