Direkt zum Inhalt

Gute Praxis als Beitrag zu einer nachhaltigen gendergerechten Transformation

7. Webinar des Netzwerks GenderArchland
Grafikbanner mit dem Schriftzug „Gender archland“ auf einem Farbverlauf von Blau zu Grün. Im Hintergrund verlaufen feine, wellenförmige Linien über eine stilisierte Skyline mit verschiedenen Gebäuden und einem Fernsehturm. Am unteren Rand befinden sich die Logos der BOKU University, der Hochschule Luzern (HSLU) und der Fachhochschule Kiel.

Save the Date: Das Webinar findet am 20. April 2026 von 17:00 bis 19:15 Uhr statt.

Die Vortragenden berichten über positive Praxisbeispiele aus Wien und Bremen:

  • Dr. Julia Girardi-Hoog, Baudirektion, Magistrat der Stadt Wien, und
  • Dr.-Ing. Käthe Protze, p+t planung, Bremen.

Die Einladung zum Webinar wird ca. 3 Wochen vor dem Termin versandt.

GenderArchland | HAW Kiel

info@gender-archland.de

Die Energiewende als Gesellschaftsaufgabe: Projekt BEWEGT will Forschung sichtbarer machen

Grafische Illustration mit dem Schriftzug „BEWEGT“. Daneben sind stilisierte Symbole für erneuerbare Energien zu sehen, darunter ein Windrad, eine Solaranlage und eine Sonne. Im Vordergrund stehen Silhouetten von Menschen unterschiedlichen Alters, die gemeinsam dargestellt sind.

Die Begleitforschung BEWEGT zum Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des BMWE

► Jetzt live: Plattform www.energiewende-gesellschaft.de mit Forschungsprojekten, Expert:innen, Publikationen und mehr aus der gesellschaftsbezogenen Energiewendeforschung

► Ziel der Webseite: Die Sichtbarkeit der Energiewendeforschung in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft zu erhöhen 

► Fraunhofer ISI und IÖW vernetzen in wissenschaftlicher Begleitforschung zahlreiche Forschungsvorhaben aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Das Energiesystem klimaneutral umzubauen, ist mehr als ein technisches Projekt – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Daher untersuchen zahlreiche Forschungsprojekte neben technologischen Innovationen auch Aspekte wie Teilhabe, Bezahlbarkeit, Resilienz und demokratische Ausgestaltung. Das neue Forschungsvorhaben „BEWEGT – Die Energiewende-Gesellschaft“ vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) vernetzt und begleitet zahlreiche Forschungsprojekte im Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Auf dem neuen Webportal 

A future for the European patchwork. Cohesion through spatial planning since 1990' – now published by Campus Verlag

Book cover titled “A Future for the European Patchwork? Cohesion through Spatial Planning since 1990,” edited by Detlef Briesen and Wendelin Strubelt. The cover features a stylised map of Europe composed of scattered letters, with ARL and campus logos at the bottom, framed by an orange border.

In times of challenging transformations at all spatial levels, the insights provided in this book are highly relevant. Adopting a historical perspective, it examines in great detail the extent to which spatial and urban planning has contributed to social cohesion over the past 30 years.

The issue of cohesion and the policies associated with it are concerns not only for supranational entities such as the EU, but also for nation states and regions alike. Traditional instruments for promoting cohesion include symbolic, economic and social policies. However, given the contemporary tensions at both the international and domestic levels, attempts to create or maintain ›cohesion‹ are so important that innovative approaches must be pursued. This book asks to what extent spatial and urban planning, in their claim to be more than just sectoral policies, have contributed to the cohesion of societies over the last 30 years: at European, intergovernmental, national and regional levels – in times of challenging transformations on all spatial levels. The book is therefore divided into three parts, which examine the achievements and shortcomings of cohesion policies in their theoretical assumptions, at national and regional level, and in intergovernmental cooperation. The various contributions show that spatial cohesion policies are significant factors for the cohesion of societies even beyond their borders, but that these have too often not received the recognition they deserve.

