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Handwörterbuch der Stadt- und Raumentwicklung: das ARL-Grundlagenwerk zum Nachschlagen und Nachlesen

Die 2019 erschienene Neufassung und thematische Erweiterung des ARL-Grundlagenwerkes umfasst als Print-Publikation vier Bände und bietet zu allen zentralen Fachbegriffen der Raumwissenschaften und Raumplanung 284 Einzelbeiträge renommierter Expertinnen und Experten.

Future Now! Call for Abstracts für die Jahrestagung des Forums Nachwuchs

Jahrestagung des Forums Nachwuchs 2024

Future Now! Von Zukunftsvisionen in die planerische Umsetzung
11.–12. Oktober 2024 in Frankfurt a. M.

Wohnungsmangel, Leerstände, Segregation, Migration, marode Infrastrukturen und Verkehrschaos: Die räumliche Planung des 21. Jahrhunderts steht vielen komplexen Herausforderungen gegenüber! Sie soll Räume nachhaltig und gleichwertig, also ökologisch zukunftsfähig sowie sozial gerecht und inklusiv entwickeln. Durch Planung sollen notwendige Veränderungen vorausschauend erkannt, begleitet und umgesetzt werden, um sozial-ökologische Transformationen in Stadt und Land gerecht zu gestalten.

Doch wie lassen sich diese planerischen Anforderungen und hohen Ansprüche an die Raumentwicklung effektiv umsetzen? Was braucht es, um eine gute Zukunft planerisch zu gestalten?

"Wärme planen - Wege in eine zukunftsfähige Wärmeinfrastruktur"

SRL-Fachtagung am 14. Juni in Halle (Saale)

Tagungsort: Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, 06108 Halle (Saale)

Wärme macht laut Umweltbundesamt mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus - als Raumwärme oder Klimatisierung, für Warmwasser oder zur Kälteerzeugung. Deshalb birgt sie aber auch hohe Potenziale für die Erreichung der Klimaschutzziele des Bundes. Mit dem Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (kurz Wärmeplanungsgesetz) sind nun die Weichen gestellt, die Transformation der Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene strategisch und räumlich vorzubereiten und umzusetzen.

Die Zeitschiene ist eng bemessen: Die in knapp 80 Jahren weitestgehend auf fossilen Energieträgern aufgebaute Wärmeversorgung muss in 21 Jahren auf nachhaltige und erneuerbare Wärmequellen umgestellt werden. Ziel ist eine sichere, klimafreundliche und effiziente Wärmeversorgung. Wie lässt sich diese Wärmewende planen?

Mehr Bedeutung für Impact und Transfer: Leibniz-Präsidentin im Gespräch mit Jan-Martin Wiarda

Wichtiges Interview von Martina Brockmeier über die Verantwortung der Wissenschaft, den Abschied von Publikationsindizes und Karriereperspektiven versus drohenden Stellenabbau. Die ARL als inter- und transdisziplinär arbeitende Einrichtung ist in allen drei Leibniz Labs, dem neuen Förderformat der Leibniz-Gemeinschaft aktiv beteiligt. Die drei neuen "Leibniz Labs" zielen darauf Wissensbestände miteinander zu teilen und gemeinsam mit gesellschaftlichen Akteuren praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Auch an dem übergreifenden Leibniz-Lab-Netzwerk für inter- und transdisziplinäre Exzellenz, unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Danielzyk und Prof. Dr. Marc Wolfram ist die ARL beteiligt. Das Netzwerkvorhaben begleitet die Umsetzung der Leibniz Labs und entwickelt auch eine Toolbox für Wissensintegration und -transfer.

Zertifikatsprogramm „Die resiliente Region“ in Landeck/Tirol

Das neue Zertifikatsprogramm „Die resiliente Region“ an der Universität Wien rückt gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis die Dimensionen der Unsicherheit, Krisenfestigkeit und Wiederherstellungskapazitäten (in) einer Region in den Analysefokus. In und um Landeck werden innovative (regionale und überregionale) Projekte vorgestellt und die Förderung von Resilienz in Regionen, deren Visualisierung aber auch die Herausforderungen diskutiert. Zu den Highlights zählen u.a. zwei Exkursionen ins Kaunertal und nach Südtirol sowie das LAB mit Destinationsgeschäftsführer*innen und -manager*innen zur ko-kreativen Entwicklung von Handlungsstrategien für einen resilienten Tourismus.

