Wohnen in Kleinstädten: Zwischen Leerstand und Engpässen
Neues Positionspapier aus der ARL zeigt, dass Kleinstädte kein homogener Siedlungstyp sind und das Thema Wohnen auch dort differenziert betrachtet werden muss
Neues Positionspapier aus der ARL zeigt, dass Kleinstädte kein homogener Siedlungstyp sind und das Thema Wohnen auch dort differenziert betrachtet werden muss
Der Arbeitsbericht der ARL Nr. 41 entwickelt planungsunterstützende multikriterielle GIS-Methoden im Hinblick auf eine potenzielle Weiterentwicklung des Bayerischen Alpenplans.
Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts vom 1. April 2026
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft hat eine fachliche Stellungnahme zum jüngsten Referentenentwurf des BMWSB abgegeben, deren wesentliche Aspekte hier dargestellt werden. Der Fokus der Stellungnahme zielt auf die Novellierung des Raumordnungsgesetzes und bewertet sehr positiv, dass die Modernisierung des Raumordnungsrechts parallel zum Bauplanungsrecht erfolgt. Die ARL sieht darin einen wesentlichen Beitrag zur strategischen Stärkung der Raumordnung, wie sie im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien vereinbart worden ist. Zugleich zielt die Novelle auf die Vereinfachung und Beschleunigung der Aufstellung und Änderung von Raumordnungsplänen. Wesentliche inhaltliche Punkte der geplanten Novelle hat die Akademie begrüßt.
Im Rahmen der ersten Antragsrunde 2026 hat das Präsidium der ARL den Arbeitskreis "Raumplanung in Zeiten autoritärer Formierung" bewilligt. Das Vorhaben greift aktuelle raumwissenschaftliche und praxisrelevante Fragestellungen aus inter- und transdisziplinärer Perspektive auf.
Wie kann man die Qualität des ÖPNV-Angebotes beschreiben? Antworten auf diese Frage liefern einige Empfehlungswerke unterschiedlichen Alters, eine dreistellige Zahl von Nahverkehrsplänen, verschiedene Studien. Einen in der Branche geteilten Ansatz gibt es allerdings nicht.
The congress will provide a platform for interdisciplinary exchange on these challenges and explore future directions for European regional policy and territorial cohesion.
Ob intakte Straßen und Brücken, wohnortnahe Grünflächen oder eine funktionierende Energieversorgung – Infrastruktur prägt den Alltag und entscheidet maßgeblich über Lebensqualität und Teilhabe. Vielerorts zeigen sich deutliche Mängel, und auch soziale Infrastrukturen wie Schulen oder Krankenhäuser stehen unter Druck. Die grüne Transformation stellt Städte und Regionen vor eine doppelte Herausforderung: Bestehende Defizite beheben und zugleich zukunftsfähige Lösungen entwickeln. Wie kann das gelingen? Dazu diskutierte die 25. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW unter dem Thema „Infrastrukturen – Herausforderungen in der Transformation“ im März 2026 in Essen.
Multiple Krisen prägen die aktuellen Nachrichten, den wissenschaftlichen Diskurs und die Arbeit in der Planungspraxis. Daher braucht die räumliche Planung mehr denn je neue, innovative Ansätze und ein Hinterfragen und Weiterentwickeln etablierte Praktiken und Routinen. Kurz: Planungspraxis und Raumwissenschaften brauchen Euer originäres Wissen und Eure Ideen für transformative Handlungsansätze!
Ihr arbeitet in der Planungspraxis oder den Raumwissenschaften und Euer erster Studienabschluss liegt nicht länger als 12 Jahre zurück? Ihr freut Euch darauf, gemeinsam mit anderen Planenden aus Wissenschaft und Praxis Eure Ideen kritisch zu diskutieren und weiterzuentwickeln? Ihr habt Lust, gemeinsam handlungsrelevantes Wissen für eine nachhaltige Raumentwicklung zu erarbeiten und wollt am Ende ein konkretes Ergebnis haben und sehen, dass Eure Idee Wirkung entfaltet?
Als Ergebnis seiner Frühjahrstagung "Zwischen Netto-Null und Flächensparen" vom 12.-13. Juni 2025 veröffentlichte das ARL-Forum Nordost 12 Kernthesen zum aktuellen Stand der Flächennutzung.
Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Tagung richtet sich an Raumplaner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Polen.