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Internationale Zuwanderung als Chance für Nordostdeutschland?

Bericht über die Herbsttagung der LAG Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern am 4. und 5. November 2014 in Jüterbog

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen internationaler Zuwanderung und räumlicher Veränderung? Inwiefern und mit welchen Instrumenten kann die raumbezogene Governance diese Veränderungen mitgestalten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Herbsttagung der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern, die am 4. und 5. November 2014 in Jüterbog stattfand.

Foto: M. HennenDeutschland ist ein Einwanderungsland. Jedoch verläuft in den nordostdeutschen Bundesländern die Zuwanderung teilräumlich sehr unterschiedlich. Zudem sind die empirischen Befunde zu den räumlichen Konsequenzen sowie zur raumbezogenen Governance noch gering. Auf der Tagung wurden daher die aktuellen Befunde zu diesen Zusammenhängen zur Diskussion gestellt. Dabei wurden insbesondere qualitative Aussagen getroffen.

Call for Papers "25 Jahre: Jahrbuch Stadterneuerung – Bilanz und Ausblick"

HINTERGRUND DER TAGUNG

Das Fachgebiet Stadterneuerung und Stadtumbau am Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel veranstaltet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen am 02./03.07.2015 in Kassel seine jährliche Stadterneuerungstagung zum Thema „25 Jahre: Jahrbuch Stadterneuerung – Bilanz und Ausblick“. Dafür werden interessante Beiträge gesucht, die auf der Tagung vorgestellt und anschließend im einem Jubiläumsband zum Jahrbuch Stadterneuerung veröffentlicht werden, das seit 1990/1991 regelmäßig vom Arbeitskreis Stadterneuerung herausgegeben wird. 

Call for Paper: MONO, MULTI, INTER, TRANS?

Eierlegende Wollmilchsäue und andere Spezies in der Wissenschaft – Diskussion und Austausch zu den Herausforderungen, ein Forschungsprofil zu entwickeln

Tagung an der HafenCity Universität Hamburg am 24. April 2015

Mit dieser Tagung richten wir uns an NachwuchswissenschaftlerInnen aller Disziplinen, die zum Thema „Baukunst und Metropolenentwicklung“ forschen. Die komplexen Aufgabenstellungen in städtischen und regionalen Forschungskontexten erfordern Wissenschaften, die disziplinübergreifend arbeiten und durch eine integrative Herangehensweise neues Wissen an den Schnittstellen der Disziplinen generieren.

Neuer Forschungsbericht: Räumliche Auswirkungen der internationalen Migration

Internationale Migration und die zunehmende Diversität der Bevölkerung sind hochaktuelle gesellschaftspolitische Themen. Die Herausforderungen vor Ort sind in den Kommunen und Wohnquartieren spür- und sichtbar. Insbesondere in den Lebensbereichen Arbeiten, Wohnen und Bildung stellt sich die Frage, wie Integration gelingen kann.

Der Sammelband setzt sich umfassend mit den Themen Migration und Migrationspolitik, Segregation und Integration, mit Konzepten wie Hybridität, diversity und Transkulturalität im integrationstheoretischen Diskurs auseinander.

Er bleibt jedoch nicht auf der theoretisch-konzeptionellen Ebene, sondern zeigt Handlungsmöglichkeiten in der Praxis auf. Empirische Fallstudien wie z. B. zur Segregation von Migrant(inn)en in Großstädten, zu Wohnstandortentscheidungen türkeistämmiger Eigentümer(innen) der zweiten Generation und zu Maßnahmen städtischer Integrationspolitik in Europa zeigen, vor welchen Herausforderungen Politik und Gesellschaft stehen.

Survey on the implementation of territorial cohesion and the Territorial Agenda 2020

How is territorial cohesion implemented in Europe, and is it necessary to revise the Territorial Agenda 2020? These are two key questions of an ongoing study for the European Council Trio-Presidencies involving Italy, Latvia and Luxembourg. One step in this study is an online survey. The survey asks a few questions about the understanding of territorial cohesion, relevant governance mechanisms for implementing territorial cohesion, challenges when addressing territorial cohesion objectives and experience related to the Territorial Agenda 2020. Spatial Foresight would very much value your input.

