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STADTREDEREI: Vom Reden zum Handeln: gemeinsam zur wassersensiblen Stadt

Eine neue Folge des Podcasts der STADTREDEREI ist online!
Podcast - Institut für Städtebau und Wohnungswesen (isw-isb.de)

Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Umgang mit dem Wasser ist ein Weg vom „man könnte, man sollte…“ hin zum Umsetzen von wassersensiblen Maßnahmen in Städten dringend notwendig.

„Den Konjunktiv loslassen“ ist für Andreas Giga eine der größten Aufforderungen im aktuellen Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels. Er ist Leiter der Serviceorganisation der Zukunftsinitiative Klima.Werk bei der Emschergenossenschaft in Essen und berichtet von konkreten Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen und Überflutungen sowie vom Umgang mit Wasser in Hitzeperioden. Lösungsansätze und Fördermittel sind vorhanden – aber wie kommen die Städte und die Menschen, die in ihnen leben, angesichts der Extremwetterereignisse und der Versiegelung vom Reden ins Handeln?

Workshop "Integrierte wasserwirtschaftliche Planung für den urbanen Raum"

Einladung und Programm zum Workshop 

Integrierte wasserwirtschaftliche Planung für den urbanen Raum –ein Baustein zur Klimawandelanpassung –

Donnerstag, 27. Juni 2024 (ca. 10 bis 17 Uhr)
Ort: Bundesanstalt für Wasserbau – Karlsruhe

Programm (PDF)

Die Flussgebietsgemeinschaft Rhein (FGG Rhein) greift im Workshop das Thema Wasserressourcen im urbanen Raum auf Auch das Klimawandelanpassungsgesetz des Bun-des enthält dazu neue Anforderungen. Zunächst soll es um Strategien gehen, mit denen die Bundesländer eine integrative Planung der Wasserwirtschaft für den urbanen Raum ermöglichen und fördern können.

Zielgruppe / Teilnehmende

Verkehrswende in der Stadt – Mythos oder Realität?

Die Verkehrswende ist erklärtes politisches Ziel und eine Notwendigkeit nachhaltiger Raumentwicklung. Doch wie gestaltet sie sich in der Praxis?

Auf unserer Tagung widmen wir uns der Verkehrswende in urbanen Zentren, beleuchten diese aus verschiedenen Perspektiven und hinterfragen bestehende Mythen – durch Erkenntnisse empirischer Forschung und Praxiserfahrungen.

Öffentliche Fachveranstaltung

„Verkehrsverwende im Zentrum – urbane Mobilität zwischen Mythos und Wirklichkeit“
21. Juni 2024 
Hamburger Sparkasse, Veritaskai 3, 21079 Hamburg

Die Anmeldung ist bis zum 9. Juni 2024 per Mail an Vanessa Mena möglich:

Out now: Special Issue on small towns and metropolitan cores: towards cooperation?

The first half of the Special Issue resulting from the ARL international working group "Small towns and metropolitan cores: towards cooperation?" has been published in European Journal of Spatial Development (EJSD), VOL. 21 NO. 2 (2024): SPECIAL ISSUE - OPEN

Vol. 21 No. 2 (2024): SPECIAL ISSUE - OPEN | European Journal of Spatial Development (polito.it)

Find out more about the ARL international working group "Small towns and metropolitan cores: towards cooperation?"

Out now: Perspektive netto-null Flächenverbrauch

Neues Positionspapier aus der ARL 149 widmet sich der Innenentwicklung, dem flächensparenden Bauen, der Flächenrückgabe und der städtebaulichen Qualifizierung als zentralen Elementen einer Flächenkreislaufwirtschaft und um den Flächenverbrauch perspektivisch auf netto-null  begrenzen zu können.

