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EU-Pilotinitiative "Interreg Volunteer Youth"

Am 1. März 2017 ist die EU-Pilotinitiative “Interreg Volunteer Youth (IVY) gestartet. Im Rahmen dieser Initiative erhalten junge Europäerinnen und Europäer im Alter von 18-30 Jahren die Gelegenheit, sich an den grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Interreg-Programmen und deren Projekte zu beteiligen, indem sie deren Arbeit fördern und verbreiten. Sie erhalten so einen Einblick in Interreg-Programme und -projekte, lernen die Vorteile der europäischen Zusammenarbeit kennen, stärken die Solidarität und das bürgerliche Engagement in Europa und machen wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft.

Ausschreibung des Reinhard-Baumeister-Preis 2017

Thema: Mobilitäts- & Siedlungsentwicklung

Bewerbungsfrist: 30.09.2017

Hintergrund

Im Rahmen seines 40-jährigen Bestehens verlieh der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) im Jahr 2013 erstmals den „Reinhard-Baumeister-Preis“ für herausragende Arbeiten im Bereich der Regionalplanung. Seither wird der Preis alle zwei Jahre ausgelobt. Mit dem „Reinhard-Baumeister-Preis“ möchte der RVMO zur Nachwuchsförderung beitragen. Die ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten erhalten eine finanzielle Würdigung und öffentliche Beachtung. Ziel des „Reinhard-Baumeister-Preises“ ist es, innovative Forschungsarbeiten der Regionalplanung bekannt zu machen und Lehre und Praxis enger zu verzahnen. Namensgeber des Preises ist Reinhard Baumeister (1833-1917). Der langjährige Professor am Polytechnikum Karlsruhe, heute das Karlsruher Institut für Technologie, gilt als Begründer des wissenschaftlichen Städtebaus in Deutschland. Mit seiner Veröffentlichung „Stadt-Erweiterungen in technischer, baupolizeilicher und wirtschaftlicher Beziehung“ aus dem Jahr 1876 hat er zahlreiche Stadtplanungen geprägt, darunter in Karlsruhe, Mannheim und Heilbronn. Noch zu seinen Lebzeiten wurde eine Straße nach ihm benannt. Am Anfang der Baumeisterstraße steht das HAUS DER REGION, in der sich die Geschäftsstelle des RVMO seit über 25 Jahren befindet.

Call for Papers: Deutscher Kongress für Geographie 2017

Fachsitzung LT1-­‐FS1: Zuwanderungsstrategien – Chancen und Probleme der Stadtpolitik

Leitthema 1 „Migration und demographische Herausforderungen“

Zusammenfassung

Städte in Europa sind auf Zuwanderung angewiesen, um sich demographisch zu stabilisieren oder zu wachsen. In der Praxis entwickelt die Stadtpolitik aber kaum eigene Zuwanderungsstrategien. Warum? Welche Chancen und Widerstände gibt es in der Kommunalpolitik? Welche Kommunen sind Vorreiter für Zuwanderungsstrategien und mit welchem Erfolg?

Beschreibung

Die Städte in Europa sind zur Stabilisierung ihrer Einwohnerzahlen auf Zuwanderung angewiesen, ohne Zuwanderung schrumpfen sie. Die Stadtpolitik ist in den meisten Fällen wachstumsorientiert, Schrumpfung wird von den lokalen Akteuren als Entwicklungsparadigma kaum akzeptiert. Trotz dieses Wachstumspostulats entwickeln die meisten Städte jedoch bisher keine expliziten Zuwanderungsstrategien. Wo dies doch geschieht, ist es zumeist sozial höchst selektiv: In vielen Stadtentwicklungskonzepten wird lediglich der Wunsch nach Zuwanderung von jungen und qualifizierten Arbeitskräften artikuliert. Viele Städte setzen im Standortwettbewerb auf den Zuzug der „kreativen Klasse“. Die Zuwanderung von Geflüchteten und Asylbewerbern wird dagegen in den Kommunen häufig eher als Problem gesehen und als Aufgabe an die Integrationspolitik delegiert. Dass das Schlagwort „Willkommenskultur“ erstmalig im Rahmen der bundesdeutschen Demographiestrategie ersonnen wurde, scheint vielerorts vergessen. Durch die staatlich quotierte Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern, die als Lastenausgleich und nicht als demographische Regenerierung gerahmt wird, haben die Städte kaum Handlungsspielräume zur Steuerung dieser Zuwanderergruppen. In der Planungspraxis der Städte bestehen deshalb „Wachstumsregime“ und „Integrationsregime“ nebeneinander. Städte, die wie Altena oder Goslar dezidiert mehr Geflüchtete als Teil einer Strategie gegen sinkende Einwohnerzahlen aufnehmen, bilden eher eine Ausnahme. Die Fachsitzung geht deshalb folgenden Fragen nach: Welche Zuwanderungsstrategien entwickeln Städte in Deutschland und Europa? Auf welche Zielgruppen setzen die Städte dabei? Welche Handlungsspielräume und Grenzen zur Steuerung von Zuwanderung hat die Stadtpolitik? Welche Widerstände gegen Zuwanderung gibt es in der Kommunalpolitik? Welche Möglichkeiten der Verknüpfung von Stadtentwicklungs-­‐ und Integrationskonzepten gibt es?