Von Berlin nach Melbourne

Forschungsaufenthalt zu „Urban Ponds“ in Australien

Im Dezember 2025 absolvierte Dr. Germán Joosten (ARL) einen Forschungsaufenthalt am Burnley Campus der University of Melbourne. Der Aufenthalt fand im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes POUNDER (POllution in UrbaN ponds – eco-evolutionary Dynamics and Ecosystem Resilience) statt und diente dem internationalen Vergleich des Managements urbaner Kleingewässer in Berlin und Melbourne. Im Fokus standen die Fragen, wie urbane Teiche ökologisch funktionieren und wie sie geplant, genutzt und gemanagt werden können.

Wege zu einem besseren Landesentwicklungsprogramm

Kampagne "Wir kennen Bayern, wir können Zukunft" ist gestartet

Bayern steht wie andere Länder vor großen Herausforderungen: Energiewende und Klimaanpassung, bezahlbarer Wohnraum, der Schutz von Landschaft und Freiräumen, die Erhaltung oder Wiederbelebung von Ortskernen und eine nachhaltige Mobilität für alle verlangen nach einer vorausschauenden, integrierten Landesplanung. Das Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist dabei eines der zentralen Steuerungsinstrumente – es ist der übergeordnete Plan, der entscheidet, wie sich Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickeln können. Somit ist das LEP der Startpunkt für ein konsequentes Um- und Weiterdenken. 

Prof. Dr. Claudia Neu übernimmt den Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats der ARL

Die Soziologin Prof. Dr. Claudia Neu (Universitäten Göttingen und Kassel) hat 2026 den Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats der ARL übernommen. Sie folgt auf den langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Max Welch Guerra (Bauhaus-Universität Weimar).

Der Wissenschaftliche Beirat der ARL besteht aus international ausgewiesenen Persönlichkeiten und berät Kuratorium und Präsidium in allen wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen. Im Oktober wählte der Wissenschaftliche Beirat Claudia Neu zur Vorsitzenden. Sie wurde 2022 in den Wissenschaftlichen Beirat der ARL berufen; seit 2023 war sie stellvertretende Vorsitzende.

EU-Rechnungshof-Studie: Städte müssen mehr für die Abkehr vom Auto tun

Der Sonderbericht vom 4. Februar 2026 hält fest, dass die bisher erfolgten Maßnahmen insgesamt stärker auf die Verbesserung des ÖPNV abzielen als auf die Einschränkung der Pkw-Nutzung in den Städten. Um Pendler:innen dazu zu bewegen, das Auto zugunsten umweltfreundlicherer Alternativen stehen zu lassen, wird dabei häufig nicht genug getan. 

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Jahrestagung des Forums Nachwuchs 2025 diskutierte Handlungsräume und Grenzen der Raumplanung
Gruppenfoto von rund 40 Teilnehmenden einer ARL-Veranstaltung in einem Seminarraum. Die Gruppe sitzt und steht in mehreren Reihen vor einem Bildschirm mit ARL-Logo. Heller Raum mit Präsentationswänden, Stühlen und Ausstellungsflächen, informelle und freundliche Atmosphäre.

Bei der Jahrestagung am 14. und 15. November 2025 in Stuttgart standen Handlungsräume und Grenzen der Raumplanung im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs. Nachwuchswissenschaftler:innen und -praktiker:innen diskutierten mit Akteur:innen aus Verwaltung, Planungs-praxis und Forschung, wie Planung heute gestaltet wird, was geplant wird, wo strukturelle, institutionelle und gesellschaftliche Grenzen sichtbar werden und reflektierten gemeinsam den Spannungsbogen zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die zweitägige Veranstaltung zeichnete sich durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis sowie dialog-orientierte Formate aus und war mit 50 Teilnehmenden eine der größten Veranstaltungen des Forums Nachwuchs in den letzten Jahren.