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„Zukunft der Raumplanung“ – ARL-Arbeitskreisergebnisse im neuen Themenheft der RaumPlanung veröffentlicht

RaumPlanung Cover

In den politischen Debatten zu aktuellen Themen wie gleichwertigen Lebensverhältnissen, Energiewende, demographischem Wandel und neuen Mobilitätsformen bleiben die Akteure der Raumordnung und ihr wichtiger Beitrag zur Transformation oft unsichtbar. Statt großem Wurf ist das Alltagsgeschäft durch lange Verfahren, komplexe Planwerke und Umsetzungsdefizite geprägt.

In Anbetracht dieser Herausforderungen ist die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift RaumPlanung der „Zukunft der Raumplanung“ gewidmet. Wie können sich die Akteure der Raumplanung auf dynamische Veränderungen und zunehmend komplexere Realitäten einstellen? Können die bestehenden Systeme und Planinstrumente optimiert werden oder ist ein radikaler Neustart erforderlich?

ARL ist Mitglied bei der RSA – Regional Studies Association

Seit April 2024 ist die ARL formelles Mitglied bei der RSA – Regional Studies Association. Der Mitgliedschaft sind wechselseitige Gespräche vorausgegangen, um in Kooperation mit der RSA thematische Synergien und die Verknüpfung fachlicher Netzwerke gezielt zu nutzen, um die Sichtbarkeit und globale Präsenz der ARL und ihres Netzwerks weiter voranzutreiben.

Die Regional Studies Association (RSA) ist eine international agierende Fachgesellschaft, die sich mit Fragen der Regionalstudien und -wissenschaft sowie der Planung befasst. Wie die ARL adressiert die RSA neben der Wissenschaft auch die Praxis sowie politische Entscheidungsträger/innen.

Steuerung und Monitoring der Siedlungsflächenentwicklung

Die Frühjahrssitzung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Baden-Württemberg fand am 12. April 2024 beim Verband Region Stuttgart statt. 

Im Fokus standen die Themen Resilienz ländlicher Räume, Raumanalyse im Rahmen der Landesentwicklung sowie Monitoringansätze für die Regionalplanung. 

Mit Prof. Dr. Michael Janoschka, Institut für Regionalentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde die Frage diskutiert, wie robust und krisenfest die ländlichen Regionen Baden-Württembergs sein können und welche Veränderungen angestoßen werden sollten, damit sie sich resilient entwickeln. 

Das große Themenfeld Monitoring und Bewertung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungszwecke prägte darüber hinaus die Tagung. Petra Schelkmann, Leitende Direktorin des Verbands Region Rhein-Neckar für flächensparenden Wohnungsbau in der Metropolregion, brachte mit dem regionalen Siedlungsflächenmonitoring ein weitreichendes Planungskonzept in die Diskussion um Dichtekonzepte und Erreichbarkeiten ein. 

Urbane Produktion fördern und bewahren - neues Positionspapier aus der ARL ist online!

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Unterschiedliche Entwicklungen in den letzten Jahren haben dem Thema „Urbane Produktion“ zu neuer Aufmerksamkeit verholfen: die Finanzkrise und die damit einhergehende Abkehr von einer reinen Dienstleistungsorientierung; die Erkenntnis, dass die Förderung wissensbasierter Dienstleistungen nicht ausreichend ist, um den strukturellen Wandel sozialgerecht zu bewerkstelligen; die Möglichkeiten einer emissionsärmeren Produktion; ein verändertes städtebauliches Leitbild und die Förderung der Nutzungsmischung aus ökologischen und sozialen Gründen, um Stoffkreisläufe und eine Stadt der kurzen Wege zu ermöglichen, sowie nicht zuletzt eine wiederentdeckte gesellschaftliche Wertschätzung handwerklicher und vor Ort hergestellter Produkte. 

Veranstaltungshinweis: Dritte Orte - Räume für alle in der City

+++ 14.05.2024, 18.00 – 20.30 Uhr im aufhof, Hannover +++

Freiraum, neutraler Boden, ein Wohnzimmer in der Stadt, Ort des Zusammenseins oder des Alleinseins unter vielen. Dritte Orte bieten Raum, um außerhalb von Arbeit und Zuhause sein zu können. Sie können ein Café sein, eine Bibliothek, ein Park oder ein Kulturzentrum.

