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Lesenswert: Urbane Transformation durch soziale Innovation

Urbane Transformation durch Soziale Innovation

Der von Christian Peer, Emanuela Semlitsch, Simon Güntner, Mara Haas und Andreas Bernögger herausgegebene Sammelband "Urbane Transformation durch soziale Innovation. Schlüsselbegriffe und Perspektiven" ist Open Access im Verlag der TU Wien Academic Press erschienen. 
https://doi.org/10.34727/2024/isbn.978-3-85448-064-8

Die Transformation zur Nachhaltigkeit steht weit oben auf der Agenda europäischer Städte. Für die gelingende Bewältigung dieses grundlegenden und weitreichenden Wandels ist es nötig, sich über Begriffe und Konzepte zu verständigen. Denn auch diese verändern sich, werden unterschiedlich verwendet und gedeutet, gesellschaftlich ausverhandelt, hinterfragt, verworfen, vergessen und neu entdeckt. Dieser Sammelband will zu konzeptioneller Klarheit beitragen und zugleich neue Perspektiven für die praktische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit urbaner Transformation eröffnen. Unter Einbeziehung unterschiedlicher und auch kontroverser Positionen widmen sich die Autor*innen je einem Schlüsselbegriff. Der Akzent auf soziale Innovation – selbst ein schillerndes und kritisch zu diskutierendes Konzept – wurde gesetzt, um nach wie vor dominierende technik- und ökonomiezentrierte Ansätze herauszufordern und damit den Spielraum für nachhaltige Ansätze der urbanen Transformation zu erweitern.

Neues Themendossier „Mobilität, Erreichbarkeit und soziale Teilhabe“ online

Themendossier Mobilität Übersicht - verschiedenfarbige Kacheln die die folgenden Kapitelüberschriften illustrieren

Das neue Themendossier bündelt das gesammelte Wissen des Arbeitskreises „Mobilität, Erreichbarkeit und soziale Teilhabe“.

Eine sozial gerechte Verkehrs- und Mobilitätswende benötigt eine entschiedene politische Steuerung und effektive Instrumente, um diese ökologisch und sozial nachhaltig zu gestalten.

In ihrem Positionspapier haben die Mitglieder des Arbeitskreises ihre Forderungen für eine solche Mobilitätswende bereits formuliert: von der Überwindung der Mobilitätsarmut über den Abbau nicht-nachhaltiger Subventionen und Privilegien für automobile und einkommensstrake Haushalte bis zur umfangreichen Teilhabe vulnerabler Gruppen an den Planungsprozessen.

Call for Editor in Chief | Conversation in Planning BookletProject

We are happy to announce the call for a new Editor in Chief of our Young Academics booklet series Conversations in Planning. The YA Coordination Team is seeking to appoint a new EiC starting August 1st, 2024 for a duration of 2 years.

Conversations in Planning is a booklet series managed by the Young Academic Network. Its open access e-publications are outcomes of collaborative efforts between young academics and more established scholars. 

The booklet series thus serve multiple purposes:

  1. The series initiates discussions relevant to the discipline.
     
  2. The booklets are published on AESOP’s digital platform, which facilitates the dissemination of the publications to a global audience as they are freely accessible for all;

ARL Lunch Talk #7: Akklimatisierung – wie die lokale Anpassung an den Klimawandel aussehen kann

Bild mit Thermometer, das 36 Grad zeigt mit Text Akklimatisierung

27. Juni 2024, 13:00-14:00 Uhr, online 

Städte und Regionen sind in der Umweltpolitik gefragt wie nie – denn von ihnen hängt die praktische Umsetzung übergeordneter umwelt- und klimapolitischer Ziele ab.

Für die örtlichen Verwaltungen ist die Anpassung an den Klimawandel eine Aufgabe, die noch eine Menge Fragen aufwirft.  Dies liegt vor allem daran, dass Verwaltungen die Anpassung an den Klimawandel als Querschnittsaufgabe verstehen, wodurch diverse andere umwelt- und sozialpolitische Themenfelder und -politiken berührt werden. Das Tätigkeitsfeld ist demnach mehr als komplex, mit Chancen auf Synergieeffekte, aber auch mit herausfordernden Zielkonflikten. 

Interdisziplinäre Fachkonferenz zu Smart City setzt neue Maßstäbe

Am 13. und 14. Juni 2024 fand am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern die erste Fachkonferenz »Interdisziplinäre Perspektiven auf die Smart City« (IPSC) statt. 

Die Veranstaltung brachte über 100 Expertinnen und Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zusammen, um sich über die neuesten Forschungsergebnisse und Entwicklungen im Bereich Smart City auszutauschen. Als erste wissenschaftliche Konferenz im deutschsprachigen Raum, die interdisziplinär unterschiedliche Perspektiven der Smart City und Smart Region beleuchtete, setzte sie neue Maßstäbe in der Wissenschaftscommunity. 

