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LÄNDLICHE DASEINSVORSORGE NEU DENKEN

Videointerview der Ev. Akademie Loccum mit Rainer Danielzyk

„Drei Fragen an … “ Rainer Danielzyk zu den Ergebnissen des Forschungsprojekts „Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen – Lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland“ (InDaLE). Prof. Dr. Rainer Danielzyk ist Generalsekretär der ARL und Inhaber des Lehrstuhls für Raumordnung und Regionalentwicklung am Institut für Umweltplanung an der Leibniz Universität Hannover. Rainer Danielzyk stellte sich unseren Fragen am 14. Juli 2022 in der Evangelischen Akademie Loccum am Rande der InDaLE-Tagung „Voneinander lernen – umsetzen – verstetigen“

Covid-19 Pandemic: Lessons for Spatial Development

Using a critical, multidisciplinary and integrative examination of the spatially-relevant effects of the COVID-19 pandemic, this paper establishes connections between the crisis management of today and crisis preparedness concepts for potential future pandemics. Building on that, it proposes corresponding recommended actions. These actions relate not only to insights for medium-term space-related crisis management but also to conclusions on long-term strategic challenges for spatial development in view of pandemics to be expected in the future.

For this position paper, the ‘Pandemic and Spatial Development’ Ad hoc Working Group at the ARL – Academy for Territorial Development in the Leibniz Association has compiled interdisciplinary perspectives from spatial development and spatial planning, public health services, epidemiology, economics and social sciences, and has condensed them into transdisciplinary recommendations for action. These recommendations are directed at the various action levels for spatial development and spatial planning.

Invitation to the conference “Spatial Planning and Research in Europe 1945-1975” in Berlin

The ARL invites to the conference
Spatial Planning and Research in Europe 1945-1975
on 6-7 October 2022 in Berlin.

Spatial planning is typically European in its attempt to shape the development of societies by ordering their territories. It emerged in the 19th century: from colonial settlement plans and conquest projects, urban reform and conservative or even fascist fantasies of order. Bearing this legacy and further burdened by the Soviet planned economy, spatial planning entered a new epoch after 1945. 

Since then, the attempt has been to find a role for spatial planning in the reconstruction of Europe, along the path into modern society, mass democracy and mass prosperity. Therefore, parallel to social changes between 1945 and 1975, reform of spatial planning began from Spain to Germany and from the Netherlands to Italy.

Planerforum zu Stadt-Umland-Verflechtungen in Frankfurt

Die Landesarbeitsgemeinschaft Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland widmet sich in ihrem diesjährigen Planerforum dem Thema Stadt-Umland-Verflechtungen entlang unterschiedlicher Raumtypologien.

Der Fokus liegt auf dem Ballungsraum Frankfurt, Regiopolen/Regiopolregionen und grenzüberschreitenden Stadtumlandkonzepten sowie auf den Schwerpunktthemen Stadt-Umland-Mobilität, Wohnen, Daseinsvorsorge und Freiraum.

Freitag, 9. September 2022 
10:00 bis 16:00 Uhr

Regionalverband FrankfurtRheinMain, 
Poststraße 16, 
60329 Frankfurt

Update 24.8.2022: -online-

zum Programm (PDF)
zur Online-Anmeldung

Stipendium beim raumwissenschaftlichen Leibniz R-Forschungsnetzwerk für (Wissenschafts-) Journalist:innen

Das Leibniz R Journalist in Residence Fellowship bietet (Wissenschafts-)Journalist:innen mit einem Schwerpunkt auf Fragen der städtischen, ländlichen und regionalen Entwicklung einen Gastaufenthalt von bis zu zwei Monaten an einer Einrichtung des Forschungsnetzwerks Leibniz R – Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt.

Bei einem Aufenthalt von bis zu acht Wochen gibt Leibniz R Journalist:innen die Möglichkeit, zu einem selbstgewählten Projekt mit raumwissenschaftlichem Bezug zu recherchieren. Die Vergütung beträgt 4.000 € im Monat und Sachkosten werden bis zu einer Höhe von insgesamt 2.000 € erstattet.

