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Krisen ländlicher Räume

Ursachen und Folgen von Austeritätspolitik in Kommunen

Kleine Kommunen in ländlichen Räumen leiden zunehmend unter klammen Kassen. Dieser Sammelband versammelt Perspektiven aus der Geographie, Finanz- und Politikwissenschaft, Soziologie sowie Sozialer Arbeit und fragen, was die Ursachen und Folgen der Austeritätspolitik sind und welche Visionen es für eine Verbesserung gibt.

Jetzt Open Access verfügbar: Raumordnung und Raumforschung | Spatial Research and Planning Vol. 84, No. 2

Das RuR-Variaheft startet mit einem Kommentar von Thomas Hartmann zum Bauturbo. Er weist darauf hin, dass und wie die neuen Regelungen das Korruptionsrisiko erhöhen könnten und zeigt Wege auf, wie sich das Risiko verringern lässt. Im Fokus steht dabei eine stärkere Transparenz der Eigentumsverhältnisse.

Pond Codex: Von Leben und Tod in Berlins Kleingewässern

CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS-Workshop mit Margherita Pevere und Germán Joosten

Der praxisnahe Workshop den die Künstlerin Margherita Pevere zusammen mit dem Wissenschaftler Germán Joosten befasst sich mit der Ökologie städtischer Teiche in Berlin. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts CHRYSALIS. Artists in Labs statt und wird organisiert vom Art Laboratory Berlin in Zusammenarbeit mit der AG Jeschke der FU Berlin, dem POUNDER-Projekt und den Leibniz- Einrichtungen IGB und ARL, mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Lotto Stiftung Berlin. 

Margherita Pevere und Germán Joosten laden die Teilnehmenden ein, den Lebenszyklus der Berliner Teiche und kleinen Seen näher kennenzulernen. Als Hotspots der Biodiversität und wichtige Temperaturregulatoren spielen diese Kleingewässer eine Schlüsselrolle in der Stadtökologie. Wichtig für das aquatische Ökosystem der Kleingewässer sind Daphnien – allgemein bekannt als Wasserflöhe – kleine wirbellose Krebstiere, die sich von Phytoplankton, das heißt mikroskopisch kleinen Algen ernähren und so z. B. Phänomene wie Algenblüten in Schach halten. Der Lebenszyklus der Wasserflöhe ist faszinierend: Sie vermehren sich meist ungeschlechtlich, durch das Klonen von unbefruchteten Eizellen. Doch in schwierigen Zeiten können sie auf sexuelle Fortpflanzung umschalten und Eier befruchten, die im Sediment ruhen, bis wieder bessere Umwelt- und Lebensbedingungen für die Spezie eintreten. Zugleich verraten Daphnien viel über den Zustand, die Geschichte und mögliche Zukunft der städtischen Kleingewässer.

20. Interdisziplinäres Forschungskolloquium der Forschungsgruppe Mediation

Für Promovend:innen der Mediationsforschung und Interessierte

Das Kolloquium richtet sich an Promovend:innen, die zu Mediation forschen oder ihre Dissertation vor kurzem abgeschlossen haben und weitere Forschungs-/ Publikationsvorhaben planen. Auch Absolvent:innen, die ein Forschungsprojekt oder eine Dissertation zum Thema Mediation in Angriff nehmen wollen, sind herzlich willkommen.

In einem interdisziplinären Kreis haben Sie die Chance, Ihr Thema vorzustellen und gemeinsam sowohl methodisch als auch inhaltlich zu diskutieren. Die Vortragszeit im Kolloquium beträgt 20-30 Minuten. Danach nehmen wir uns 30-40 Minuten für einen moderierten und (erfahrungsgemäß sehr) inspirierten Austausch im Plenum.

ARL plant Arbeitshilfe zur Umsetzung des Bundesraumordnungsplans Hochwasserschutz

Ein transdisziplinäres Expert:innen-Team trifft sich im Rahmen der ARL-Mission "Wasser" zum Workshop im Mai

In 2021 trat der Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz in Kraft, damit sind Landes-, Regional- und Bauleitplanung verpflichtet, seine Vorgaben umzusetzen. Im Rahmen der ARL-Mission "Wasser" erarbeitet die ARL mit einem transdisziplinären Team eine Arbeitshilfe zur Umsetzung des Planes.

Deutscher Städtebaupreis 2027

Jetzt mit einem innovativen städtebaulichen Projekt bewerben

Ab 1. Mai bis zum 30. September 2026 können sich freischaffende und angestellte Stadtplaner/innen, Architekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen sowie öffentliche und private Planungsträger/innen um die Preise bewerben. Gesucht werden innovative städtebauliche Projekte, die kreative Ansätze zur Stadtbaukultur verfolgen und den modernen Anforderungen an Lebensqualität sowie den Herausforderungen der Gestaltung öffentlicher Räume Rechnung tragen. 

Beirat für Raumentwicklung hat in Berlin getagt

Auf der dritten Sitzung dieser Legislaturperiode berieten die Mitglieder des Beirats für Raumentwicklung am 13. April 2026 über das weitere Vorgehen zum Leitbild Flächenbedarfe und Flächenkonkurrenzen gestalten und wie dieses politisch und gesellschaftlich breit kommuniziert werden kann. Mit Blick auf den "Bauturbo" wurden gezielte Unterstützungsangebote für Kommunen diskutiert und erste Anwendungsfälle vorgestellt.

Des Weiteren wurde über den aktuellen Sachstand und den Beginn der Anhörung von Ländern und Verbänden zur BauGB-/ROG-Novelle beraten. Auch über die Zusammenarbeit der Bundesressorts bzw. ein Rückblick auf die Sitzung des Interministeriellen Ausschusses für Raumordnung im Februar 2026 war Thema der BfR-Sitzung.

Das ARL-Planungsbarometer

Öffentliche Planung steht gegenwärtig unter erheblichem Veränderungsdruck. Gesellschaftliche Transformationsprozesse, wachsende Krisenanfälligkeiten sowie sich verschiebende politische und institutionelle Rahmenbedingungen verändern die Anforderungen an Planung in kurzer Folge und mit hoher Intensität. Für Wissenschaft, Praxis und Politikberatung stellt sich damit gleichermaßen die Frage, wie sich Handlungsspielräume, Steuerungskapazitäten, Prioritäten und Arbeitsweisen öffentlicher Planung unter diesen Bedingungen verändern. Trotz einer breiten fachlichen Debatte fehlt bislang jedoch ein kontinuierliches, empirisch fundiertes Instrument, das solche Entwicklungen systematisch beobachtet, vergleichbar macht und über längere Zeiträume hinweg analysierbar hält.