18.04.2019 Barbara Warner

Zukunftsdiskurs “Raumbezogene Identitäten verstehen und nutzen - Eine Chance für zukunftsorientierte Regionen ”

Der Zukunftsdiskurs “Raumbezogene Identitäten verstehen und nutzen - Eine Chance für zukunftsorientierte Regionen ” wird von 5/2019 bis 4/2020 vom Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gefördert.  

Mit stärkerer Regionalisierung versuchen Regionen den tiefgreifenden Veränderungen der Transformation zu begegnen. Dabei kennzeichnen neue Kooperationen z.B. in Fragen der Infrastruktur (Verkehr, Kultur) aber auch das Herausstellen von Alleinstellungsmerkmalen das neue Selbstverständnis von Regionen. Parallel dazu findet in der Wissenschaft aber auch in der Gesellschaft eine Debatte über die Identifikation von Bürgern und Bürgerinnen mit ihrer Region statt, die mal als Heimatverbundenheit und dann wieder als  raumbezogene Identität  oder place attachment diskutiert wird.

Der Vorteil für Regionen: Wer die raumbezogener Identitäten einer Region kennt, kann diese gezielt nutzen, um auf der Basis der emotionalen Verbundenheit der Bewohner*innen eine breite Debatte über die künftige Ausrichtung der Region anzustoßen und zu steuern.

So können die Identitäts-relevanten Elemente, Nutzungen und Praktiken einbezogen werden, um neue Perspektiven und Entwicklungspfade aufzudecken. Damit kann dann ein gemeinsames inneres Bild der Region entwickelt werden, dass von den Bewohnern und Bewohnerinnen mitgetragen und nach außen kommuniziert wird.

Im Zukunftsdiskurs “Raumbezogene Identitäten verstehen und nutzen - Eine Chance für zukunftsorientierte Regionen ” werden die Themen raumbezogene Identitäten und Regionalisierung bzw. Regionalentwicklung zusammengedacht und diskutiert mit dem Ziel, raumbezogene Identitäten für Veränderungsprozesse in Regionen nutzbar zu machen.

Im transdisziplinären Diskurs wird das vereinte Wissen über dieses Zusammenspiel in eine breitere wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte gebracht. Die Projektleitung liegt bei Dr. Daniela Kempa (Leibniz Universität Hannover, Institut für Umweltplanung), die ARL ist Kooperationspartner.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle: Dr. Barbara Warner (warner@arl-net.de)