How can spatial planning and development foster sustainable and just transformations?
Wie können räumliche Transformationen so gestaltet werden, dass sie soziale und ökologische Gerechtigkeit fördern? Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse und andere Machtstrukturen in der Planung und Entwicklung von Städten und Regionen? Und wie lässt sich Wissen aus Forschung, Politik und Planungspraxis zusammenführen, um transformative Veränderungen anzustoßen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das internationale Forum Gender and Spatial Transformation der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Das nun veröffentlichte Mission Statement reflektiert den inter- und transdisziplinären Ansatz des Forums und erarbeitet ein gemeinsames Verständnis zentraler Begriffe und Konzepte für die künftige Zusammenarbeit. Darüber hinaus formuliert es den Anspruch, intersektionale Geschlechterperspektiven konsequent in räumliche Transformationsprozesse zu integrieren. Das Mission Statement macht deutlich: Geschlecht ist nicht nur eine individuelle Eigenschaft, sondern ein strukturelles Phänomen, das gesellschaftliche Machtverhältnisse, räumliche Planung und Entwicklung und damit auch unsere räumliche Umgebung prägt. Das Forum Gender and Spatial Transformation setzt sich zum Ziel, bestehende Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen und neue Wege für eine inklusive, nachhaltige Raumentwicklung aufzuzeigen.