Universitätslehrgang/Masterprogramm „Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung“ ab Oktober 2024 (online/hybrid)

Gemeinden und Regionen stehen im Wandel. Durch stetig zunehmende Urbanisierung, Migrationsbewegungen, Klimawandel und (wirtschaftliche) Strukturwandel ergeben sich neue Herausforderungen in der Stadt‐ und Regionalentwicklung. Dabei entstehen vielfältige neue Rahmenbedingungen sowie Steuerungsfragen, die sich in globalen, nationalen und lokalen strategischen Leitbildern, Zielen und Konzepten widerspiegeln sollten. Durch diese Komplexität der Fragestellungen werden Kooperationen zur zwingenden Voraussetzung in der Gestaltung und Umsetzung von Entwicklungsprozessen.

Als kompakte Gesamtausbildung befähigt der Universitätslehrgang bzw. das Masterprogramm, das vermittelte konzeptionelle wie theoretische Wissen und die praxisorientierten Übungen im jeweiligen Berufskontext anzuwenden. Zur Wahl stehen die fünf Module „Die soziale Region“, „Die smarte Region“, „Die unternehmerische Region“,  „Die nachhaltige Region“ und „Die resiliente Region“ mit dem Abschluss Akademische*r Expert*in oder Master of Arts (CE).

Planungsbeschleunigung durch frühzeitige Beteiligung?

Planungsbeschleunigung durch frühzeitige Beteiligung? 

Auf dem ARL-Kongress 2024 „Große Infrastrukturprojekte: Planung zwischen Beschleunigung und Protest“ in Lübeck diskutierten rund 125 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis sehr engagiert die Hürden und Herausforderungen bei der Planung und Genehmigung von Großvorhaben. 

Nach der Eröffnung des diesjährigen ARL-Kongresses durch den Präsidenten der ARL, Prof. Dr. Axel Priebs, richtete Joanna Hagen (Senatorin für Planen und Bauen und erste stellvertretende Bürgermeisterin der Hansestadt Lübeck) ein Grußwort an die Teilnehmenden. Sie betonte aus der Sicht Lübecks die europäische Bedeutung der neuen Transitachse Malmö-Kopenhagen-Hamburg und die daraus entstehenden Chancen für die Hansestadt und die Region Ostholstein durch die feste Fehmarnbeltquerung und das Zusammenrücken Skandinaviens und Norddeutschlands trotz aller Risiken und Konflikte um das Großprojekt. 

Cool spaces for Cities: climate- and gender sensitive urban development in Vienna

Park in Vienna

The IAK "Gender and Climate just Cities and urban Regions" met for its last face-to-face meeting on April 25/26, 2024. The meeting was hosted by the co-leader of the IAK, Prof. Doris Damyanovic (BOKU). 

During its three-year term, the IAK has intensively dealt with various approaches to gender-equitable urban development and incorporated strategies and perspectives from Austria, Switzerland, the UK, Sweden, Serbia, Spain, the Czech Republic and Germany. A special issue of DiSP is planned as a joint product. In addition, the IAK will offer a session together with the IIIK "Gender and Spatial Transformation" at the AESOP conference in Paris in June 2024. 

Special Issue: Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen neu denken?

RuR Special Issue

Das aktuelle Schwerpunktheft der "Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning" (RuR) Vol. 82 No. 2 (2024) zeigt, wie ländliche Daseinsvorsorge anders bzw. neu gedacht und gewährleistet werden kann. Auf Basis des Forschungsvorhabens InDaLE sind zentrale Ergebnisse aus der vergleichenden Untersuchung von 18 Praxisprojekten in Schottland, Schweden, Österreich und Deutschland in die Beiträge des Schwerpunktheftes eingeflossen. Über seinen explorativen Charakter hinaus leistete InDaLE einen Beitrag zum besseren Verständnis und zur Konzeptualisierung der inhaltlichen, organisationsstrukturellen, politisch-administrativen und finanziellen Dimensionen der Verstetigung innovativer Projekte im Daseinsvorsorgekontext und entwickelte Thesen für die dauerhafte Sicherung solcher innovativen Lösungen und Ansätze in den benannten Dimensionen.