Die Partner und Veranstalter der Konferenz waren die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE und das digitale Team der Stadt Kaiserslautern. 

Mit knapper Mehrheit: EU-Staaten haben für das Renaturierungsgesetz gestimmt

Die Umweltministerinnen und -minister der Europäischen Union haben das umkämpfte Renaturierungsgesetz mit knapper Mehrheit verabschiedet. 

Mit dem Gesetz verpflichten sich die EU-Länder künftig mehr Bäume zu pflanzen sowie Moore und Flüsse in ihren natürlichen Zustand zurückzuversetzen. Nach offiziellen Angaben befinden sich rund 80 Prozent der Lebensräume in der Europäischen Union in einem schlechten Zustand. 

Das Gesetz sieht vor bis 2030 mindestens 20 Prozent der geschädigten Flächen und Meeresgebiete wiederherzustellen und bis 2050 alle bedrohten Ökosysteme.

Mehr Informationen: EU-Staaten beschließen Renaturierungsgesetz | tagesschau.de

Wissenschaftliche Referentenstelle in der ARL neu zu besetzen

Logo ARL Stellenanzeige

Die ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Geschäftsstelle der ARL in Hannover einen

wissenschaftlichen Referenten (m/w/d)

für die Generalsekretärin der ARL
Entgeltgruppe 13 TV-L, 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet – die Möglichkeit zur Entfristung besteht.

Das Aufgabengebiet umfasst vor allem:

  • Fachliche und organisatorische Unterstützung der Generalsekretärin in ihren Tätigkeitsbereichen,
  • Unterstützung bei der Identifizierung und Erschließung von strategischen Themenfeldern und Akteuren der nachhaltigen Raumentwicklung – sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext,

Bei Kickstarter: Buch „Städtebau im Nationalsozialismus“ in Englischer Übersetzung möglich machen!

„Städtebau im Schatten Stalins“, „Städtebau für Mussolini“, „Städtebau unter Salazar“ und Städtebau als Kreuzzug Francos“ - die Forschungsgruppe um Harald Bodenschatz hat innerhalb von 25 Jahren eine bemerkenswertes Grundlagenwerk über die Zusammenhänge von Diktatur und Städtebau zusammengestellt.

Unter den Eindrücken des aktuellen Rechtsrucks in den Staaten der Europäischen Union ist das letzte Buch, „Städtebau im Nationalsozialismus“, der Forschungsgruppe entstanden. Die Herausgeber:innen sind Harald Bodenschatz, Max Welch Guerra, Christiane Post, Victoria Grau, deren Arbeit durch die Technische Universität Berlin und die Bauhaus-Universität Weimar ermöglicht wurde.

Aufruf an alle PhDs! Video-Wettbewerb "Why it Matters" 2024

Image of a smartphone screen with text that reads Phd Video Challenge 2024 "Why it matters"

Buildings & Cities und die ARL laden Euch herzlich ein, an der Video Challenge 2024 teilzunehmen! Erstellt ein 2-minütiges Video, das der Welt die Bedeutung Eurer Forschung vermittelt. Der Video-Wettbewerb würdigt die Vielfalt der Forschung im Bereich der gebauten Umwelt. Die Teilnahme ist kostenlos, Ihr könnt Geldpreise gewinnen, macht neue Erfahrungen, seid auf der Website des renommierten Journals Buildings & Cities sichtbar und Kudos gibt es sowieso!

Thema: WHY IT MATTERS

Dies ist die Gelegenheit, die Bedeutung Eurer Forschung in Bezug auf wichtige gesellschaftliche Fragen zu erläutern: Welchen potenziellen gesellschaftlichen Beitrag gebt Ihr? Was sind die Auswirkungen Eurer Forschung?

Die ARL trauert um Klaus Töpfer

Am 8. Juni 2024 verstarb der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer im Alter von 85 Jahren. Klaus Töpfer hinterlässt ein bedeutendes Vermächtnis in der Umwelt- und Raumordnungspolitik und prägte als Mitglied der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft die Entwicklung der Akademie hin zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz.  

Bereits 1988 forderte Klaus Töpfer als Umweltminister eine Zukunft ohne Kernenergie und die Reduzierung der Nutzung fossiler Energien. Sein Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzte er auch ab 1994 als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau fort. Töpfer war maßgeblich an der UN-Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro beteiligt, wo das Nachhaltigkeitsprinzip weltweit verankert wurde. Von 1998 bis 2006 leitete er das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi. 2011 kehrte Töpfer nach Deutschland zurück und übernahm den Vorsitz der Ethikkommission für sichere Energieversorgung nach der Fukushima-Katastrophe.