Neues ARL-Positionspapier „Raumwirksamkeit der Digitalisierung“ veröffentlicht

Digitalisierung bedarf konkreter räumlicher Steuerung, wobei die Regionalplanung und -entwicklung eine zentrale Rolle spielt. Die Arbeitsgruppe „Raumwirksamkeit der Digitalisierung“ der LAG Baden-Württemberg hat zentrale Empfehlungen erarbeitet, die die Bereiche „Steuerung des Ausbaus der digitalen Netze“, „Daseinsvorsorge und Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ und „Datenverfügbarkeit und Planungsprozesse“ adressieren und unterlegt diese mit Impulsen für die Regionalentwicklung selbst, für politische Rahmenbedingungen und für die Planungswissenschaften.

Das Positionspapier kann ab sofort in unserem Shop Open Access heruntergeladen werden: 

Save the Date: Online-Veranstaltung „Das Planungsrecht der Transformationsprozesse“ am 12. Dezember 2022

Der Informations- und Initiativkreis Forum Planungsrecht lädt am 12. Dezember 2022 von 10:00 – 17:00 Uhr zum Online-Workshop „Das Planungsrecht der Transformationsprozesse“ ein. 

Der Workshop behandelt zum einen die planerischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Transformationsprozessen. Dazu stellt unter anderem Dr. Barbara Warner (ARL) die Ergebnisse des ARL-Arbeitskreises „Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“ vor und Prof. Dr. Claudio Franzius (Universität Bremen) erörtert Verfassungsfragen der Planung politischer Transformationsentscheidungen am Beispiel der Klimaschutzplanung.

Save the Date: Herbsttagung der LAG Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen

Die Herbsttagung der LAG findet am Donnerstag, den 24. November 2022 im Thüringer Landtag (Raum Aquarium) in Erfurt statt.

Mit dem (Arbeits-)Titel Beteiligung in Planungsverfahren: Stand und Perspektiven adressieren wir den aktuellen Stand zu den Dos and Don‘ts bei Beteiligungsprozessen unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung digitaler Techniken und Instrumente. Dabei sollen sowohl Verfahren und Methoden der Partizipation reflektiert, als auch Chancen und Grenzen innovativer digitaler Mitwirkungsmöglichkeiten diskutiert werden.
 
Das Programm am 24.11.2022 wird in die Fachtagung von 09:00 – 15:00 Uhr und die anschließende Mitgliederversammlung von 15:30 Uhr – 17:30 Uhr geteilt. 

Kick-off Veranstaltung der AG „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung“ an der Universität Eichstätt-Ingolstadt

Am 27. Juni fand die Auftaktveranstaltung der AG „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung machen: Impulse zur Umsetzung eines Konzepts in der regionalen und kommunalen Praxis“ der ARL-Landesarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Bayern (Leitung: Dr. Barbara Malburg-Graf, LAG Baden-Württemberg, und Prof. Dr. Hans-Martin Zademach, LAG Bayern) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in Form eines eintägigen Workshops statt, bei dem die Erwartungen der Mitglieder an Output und Wirkung der AG diskutiert wurden. Ziel der AG ist es, die Implementierungslücke nachhaltiger Raumentwicklung und -planung in der regionalen und kommunalen Praxis ein gutes Stück weit zu schließen. Die inter- und transdisziplinär zusammengesetzte Gruppe mit insgesamt 16 Mitgliedern aus beiden LAGs wird dieses Ziel in den kommenden zwei Jahren mit Elan und Esprit verfolgen.

Regionalisierte Landesentwicklung in Niedersachsen: Rückblick auf die Fachtagung

Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung und die ARL luden am 5. Juli 2022 im Alten Rathaus in Hannover zu einer Fachtagung zum Thema „Regionalisierte Landesentwicklung in Niedersachsen“ ein.

 Ministerin Birgit Honé spricht das Grußwort. © ARL / Joyce Gosemann

Die Fachtagung setzte sich mit dem aktuellen Umsetzungsstand der regionalisierten Landesentwicklung auseinander und stellte den Ansatz auf den Prüfstand. Die verschiedenen niedersächsischen Ansätze wurden in einen überregionalen Kontext gestellt, aus Sicht der involvierten Kommunen konkretisiert und mit dem Fachpublikum diskutiert. Auch die strategische Perspektive des Bundes auf Programme für gleichwertige Lebensverhältnisse wurde beleuchtet.