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Call for Membership: Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht engagierte und kompetente Interessentinnen und Interessenten für die Bildung eines neuen Arbeitskreises zum Thema „Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung“.

Die ARL versteht sich als Kompetenzzentrum für Fragen nachhaltiger Raumentwicklung im außeruniversitären Forschungsbereich, anerkannt wegen ihrer inter- und transdisziplinären Perspektive auf die komplexen raumwirksamen gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie erforscht Räume als Bedingung und Ausdruck gesellschaftlicher Praxis. Organisiert ist die ARL als Netzwerk von Fachleuten für Fragen der Raumentwicklung. Diese kommen gleichermaßen aus Wissenschaft und Praxis und beteiligen sich am wissenschaftlichen Diskurs in der ARL.

Call for Membership: Informations- und Initiativkreis Braunkohlenregionen

Der Informations- und Initiativkreis (IIK) Braunkohlenregionen existiert als einer von vier IIKs seit 1994. Er besteht derzeit aus etwa 20 Akteuren aus Wissenschaft und Planungspraxis aus den räumlich und sachlich von der Thematik berührten Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Braunkohlenplanung bildet einen spezifischen Bestandteil der Raumordnungsplanung zwischen Landes- und regionaler Ebene, der hinsichtlich der Maßstabsebene, der zeitlichen Einordnung, der Umweltprüfungsanforderungen und der Tiefe der Betroffenheiten Spezifika aufweist. 

Vor dem Hintergrund klimapolitischer Beschlüsse und Debatten hat die Transformation der deutschen Kohleregionen innerhalb der letzten fünf Jahre eine neue Dynamik erfahren. Aktuell gilt es die Ausgestaltung des Kohleausstiegs und der Strukturstärkung in den berührten Ländern und Revieren bis längstens Ende 2038 zu gestalten – eine Aufgabe, die alle Akteure in besonderem Maße herausfordert.

Veranstaltung der AG Urbane Produktion: Konkrete Lösungsansätze zur Implementierung und Sicherung Urbaner Produktion

Die Arbeitsgemeinschaft Urbane Produktion der ARL-Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen lädt ein zur Veranstaltung:

Konkrete Lösungsansätze zur Implementierung und Sicherung Urbaner Produktion
21. November 2022, 9.00 bis 17.00 Uhr

im Wissenschaftspark Gelsenkirchen (Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen)

Mit Impulsen von Felix Blasch (Stadt Mülheim), Dr. Alexander Beutling (Lenz & Johlen), Jannis Arnold (Stadt Düsseldorf) und Dr. Friederike Fugmann (Landmarken AG) sowie gemeinsamer Diskussion zu Lösungsansätzen für die Hemmnisse und Hürden bei der Implementierung und Sicherung Urbaner Produktion unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Daseinsvorsorge-Handbuch aus dem Verlagshaus des Verbandes kommunaler Unternehmen

Das „Handbuch Daseinsvorsorge – ein Überblick aus Theorie und Praxis“ des VKU Verlages umspannt in wissenschaftlichen Beiträgen mit vielen Fallbeispielen die Vielfalt unterschiedlicher Versorgungsleistungen – von Abwasser bis Schwimmbäder. 

Das neue Handbuch skizziert auf 354 Seiten, in 36 Beiträgen die Facetten der Daseinsvorsorge. Was steckt hinter dem Begriff? Wie entwickeln sich Themenbereiche wie Gesundheit und Pflege, Digitalisierung des ländlichen sowie städtischen Raumes oder der Energiemarkt? Welche Probleme gilt es zu lösen? Herausgegeben wird es von Dr. Claudia Neu, Professorin für Soziologie ländlicher Räume an den Universitäten Göttingen und Kassel. 

Raum- und Zukunftsbilder der (grenzüberschreitenden) Planung: Bericht aus der LAG-Sitzung Baden-Württemberg

Die 128. Sitzung der LAG Baden-Württemberg am 6. und 7. Oktober 2022 in Radolfzell stand im Zeichen des Landschaftswandels und von zentralen Themen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. 

Deutschland ist derzeit in drei Agglomerationsprogramme mit der Schweiz eingebunden: Basel, Kreuzlingen-Konstanz und Schaffhausen. 

Die großen Herausforderungen insbesondere für eine kohärente strategische Planung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung waren ebenso Gegenstand der Diskussionen wie die aktuellen klimapolitischen Prämissen der Schweiz. Als weiteres großes Thema wurden aktuelle Strategien der Klimaanpassung erörtert: ausgehend von einem etablierten Schweizer Naturgefahrenmanagement, hin zu einer risikobasierten Raumplanung, die vor Ort auszudifferenzieren ist. 

Neu im Fachbuchhandel: Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung

Herausgegeben von Yvonne Franz und Martin Heintel.

