13./14.04.2026 in Hannover in der Geschäftsstelle der ARL
Die Mitglieder des Arbeitskreises wurden über den Call for Membership ausgewählt. Die konstituierende Sitzung findet am 13./14.04.2026 in Hannover in der Geschäftsstelle der ARL statt.
Die Begleitforschung BEWEGT zum Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des BMWE
► Jetzt live: Plattform www.energiewende-gesellschaft.de mit Forschungsprojekten, Expert:innen, Publikationen und mehr aus der gesellschaftsbezogenen Energiewendeforschung
► Ziel der Webseite: Die Sichtbarkeit der Energiewendeforschung in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft zu erhöhen
► Fraunhofer ISI und IÖW vernetzen in wissenschaftlicher Begleitforschung zahlreiche Forschungsvorhaben aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Das Energiesystem klimaneutral umzubauen, ist mehr als ein technisches Projekt – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Daher untersuchen zahlreiche Forschungsprojekte neben technologischen Innovationen auch Aspekte wie Teilhabe, Bezahlbarkeit, Resilienz und demokratische Ausgestaltung. Das neue Forschungsvorhaben „BEWEGT – Die Energiewende-Gesellschaft“ vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) vernetzt und begleitet zahlreiche Forschungsprojekte im Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Auf dem neuen Webportal
In times of challenging transformations at all spatial levels, the insights provided in this book are highly relevant. Adopting a historical perspective, it examines in great detail the extent to which spatial and urban planning has contributed to social cohesion over the past 30 years.
The issue of cohesion and the policies associated with it are concerns not only for supranational entities such as the EU, but also for nation states and regions alike. Traditional instruments for promoting cohesion include symbolic, economic and social policies. However, given the contemporary tensions at both the international and domestic levels, attempts to create or maintain ›cohesion‹ are so important that innovative approaches must be pursued. This book asks to what extent spatial and urban planning, in their claim to be more than just sectoral policies, have contributed to the cohesion of societies over the last 30 years: at European, intergovernmental, national and regional levels – in times of challenging transformations on all spatial levels. The book is therefore divided into three parts, which examine the achievements and shortcomings of cohesion policies in their theoretical assumptions, at national and regional level, and in intergovernmental cooperation. The various contributions show that spatial cohesion policies are significant factors for the cohesion of societies even beyond their borders, but that these have too often not received the recognition they deserve.
Forschungsaufenthalt zu „Urban Ponds“ in Australien
Im Dezember 2025 absolvierte Dr. Germán Joosten (ARL) einen Forschungsaufenthalt am Burnley Campus der University of Melbourne. Der Aufenthalt fand im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes POUNDER (POllution in UrbaN ponds – eco-evolutionary Dynamics and Ecosystem Resilience) statt und diente dem internationalen Vergleich des Managements urbaner Kleingewässer in Berlin und Melbourne. Im Fokus standen die Fragen, wie urbane Teiche ökologisch funktionieren und wie sie geplant, genutzt und gemanagt werden können.
Kampagne "Wir kennen Bayern, wir können Zukunft" ist gestartet
Bayern steht wie andere Länder vor großen Herausforderungen: Energiewende und Klimaanpassung, bezahlbarer Wohnraum, der Schutz von Landschaft und Freiräumen, die Erhaltung oder Wiederbelebung von Ortskernen und eine nachhaltige Mobilität für alle verlangen nach einer vorausschauenden, integrierten Landesplanung. Das Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist dabei eines der zentralen Steuerungsinstrumente – es ist der übergeordnete Plan, der entscheidet, wie sich Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickeln können. Somit ist das LEP der Startpunkt für ein konsequentes Um- und Weiterdenken.
Die Soziologin Prof. Dr. Claudia Neu (Universitäten Göttingen und Kassel) hat 2026 den Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats der ARL übernommen. Sie folgt auf den langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Max Welch Guerra (Bauhaus-Universität Weimar).
Der Wissenschaftliche Beirat der ARL besteht aus international ausgewiesenen Persönlichkeiten und berät Kuratorium und Präsidium in allen wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen. Im Oktober wählte der Wissenschaftliche Beirat Claudia Neu zur Vorsitzenden. Sie wurde 2022 in den Wissenschaftlichen Beirat der ARL berufen; seit 2023 war sie stellvertretende Vorsitzende.
Der Sonderbericht vom 4. Februar 2026 hält fest, dass die bisher erfolgten Maßnahmen insgesamt stärker auf die Verbesserung des ÖPNV abzielen als auf die Einschränkung der Pkw-Nutzung in den Städten. Um Pendler:innen dazu zu bewegen, das Auto zugunsten umweltfreundlicherer Alternativen stehen zu lassen, wird dabei häufig nicht genug getan.
Bei der Jahrestagung am 14. und 15. November 2025 in Stuttgart standen Handlungsräume und Grenzen der Raumplanung im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs. Nachwuchswissenschaftler:innen und -praktiker:innen diskutierten mit Akteur:innen aus Verwaltung, Planungs-praxis und Forschung, wie Planung heute gestaltet wird, was geplant wird, wo strukturelle, institutionelle und gesellschaftliche Grenzen sichtbar werden und reflektierten gemeinsam den Spannungsbogen zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die zweitägige Veranstaltung zeichnete sich durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis sowie dialog-orientierte Formate aus und war mit 50 Teilnehmenden eine der größten Veranstaltungen des Forums Nachwuchs in den letzten Jahren.