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Die Energiewende als Gesellschaftsaufgabe: Projekt BEWEGT will Forschung sichtbarer machen

Grafische Illustration mit dem Schriftzug „BEWEGT“. Daneben sind stilisierte Symbole für erneuerbare Energien zu sehen, darunter ein Windrad, eine Solaranlage und eine Sonne. Im Vordergrund stehen Silhouetten von Menschen unterschiedlichen Alters, die gemeinsam dargestellt sind.

Die Begleitforschung BEWEGT zum Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des BMWE

► Jetzt live: Plattform www.energiewende-gesellschaft.de mit Forschungsprojekten, Expert:innen, Publikationen und mehr aus der gesellschaftsbezogenen Energiewendeforschung

► Ziel der Webseite: Die Sichtbarkeit der Energiewendeforschung in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft zu erhöhen 

► Fraunhofer ISI und IÖW vernetzen in wissenschaftlicher Begleitforschung zahlreiche Forschungsvorhaben aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Das Energiesystem klimaneutral umzubauen, ist mehr als ein technisches Projekt – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Daher untersuchen zahlreiche Forschungsprojekte neben technologischen Innovationen auch Aspekte wie Teilhabe, Bezahlbarkeit, Resilienz und demokratische Ausgestaltung. Das neue Forschungsvorhaben „BEWEGT – Die Energiewende-Gesellschaft“ vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) vernetzt und begleitet zahlreiche Forschungsprojekte im Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Auf dem neuen Webportal 

Nachhaltige urbane Mobilitätsplanung

Wie lässt sich der europäische SUMP-Ansatz – Sustainable Urban Mobility-Ansatz – nutzen, um nachhaltige Mobilität und Klimaschutz in Kommunen zu stärken?

Dr. Hubertus Baumeister, Mitglied des Ad-hoc-Arbeitskreises „Aktuelle verkehrspolitische Entwicklungen für die kommunale Mobilitätswende nutzen“ der ARL und Dr. Janna Ringena, beide hauptberuflich Rechtsanwält:innen in der Kanzlei BBG und Partner in Bremen stellen im nachfolgenden Fachbeitrag den prozessorientierten SUMP-Ansatz in seinen Grundzügen vor. Sie erläutern regionale und strategische Aspekte des Ansatzes aus rechtlicher Sicht und illustrieren das Potenzial für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dabei heben sie insbesondere die Finanzierungsmöglichkeiten hervor, die SUMP Kommunen bietet. Abschließend werden die Chancen skizziert, die das europäische Planungsinstrument für Verkehrswende und Klimaschutz auf kommunaler Ebene bietet.

Exploring Local Social Cohesion in Green and Just Transitions

Call for presentations or sessions

The Hannover Section of the Research Institute Social Cohesion (www.fgz-risc.de/en) invites you to participate in the conference “Exploring Local Social Cohesion in Green and Just Transitions”. The conference aims to advance interdisciplinary discussion on the links between social cohesion – understood as trust, participation, equality, and solidarity – and green and just transitions. Adaptation and mitigation measures to counter effects of climate change and biodiversity loss induce ‘green’ transitions across multiple fields such as infrastructures of greening, energy, economy, housing, and mobility. Yet, we lack profound insights into how these transitions affect social cohesion across scales and over time – from short-term disruptions to long-term transformation pathways. 

Stärkere Unterstützung für ländliche Gemeinden

Nordhalbener Erklärung ruft zum Handeln auf

Ob es um Schulgebäude, Gemeindestraßen, kulturelle Einrichtungen oder Jugendzentren geht: In vielen kleinen Kommunen fehlt das Geld für notwendige Investitionen – ebenso wie die Aufmerksamkeit der Landes- und Bundespolitik für diese Problematik. Um das zu ändern, haben Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft nun ein deutliches Zeichen gesetzt: die Nordhalbener Erklärung. In dieser fordern sie bessere Rahmenbedingungen für strukturschwache Kommunen, um die Handlungsfähigkeit vor Ort sowie das Vertrauen in demokratische Institutionen wieder zu stärken.

Webinar series: Breakfast Talks "Transformative Dialogues"

The TD-Lab – Laboratory for Transdisciplinary Research • Berlin University Alliance is hosting the second edition of its webinar series Breakfast Talks - Transformative Dialogues.