Studienpreis „Wohnen und Stadt“

Die NRW.BANK und das Institut für Raumplanung (IRPUD) der TU Dortmund schreiben in Kooperation den Studienpreis „Wohnen und Stadt“ aus, um herausragende Studienabschlussarbeiten in diesem Themenfeld zu würdigen. Der Preis dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und kann an Graduierte aller Fachrichtungen vergeben werden, deren Abschluss- oder Doktorarbeit an einer Hochschule in NRW verfasst wurde.

Panacea Green Infrastructure? Multidimensional Contributions to Competitive and Livable Metropolitan Regions in Europe

--- SAVE THE DATE ---

International Conference

February 16th – 17th, 2017, Essen (ATLANTIC Congress Hotel)

The conference addresses the multiple functions of green infrastructure in the sustainable transformation of cities. It aims to critically reflect the planning and implementation of green infrastructure in cities and regions across Europe. Particular attention is paid to the long-term management of green infrastructure at the background of recent economic trends in spatial development on the one hand and new approaches of participation and empowerment on the other. Thus, the conference contributes to introduce the concept of green infrastructure into political debates based on a critical review of conceptual discussions as well as planning practice.

Call for Abstracts: Planning, Law and Property Rights (PLPR) Annual Meeting 2017

The International Academic Association on Planning, Law, and Property Rights (PLPR) will hold its 11th Annual Conference in 2017 in Hong Kong.

The conference will take place 19th – 24th February 2017 at the University of Hong Kong.

Call for abstracts starts now. Abstract submission ends on Oct 14, 2016.

Strategien für eine nachhaltige Energiewende

Abschlusskonferenz zur umwelt- und gesellschaftsverträglichen Transformation des Energiesystems

04.10.2016 - 05.10.2016
Berlin

BürgerInnen, Städte, Versorgungsbetriebe, Umweltverbände und viele andere Beteiligte sind unmittelbar von der Energiewende in Deutschland betroffen.

Sie alle haben unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse, Bedenken und Hoffnungen bezüglich der Veränderungen, die die Energiewende für sie mit sich bringt.

Die 33 Verbundprojekte der BMBF-Fördermaßnahme „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ haben seit 2013 zu diesen Themen geforscht und Lösungen mit Praxispartnern erprobt. Nun präsentieren sie ihre Ergebnisse und deren Anwendungspotential in Transferworkshops auf einer Abschlusskonferenz am 4. Oktober 2016 in Berlin.

Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

10.000 Euro für die besten Ideen – Zeigt eure Forschung!

Wie bringt man die eigene Forschung am besten an die Öffentlichkeit? Wer darauf eine gute Antwort hat und gleichzeitig zum Thema Meere und Ozeane forscht, der ist hier richtig: beim Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane! Gesucht werden innovative Kommunikationskonzepte, die auf anschauliche und verständliche Weise zeigen, was die Wissenschaft zum Entdecken, Nutzen und Schützen der Meere und Ozeane beiträgt. Die besten Ideen gewinnen 10.000 Euro zur Umsetzung.

Ein Forschungs- oder Studienprojekt zum Thema Überfischung, eine  Ausstellung über die Artenvielfalt im Meer oder ein Barcamp, das sich mit dem Klimawandel beschäftigt – die Ideen können so vielfältig sein wie die Meere und Ozeane selbst. Wichtig ist: Die Projekte sollen Bürgerinnen und Bürgern einen Forschungsbereich verständlich machen, dessen gesellschaftliche Bedeutung hervorheben und Nicht-Wissenschaftler zum Dialog einladen.