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Neuer ARL-Arbeitskreis „Raumplanung in Zeiten autoritärer Formierung“

Call for Membership

Wie wirken sich autoritäre Dynamiken auf kommunale und regionale Planungsprozesse aus? Und wie kann Raumplanung gegenüber rechtspopulistischen Mobilisierungen, autoritären Einflussnahmen und Bedrohungen resilienter werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neuer Arbeitskreis der ARL.

Interessierte aus Wissenschaft und Praxis können sich bis zum 9. September 2026 für eine Mitwirkung bewerben.

Eröffnungsfeier des BiberAmts

Logo Biberamt Berlin

6. – 20. August 2026
Mittwoch – Samstag 16:00 – 20:00 | Sonntag 14:00 – 18:00

BiberAmt – Für ein bibernahes Berlin • FLOATING BERLIN

Sehr geehrte Damen, Herren, und Lebewesen,

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass die Frage des Zusammenlebens in Berlin nicht länger aufgeschoben werden kann.

Biber sind mittlerweile Teil des Berliner Alltags. Während sich die Feuchtgebiete ausdehnen und die Biodiversität aufblüht, werden Dämme und Biberbauten ohne Genehmigung errichtet. Gleichzeitig entwickeln Menschen naturbasierte Lösungen, um Wasser in der Stadt zurückzuhalten.

Die damit verbundenen verwaltungstechnischen Folgen und Aufgaben sind nach wie vor beträchtlich. Zu diesem Zweck wurde das BiberAmt ins Leben gerufen. Gemäß Artikel § 17(3)(b) der Beavered-Berlin-Verordnung bitten wir Sie hiermit, das Biberamt als vorübergehende Aushilfskraft zu unterstützen.

Kommunen regeln Parkraum

Chancen und Möglichkeiten von Kommunen bei der Regulierung des ruhenden Verkehrs

In vielen Kommunen sind die öffentlichen Flächen knapp und die Nachfrage ist groß. Der fließende Verkehr im PKW, auf dem Fahrrad und zu Fuß beansprucht genauso Raum wie Aufenthaltsorte im öffentlichen Raum. Zusätzlich wird oft ein beträchtlicher Teil des öffentlichen Raums durch parkende Fahrzeuge beansprucht. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden Einblick in die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten von Kommunen, um Parkplätze im öffentlichen Raum zu bepreisen, die Parkdauer zu begrenzen und dadurch auch den Verkehrsfluss im Ganzen zu steuern. Neben der Darstellung der neuen Möglichkeiten zum Einsatz von Scancars gibt es auch Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Kommune.

Kommunaldialog vor Ort "Wohnen in ländlichen Räumen"

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) lädt am 29. September 2026 zum Kommunaldialog vor Ort "Wohnen in ländlichen Räumen" nach Erfurt ein.

Die jährlich in Berlin ausgerichtete Veranstaltungsreihe Kommunaldialog wird erstmalig um eine Veranstaltung in einer ausgewählten Region ergänzt. Ziel ist es, den Austausch zu aktuellen wohnungspolitischen Fragestellungen zu fördern und mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern direkt ins Gespräch zu gehen. Vor diesem Hintergrund bietet der Kommunaldialog eine gemeinsame Gesprächsplattform für Vertreterinnen und Vertreter der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, für Fachleute sowie Akteurinnen und Akteuren der ländlichen Räume. Gemeinsam werden unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen der kommunalen Wohnraumentwicklung diskutiert.

Online-Befragung zu Agri-Photovoltaik

Ihre Erfahrungen sind gefragt
Sharepic zur Ankündigung einer bundesweiten Online-Befragung zu Erfahrungen mit Agri-Photovoltaik. Links stehen Titel, Informationen zur anonymen Teilnahme (ca. 15–20 Minuten) und der Hinweis „Ihre Erfahrungen. Gemeinsam weiterdenken.“ Rechts zeigt eine stilisierte Landschaft mit landwirtschaftlichen Flächen, erhöhten Agri-Photovoltaikanlagen, einem Traktor, Windenergieanlagen, Stromnetz, einem Dorf sowie Karten- und Planungselementen als Symbol für die Verbindung von Landwirtschaft, Energie und Raumentwick

Direkt zur Befragung (Microsoft Forms) 

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) gilt als vielversprechender Ansatz, um landwirtschaftliche Nutzung und erneuerbare Energieerzeugung auf derselben Fläche zu verbinden. Mit der zunehmenden Verbreitung von Agri-PV wachsen jedoch auch die Anforderungen an Planung, Genehmigung und Umsetzung. Gleichzeitig fehlen bislang belastbare Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Akteursgruppen die Chancen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen von Agri-PV bewerten.

Der ARL-Arbeitskreis „Photovoltaik“ möchte diese Perspektiven zusammenführen und führt deshalb eine bundesweite Online-Befragung durch.

Kunst, Wissenschaft und Stadt im Dialog

Transformation Talks 4.0
Blaue Schablonenschrift auf einem Betonboden mit dem Text „Transformation Talks 4.0“. Im Hintergrund, unscharf, sitzen und stehen mehrere Menschen unter einem überdachten Bereich vor einem Gebäude. Die Aufnahme ist aus niedriger Perspektive aufgenommen und legt den Fokus auf die Bodenmarkierung.

Welchen Beitrag leisten Kunst und künstlerische Praktiken zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen? Das diskutierten rund 30 Nachwuchswissenschaftler:innen, Künstler:innen, Stadtmacher:innen, Studierende sowie Vertreter:innen aus Planung und Verwaltung am 26. Juni 2026 auf dem Gelände des Be-MoVe-Reallabors „Campus · Street · Lab“ an der Universität Duisburg-Essen. Anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele wurde das Potenzial experimenteller Ansätze für die Stadtentwicklung deutlich. Exkursionen, Pitchvorträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu künstlerischer Forschung in Tokio, über partizipative Soziokultur bis hin zu digitaler Kunstvermittlung illustrierte die beeindruckende Vielfalt an Perspektiven. Jeder Beitrag zeigte auf seine Weise, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam Stadtentwicklung neu denken können.

Entwicklung eines Bewertungs- und Steuerungskonzepts für die Stadt- und Landrendite

Mitglieder für einen neuen ARL-Arbeitskreis mit Schwerpunkt in Bayern und Baden-Württemberg gesucht

Der Arbeitskreis „Qualifizierung und methodische Erfassung von Stadt- und Landrendite“ soll ein Bewertungs- und Steuerungskonzept entwickeln, mit dem die finanziellen, sozialen und ökologischen Wirkungen öffentlicher und privater Investitionen in Städten und ländlichen Räumen ganzheitlich erfasst werden können. Im Mittelpunkt steht eine gemeinwohlorientierte Perspektive, die über kurzfristige Wirtschaftlichkeit hinaus Aspekte wie Lebensqualität, Resilienz, Inklusion, kommunale Finanzkraft und lokale Wertschöpfung berücksichtigt. Ziel ist es, insbesondere die langfristigen Wechselwirkungen von Investitionen mit ihrem räumlichen Umfeld sichtbar zu machen und damit Kommunen und Gebietskörperschaften bei nachhaltigen Transformationsprozessen zu unterstützen.