Wie gelingt Kooperation? Anlässe, Anforderungen und Mehrwerte einer „Kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung“ zeigen sich laufend in der gelebten Berufspraxis. Das vorliegende Buch greift neue Entwicklungen in raumrelevanten Veränderungsprozessen auf, um deren Beitrag zu Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen darzustellen. „Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung“ wird hierbei als Schlüsselfaktor zukünftiger räumlicher Gestaltung verstanden.

Entstehungskontexte und erforderliche Kompetenzen in einer „Kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung“ werden in anschaulichen Beiträgen zahlreicher erfahrener Autor*innen aus Wissenschaft, Verwaltung, Beratung und Projektpraxis reflektiert. Gleichzeitig bietet dieses Buch neue methodische Zugänge für die Aus- und Weiterbildung sowie für die Berufspraxis an.

„Wirkungsforschung neu denken!“ Online-Austausch des Netzwerk Bürgerbeteiligung

Vielfältigen Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung stehen nach wie vor wenige Untersuchungen gegenüber, die die Wirkungen von Beteiligungsprozessen unter die Lupe nehmen.

Doch woran liegt das und wie werden verschiedene Hemmnisse wahrgenommen? Welche Schritte sind sinnvoll, um zu aussagekräftigen Wirkungsanalysen zu gelangen?

Den Austausch zu diesen und weiteren Fragen möchten die Mitglieder des Thementeams „Wirkungsforschung neu denken!“ im Netzwerk Bürgerbeteiligung gemeinsam mit dem Arbeitskreis Stadt- und Regionalentwicklung der DeGEval e.V. (Deutsche Gesellschaft für Evaluation) mit Interessierten führen.

Stellenanzeige: Die ARL sucht eine Leitung für das wissenschaftliche Referat „Räumliche Planung und Politik“

In der Geschäftsstelle der ARL in Hannover ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines

Wissenschaftlichen Referenten (m/w/d)
Entgeltgruppe 14 TV-L, 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit

für die Leitung des Wissenschaftlichen Referates IV „Räumliche Planung und Politik“ zu besetzen.

Gesucht wird ein/e wissenschaftliche/r Referent/-in, die/der das Referat „Räumliche Planung und Politik“ eigenverantwortlich leitet.  Fachliche Schwerpunkte des Referates sind:

  • Stadt-, Regional- und Landesplanung
  • Stadt- und Raumentwicklungspolitik
  • Rechtliche Aspekte räumlicher Planung (Baurecht, Raumordnungs- und Landesplanungsrecht)

Workshop offers for Docs, Postdocs and Researchers of Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz and Leibniz Association

Workshops: Socially Responsible Research – What does it mean? Dear (Post)Doctoral Researchers and Research Associates,

We hereby want to announce the next English Workshops on Socially Responsible Research, which is offered by the LeNa Shape research project. You can take part for free. 

Online: 3rd/4th November 2022, Thursday and Friday (9 a.m. to 12:30 each) – a few places available 

Online: 30st November/1st December 2022, Wednesday and Thursday (9 a.m. to 12:30 each) – new date

LeNa Shape conducts research on the concept of excellence within the scientific community as well as on the motivation that encourages researchers to reflect upon their projects in a socially responsible way. The workshop focuses on the latter. It takes place in the effort to shape non-university research processes in a socially responsible way and thus – regardless of the actual research topic – wants to foster the sustainable design of research activities.

Online-Workshop: Ansätze für die Nachhaltigkeitsbewertung von Forschung

Termin: 11.11.2022, 9.00 bis 13.00 Uhr – Zoom-Webkonferenz

Wie können Bewertungsansätze der Komplexität von Nachhaltigkeit gerecht werden und dabei gleichermaßen handhabbar bleiben? Ein gemeinsamer Workshop von LeNa Shape und SynSICRIS bietet die Möglichkeit, sich zu Methodiken auszutauschen und zu vernetzen.

Die Frage, zu welchen gesellschaftlichen Wirkungen und Transformationsprozessen Forschung beitragen soll, ist in pluralen Gesellschaften das Ergebnis gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Nachhaltigkeit ist seit dem Weltumweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 das international ausgehandelte Leitbild und politisch legitimierte Basiskonzept. Das Konzept verbindet die grundlegenden Säulen Ökologie – Ökonomie – Soziales, die in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess in Einklang zu bringen sind, um eine soziale und generationsübergreifende gerechte Verteilung zu erreichen. Damit ist Nachhaltigkeit mehr als Entwicklung denn als Status zu verstehen (vgl. Andes et al 2019, S. 10). Forschung wird hierbei eine zentrale Rolle zugewiesen: von ihr werden Lösungs- und Innovationsbeiträge zur Nachhaltigkeit erwartet (DNS 2021, S. 13).