At the beginning of the year, the Breakfast Talks webinar series offers inspiration for reflecting on one's own actions in participatory and transdisciplinary research projects. The aim is to empower participants in their collaboration with practitioners and to gain stimulating insights into topics such as criticism of hierarchy, care, and one's own positionality in collaborations. The focus is on applied practical examples and methodological approaches for transformative working methods that can be established in one's own projects. The webinars can be booked individually and invite participants to discover new tools for their own collaborative research work.

Call for Papers: FAB REGION - Building Resilient Communities

Die Fab Region Bergisches Städtedreieck lädt am 16.06.2026 zum interdisziplinären Symposium

Das Symposium lädt WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen, AktivistInnen und GestalterInnen ein, Beiträge zu Themen wie Fab Cities, Makerspaces und Fab Labs, Open-Source-Ansätze, Cradle-to-Cradle-Prinzipien, Suffizienz sowie zirkuläre Wertschöpfung und lokale Produktion einzureichen. Der Schwerpunkt liegt auf Ansätzen, die nachhaltige und gemeinwohlorientierte Entwicklung fördern – sowohl in urbanen als auch in ländlichen Kontexten.

»Städtebau im Nationalsozialismus« erhält den ARCHITECTS' COMPANY BOOK AWARDS 2025 in der Kategorie "History"

Wie wurde Städtebau im Nationalsozialismus zum Instrument von Macht, Ausgrenzung und Krieg? Welche Rolle spielte er im Vergleich zu anderen autoritären Regimen in Europa zwischen 1933 und 1945? Antworten auf diese Fragen gibt die Publikation »Städtebau im Nationalsozialismus. Angriff, Triumph, Terror im europäischen Kontext 1933-1945«. 

Transdisciplinarity, co-creativity and transfer: social science research and transformational practices in rural and regional contexts

Call for Abstracts

Workshop at Technical University Vienna, June 11/12, 2026 | Submission deadline: 15 January, 2026

Organizers: Ariane Sept, Technical University Vienna, TUW (Until January 2026: Hochschule München) Ludger Gailing, Brandenburg University of Technology Cottbus-Senftenberg, BTU Alexandra Retkowski, Brandenburg University of Technology Cottbus-Senftenberg, BTU Alexander Hamedinger, Technical University Vienna, TUW

With the increasing importance of transdisciplinarity and the so-called third mission at universities and research institutes, transfer formats are becoming more significant also in social sciences. In this call we refer in particular to urban/regional sociology, spatial planning, and social work. While transfer in the fields of technological and economical research is associated with the market maturity of innovative products or the founding of start-ups or spin-offs from universities and institutes, the concept of transfer in the social sciences is still rather vague (Compagnucci & Spigarelli 2020). Although the field of social entrepreneurship is growing, start-ups in rural areas tend to be in the manufacturing sector and are generally more stable than in cities, as shown for Germany (Simmler & Garcia Dominguez 2025). In addition, co-creative transdisciplinary formats such as living labs for the creation of innovations have been established for some time (e.g. Marvin et al. 2018; Turnhout et al. 2020; Pentzold et al. 2023) though in the meantime labs have been criticized because of their tendency to ‘technocratize’ political decision making (Evans & Karvonen 2014) or because they miss to link with wider governance (Hodson et al. 2018). Furthermore, social sciences are often primarily assigned the role of accompaniment and limited to foster acceptance. In urban living labs and other transdisciplinary formats in cities, on the other hand, social sciences often play an active role, which is also widely discussed (e.g. Frehse et al. 2025). Far less attention is paid to transdisciplinary research and transfer in rural areas and larger regional contexts.

"Wer will da noch hin?" Ländliche Räume, Tourismus und die extreme Rechte

Call for Papers

Für die Tagung „Off the Beaten Track. Ländliche Räume zwischen touristischer Aufwertung und Marginalisierung“ der Arbeitskreise „Ländliche Räume“ und „Tourismusforschung“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie am 27.-29. Mai 2026 in Trier organisiert Andreas Kallert (Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie) zusammen mit Bernd Belina (Frankfurt) und Matthias Naumann (Würzburg) eine Ad-hoc-Session zum Thema „‘Wer will da noch hin?‘ Ländliche Räume, Tourismus und die extreme Rechte“

Wir freuen uns über Vorschläge für Beiträge bis zum 10. Januar 2026.

Nähere Infos siehe PDF