In der City sind vor allem kommerziell organisierte Orte verbreitet, unkommerzielle hingegen kaum. Diese bedürfen zusätzlich eines durchdachten Managements. An diesem Abend möchten wir darüber reden, welche Orte der Gemeinschaft es in Hannover braucht. 

Wir blicken auf bereits bestehende Orte in Hannover, aber auch auf mögliche Raumressourcen. Wie müssen bestehende Räume angepasst werden um attraktiv für Nutzer*innen und anpassbar für neue Aktivitäten zu sein? 

Jetzt für den Deutschen Städtebaupreis 2025 bewerben

Auslobung Deutscher Städtebaupreis 2025

Mit insgesamt 25.000 € fördert dieser Preis eine zukunftsweisende Planungs- und Stadtbaukultur seit mehr als 40 Jahren. Ausgelobt wird er von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert von der Wüstenrot Stiftung.

Bis zum 30. September 2024 werden städtebauliche Projekte gesucht, die innovative Beiträge zur Stadtbaukultur leisten und den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen sowie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums gerecht werden. Der Sonderpreis 2025 widmet sich dem Thema „Umbaukultur in der zirkulären Stadt“ und dient als Ideengenerator für dringliche Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung.

Ausschreibung des FRU-Mentorings 2025

Der FRU - Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. - führt seit 2006 Mentoring-Programme für Nachwuchskräfte in Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung durch. Ab sofort ist die Bewerbung für das Programm 2025 möglich.

Ziel ist es, junge Frauen bei der beruflichen Entwicklung zu unterstützen und qualifizierten Nachwuchskräften in Raum- und Umweltplanung fachliche und soziale Kompetenzen zu vermitteln, um in leitende Positionen aufsteigen zu können. Hierbei geht es beispielsweise um Entscheidungsfähigkeit, Innovationsfreudigkeit, Belastbarkeit und Beharrlichkeit. Schließlich kann durch das Programm auch die personale Kompetenz verbessert werden, indem die Teilnehmerinnen ihr Selbstmanagement und ihre Eigenverantwortung stärken. 

Vergabe von Konferenz-Stipendien des FRU

Der FRU - Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. - unterstützt die Internationalisierung von Nachwuchskräften in Raum- und Umweltforschung und ‑planung. Dazu schreibt er Reisestipendien für Nachwuchskräfte aus Deutschland zur Teilnahme an internationalen Tagungen, Kongressen und zugehörigen PhD Workshops aus.

Der Bewerbungsschluss für ein Stipendium ist das Ende des jeweiligen Bewerbungszeitraumes der Veranstaltung. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem Flyer (PDF)

Call for Membership für neuen Arbeitskreis „Photovoltaik“

Photovoltaik-Anlage

Photovoltaik (PV) gilt neben Windkraft als entscheidend für eine klimaneutrale Energieversorgung, um globale, EU- und Bundes-Klimaziele zu erreichen. Ein massiver Ausbau ist nötig, einschließlich PV auf Dächern und Freiflächen. Die Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ermöglicht die kombinierte Produktion von Energie und Nahrung auf derselben Fläche, ohne Freiflächen zu beanspruchen. Sie verspricht zusätzliche Einkommen und Synergieeffekte mit anderen Nutzungen wie Moor-PV. Agri-PV bietet positive Effekte für Wassermanagement, Bodenschutz, Biodiversität und Anbausysteme.
Trotz Fortschritten bestehen noch Hemmnisse, vor allem in der räumlichen Planung und Entwicklung. Es fehlen überörtliche Koordinierungsverfahren, was zu Landnutzungskonflikten und Akzeptanzproblemen führen kann, ebenso wie Probleme bei der Infrastrukturkoordination.

… und was hat die Praxis davon? Transfer von Forschungsergebnissen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt

FGZ Logo

Abschlussworkshop der Transferprojekte des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Standort Hannover

Wann & wo: 22.05.2024 im Pavillon in Hannover // 14 bis 18h

Bei diesem Workshop werden praxisrelevante Ergebnisse zu verschiedenen Forschungsprojekten des FGZ vorgestellt 

zum Programm (PDF)

Für die Teilnahme erbitten wir eine formlose Anmeldung bis 08.05.24 per E-Mail an heil@umwelt.uni-hannover.de