Call for Papers: Europe 2020 Strategy and the role of the regions

At the 2015 annual conference of the Regional Studies Association, Kai Böhme of Spatial Foresight organises a special session on the Europe 2020 Strategy and the role of regions and cities. This special session seeks papers examining practical examples as well as theoretical approaches of a regional and local perspective of the Europe 2020 Strategy (possible also just in single policy sectors). To find out more and submit paper, please visit the conference website.
Abstract submission deadline: Friday 30th January 2015

Morgenstadt Braunschweig

ARL-Präsident Prof. Dr. Klaus J. Beckmann beim Neujahrsempfang der Stadt Braunschweig

„Städte unterliegen heute, aber vor allem in Zukunft verstärkten Transformationsprozessen. Diese vielfältigen Veränderungen verlangen eine Offenheit für innovative Lösungen und Prozesse. Zukunftsfähige Lösungen sind im Rahmen einer integrierten Stadtentwicklung zu erarbeiten, gesellschaftlich und politisch zu vereinbaren und gemeinschaftlich umzusetzen“, so Prof. Dr. Klaus J. Beckmann in seiner Rede beim Neujahrsempfang der Stadt Braunschweig. Zu der Festveranstaltung am 9. Januar im Städtischen Museum am Löwenwall kamen rund 370 Gäste.

Deutscher Kongress für Geographie 2015: Aufruf zu Beiträgen bis zum 11. Januar 2015

„Stadt Land Schaf(f)t – Land Schaf(f)t Stadt“ – so lautet das Motto des Deutschen Kongresses für Geographie (DKG) 2015, der im Oktober 2015 in Berlin stattfindet. PD Dr.-Ing. Thomas Weith und Dr.-Ing. Christian Strauß leiten zusammen mit Partnern zwei Fachsitzungen. Für beide Fachsitzungen werden Präsentationen gesucht.

Thomas Weith organisiert die Fachsitzung „Wissen-schaf(f)t-Landschaft!“, die auf den Wandel vom (Geo-) Informations- zum Wissensmanagement fokussiert und praktische innovative Handlungsansätze mit Blick auf die Analyse und Steuerung von Landnutzungswandel diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Call for Papers: sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung - Themenheft „Riots“

Die Konzentration verschiedener sozialer Ungleichheiten macht urbane Räume auf ganz unterschiedliche Weise zu Schauplätzen sozialer Konflikte. Historisch wie aktuell sind sie Austragungsort für Massendemonstrationen und andere Aktionsformen von Protestbewegungen, und immer wieder auch für sogenannte /riots/: Jugendaufstände in marginalisierten Vierteln europäischer Metropolen, /food riots/ als Proteste gegen steigende Lebensmittelpreise in Städten des globalen Südens und ritualisierte Kämpfe zwischen linken Gruppierungen und staatlichen Ordnungsinstitutionen sind einige Beispiele hierfür. Trotz der unterschiedlichen Kontexte, in denen /riots/ stattfinden, werden ihnen gemeinhin Charakteristika wie Spontanität, Unorganisiertheit und Gewalt zugeschrieben.<(p>

Leben in der Stadt der Zukunft: miteinander, bezahlbar und grün?

Raumwissenschaftliches Kolloquium 2015

19. Februar 2015, 10:00 – 17:00 Uhr
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim

Unsere Städte stehen vor besonderen Herausforderungen: Sie sollen umweltgerechter werden, integrierend wirken, Wohnraum für alle sozialen Schichten zur Verfügung stellen und das gleichberechtigte Zusammenleben der Menschen sichern und fördern. Wir laden Sie herzlich ein, sich im Rahmen des sechsten Raumwissenschaftlichen Kolloquiums über Lösungsansätze für das Leben in der Stadt der Zukunft zu informieren.

Die Veranstaltung bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen: Münchens Oberbürgermeister a. D. Christian Ude wird sich dem Thema „Armutswanderung – Reichtumswanderung“ widmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Leibniz-Instituten präsentieren aktuelle Ergebnisse aus der Stadtforschung. In der abschließenden Podiumsdiskussion treten Kommunalpolitiker und Praktiker der Stadtentwicklung in direkten Dialog und diskutieren die Erkenntnisse mit Blick auf ihre Erfahrungen und die Erwartungen der Öffentlichkeit an die Stadtpolitik und an urbane Lebenswelten.