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Cool spaces for Cities: climate- and gender sensitive urban development in Vienna

Park in Vienna

The IAK "Gender and Climate just Cities and urban Regions" met for its last face-to-face meeting on April 25/26, 2024. The meeting was hosted by the co-leader of the IAK, Prof. Doris Damyanovic (BOKU). 

During its three-year term, the IAK has intensively dealt with various approaches to gender-equitable urban development and incorporated strategies and perspectives from Austria, Switzerland, the UK, Sweden, Serbia, Spain, the Czech Republic and Germany. A special issue of DiSP is planned as a joint product. In addition, the IAK will offer a session together with the IIIK "Gender and Spatial Transformation" at the AESOP conference in Paris in June 2024. 

Special Issue: Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen neu denken?

RuR Special Issue

Das aktuelle Schwerpunktheft der "Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning" (RuR) Vol. 82 No. 2 (2024) zeigt, wie ländliche Daseinsvorsorge anders bzw. neu gedacht und gewährleistet werden kann. Auf Basis des Forschungsvorhabens InDaLE sind zentrale Ergebnisse aus der vergleichenden Untersuchung von 18 Praxisprojekten in Schottland, Schweden, Österreich und Deutschland in die Beiträge des Schwerpunktheftes eingeflossen. Über seinen explorativen Charakter hinaus leistete InDaLE einen Beitrag zum besseren Verständnis und zur Konzeptualisierung der inhaltlichen, organisationsstrukturellen, politisch-administrativen und finanziellen Dimensionen der Verstetigung innovativer Projekte im Daseinsvorsorgekontext und entwickelte Thesen für die dauerhafte Sicherung solcher innovativen Lösungen und Ansätze in den benannten Dimensionen.

Herausforderungen aktueller Raumentwicklung im Nordosten Deutschlands

Die diesjährige Frühjahrssitzung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern fand am 12. April 2024 online statt. Im Fokus standen aktuelle Themen, die von den Mitgliedern und Gästen der LAG vorab über einen offenen Call eingebracht wurden.

Zu Beginn stellte Karl Schmude, Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, die aktuellen Entwicklungen zur Novelle des Landesplanungsgesetze in Mecklenburg-Vorpommern vor. Neben Verfahrensfragen zum Erreichen des Flächenziels für den Windenergieausbau wurde u.a. das Kriterium „Netzverträglichkeit“, das es in Westmecklenburg erlaubt, den Netz- und Windenergieausbau weitgehend zu harmonisieren, diskutiert.

Tag der Regionen 2024 unter ARL-Beteiligung

Der 2. Bundeskongress „Tag der Regionen“ findet vom 27. bis 29. Mai 2024 in Pforzheim unter der Überschrift „Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen“ statt. Die ARL ist mit drei Beiträgen zum Thema vertreten.

Tag der Regionen
  • Vorträge und Diskussion: Fläche im Blick – die Umsetzbarkeit von Zukunftsvisionen junger Planer:innen

27. Mai, 16:15 – 18:00 Uhr, mit Livestream
Mit Antonia Pfeiffer vom Forum Nachwuchs der ARL, Alex Beljaev (Regionalverband Ostwürttemberg), Fabian Egle (Regionalverband Südlicher Oberrhein) und Nathalie Millán Cerezo (Stadtplanungsamt Rottenburg am Neckar).

Zunehmend prägen junge Planer:innen mit ihren An- und Einsichten die Ausgestaltung der planerischen Zukunft. Welche Ansprüche haben sie an eine gute Raumentwicklung? Wie blicken sie auf die Umsetzbarkeit ihrer Zukunftsvisionen vor dem Hintergrund bestehender und zu erwartender Interessenkonflikte in der Fläche? Gemeinsam mit dem Publikum wird ergründet, wie mit Interessenkonflikten umgegangen werden kann, damit eine zukunftsfähige Raumentwicklung nicht nur eine Vision bleibt.

Shaping the debate on land policies in Europe

Progress of the ARL International Working Group on Land Policies in Europe

The most recent attempt of the German legislator to promote the “building-turbo” by adding provisions in article 246 of the German Planning code illustrate the societal urgency of land policy. If this legislation succeeds, the provision of land for housing will be at the same level with flood recovery, the Corona pandemic or refugee accommodations. In other words, challenges of land policy remain urgent in planning policy and academia.

The ARL international working group (IAK) on land policies in Europe shapes an international debate on land policies to enable structured reflection and mutual learning across national boundaries. The IAK shapes the debate with different means and channels:

„Zukunft der Raumplanung“ – ARL-Arbeitskreisergebnisse im neuen Themenheft der RaumPlanung veröffentlicht

RaumPlanung Cover

In den politischen Debatten zu aktuellen Themen wie gleichwertigen Lebensverhältnissen, Energiewende, demographischem Wandel und neuen Mobilitätsformen bleiben die Akteure der Raumordnung und ihr wichtiger Beitrag zur Transformation oft unsichtbar. Statt großem Wurf ist das Alltagsgeschäft durch lange Verfahren, komplexe Planwerke und Umsetzungsdefizite geprägt.

In Anbetracht dieser Herausforderungen ist die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift RaumPlanung der „Zukunft der Raumplanung“ gewidmet. Wie können sich die Akteure der Raumplanung auf dynamische Veränderungen und zunehmend komplexere Realitäten einstellen? Können die bestehenden Systeme und Planinstrumente optimiert werden oder ist ein radikaler Neustart erforderlich?

ARL ist Mitglied bei der RSA – Regional Studies Association

Seit April 2024 ist die ARL formelles Mitglied bei der RSA – Regional Studies Association. Der Mitgliedschaft sind wechselseitige Gespräche vorausgegangen, um in Kooperation mit der RSA thematische Synergien und die Verknüpfung fachlicher Netzwerke gezielt zu nutzen, um die Sichtbarkeit und globale Präsenz der ARL und ihres Netzwerks weiter voranzutreiben.

Die Regional Studies Association (RSA) ist eine international agierende Fachgesellschaft, die sich mit Fragen der Regionalstudien und -wissenschaft sowie der Planung befasst. Wie die ARL adressiert die RSA neben der Wissenschaft auch die Praxis sowie politische Entscheidungsträger/innen.

Steuerung und Monitoring der Siedlungsflächenentwicklung

Die Frühjahrssitzung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Baden-Württemberg fand am 12. April 2024 beim Verband Region Stuttgart statt. 

Im Fokus standen die Themen Resilienz ländlicher Räume, Raumanalyse im Rahmen der Landesentwicklung sowie Monitoringansätze für die Regionalplanung. 

Mit Prof. Dr. Michael Janoschka, Institut für Regionalentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde die Frage diskutiert, wie robust und krisenfest die ländlichen Regionen Baden-Württembergs sein können und welche Veränderungen angestoßen werden sollten, damit sie sich resilient entwickeln. 

Das große Themenfeld Monitoring und Bewertung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungszwecke prägte darüber hinaus die Tagung. Petra Schelkmann, Leitende Direktorin des Verbands Region Rhein-Neckar für flächensparenden Wohnungsbau in der Metropolregion, brachte mit dem regionalen Siedlungsflächenmonitoring ein weitreichendes Planungskonzept in die Diskussion um Dichtekonzepte und Erreichbarkeiten ein. 

Urbane Produktion fördern und bewahren - neues Positionspapier aus der ARL ist online!

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Unterschiedliche Entwicklungen in den letzten Jahren haben dem Thema „Urbane Produktion“ zu neuer Aufmerksamkeit verholfen: die Finanzkrise und die damit einhergehende Abkehr von einer reinen Dienstleistungsorientierung; die Erkenntnis, dass die Förderung wissensbasierter Dienstleistungen nicht ausreichend ist, um den strukturellen Wandel sozialgerecht zu bewerkstelligen; die Möglichkeiten einer emissionsärmeren Produktion; ein verändertes städtebauliches Leitbild und die Förderung der Nutzungsmischung aus ökologischen und sozialen Gründen, um Stoffkreisläufe und eine Stadt der kurzen Wege zu ermöglichen, sowie nicht zuletzt eine wiederentdeckte gesellschaftliche Wertschätzung handwerklicher und vor Ort hergestellter Produkte. 

Call for Membership für neuen Arbeitskreis „Photovoltaik“

Photovoltaik-Anlage

Photovoltaik (PV) gilt neben Windkraft als entscheidend für eine klimaneutrale Energieversorgung, um globale, EU- und Bundes-Klimaziele zu erreichen. Ein massiver Ausbau ist nötig, einschließlich PV auf Dächern und Freiflächen. Die Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ermöglicht die kombinierte Produktion von Energie und Nahrung auf derselben Fläche, ohne Freiflächen zu beanspruchen. Sie verspricht zusätzliche Einkommen und Synergieeffekte mit anderen Nutzungen wie Moor-PV. Agri-PV bietet positive Effekte für Wassermanagement, Bodenschutz, Biodiversität und Anbausysteme.
Trotz Fortschritten bestehen noch Hemmnisse, vor allem in der räumlichen Planung und Entwicklung. Es fehlen überörtliche Koordinierungsverfahren, was zu Landnutzungskonflikten und Akzeptanzproblemen führen kann, ebenso wie Probleme bei der Infrastrukturkoordination.