Cover Positionspapier 149

Das anhaltende Wachstum der Siedlungs- und Verkehrsfläche gehört zu den noch nicht bewältigten Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Raumentwicklung. Zu den negativen Effekten der Flächenneuinanspruchnahme zählen der Verlust von offener Landschaft, Landwirtschaftsflächen und ökologischen Habitaten, die Beeinträchtigung von Ökosystemdienstleistungen sowie steigende Folgekosten für Infrastrukturen und Leistungen der Daseinsvorsorge. 

ARL Lunch Talk #6: Statt Parkplatz!

Ein Bild, das Text, Blume, Schild, draußen enthält.  Automatisch generierte Beschreibung

Was passiert, wenn man Parkplätze anders nutzt? Eine Kuratorin und zwei Forschende berichten.

13. Juni 2024, 13:00-14:00 Uhr, online

Im Durchschnitt wird ein privat genutztes Auto 23 Stunden am Tag geparkt – und das häufig im öffentlichen Raum. Es steht am Straßenrand oder auf gekennzeichneten Parkplätzen und nimmt Raum ein. In der Verkehrsforschung gilt die Faustregel: Ein Auto verbraucht im Schnitt 13,5 qm sofern es von 1-2 Personen genutzt wird. Mit anderen Worten 1,5 Personen verbrauchen 13,5 qm des öffentlichen Raumes, der eigentlich für alle zur Nutzung stehen könnte.  

Es gibt viele Ideen, wie man diesen Platz besser, das heißt für viele Personen zugänglich, nutzen könnte. Besonders weit verbreitet sind die sogenannten Parklets: Baukonstruktionen, die auf der Fläche eines Parkplatzes beispielsweise Sitzgelegenheiten, Schattenplätze oder Grünflächen ergänzen. Der Lunch Talk legt den Fokus auf die Straßenraumnutzung im städtischen Raum.  

Urbane Produktion für lebendige Stadtzentren fördern und sichern

Cover Positionspapier aus der ARL 147 „Urbane Produktion fördern und bewahren“

Neues Positionspapier aus der ARL 147 „Urbane Produktion fördern und bewahren“ zeigt die Potentiale von urbaner Produktion (Handwerk, Manufakturen, Landwirtschaft und Industrie) für eine nutzungsgemischte, nachhaltige und sozial integrative Stadtentwicklung auf und gibt acht konkrete Handlungsempfehlungen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis, um urbane Produktion in städtischen Zentren zu sichern und wieder zu stärken, um diese lebendig zu gestalten.

Urbane Produktion was ist das und warum ist sie wichtig?

Eine produktive Stadt zeichnet sich durch Nutzungsmischung aus. Die Stadt muss Raum für Wohnen, soziale und technische Infrastrukturen sowie Arbeiten bieten. "Arbeiten" umfasst nicht nur Dienstleistungen, sondern auch Produktion und Handwerk. Urbane Produktion ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltig produktiven Stadt. Die Förderung und Sicherung dieser Nutzungsmischung ist ökonomisch, ökologisch und sozial wichtig. Nur so können Stoffkreisläufe und eine Stadt der kurzen Wege entstehen. Zentren, die nur monofunktional genutzt werden, sind unattraktiv. Erst durch eine gelungene Nutzungsmischung entsteht urbane Dichte und städtisches Flair mit hoher Aufenthaltsqualität. Produzierende Betriebe haben jedoch zunehmend Probleme Raum in der Stadt zu finden.

RuR - CfP for Special Issue Sustainability Transformation

Cover der Zeitschrift mit dem Namen in blauer und roter Schrift, unterlegt mit einem Kartenausschnitt von Europa.


Call for papers for a special issue on "Planning for sustainability transformations: Theoretical approaches, practical experiences, and political consequences"

Transformative change is in! Global environmental changes, high resource consumption, biodiversity loss, and rising social inequalities have made sustainability transformations more necessary than ever. As a result, transformation research has become a dynamic and multidisciplinary field, and a “transformative turn” has gained traction in the sustainability sciences (Blythe/Silver/Evans et al. 2018). New ways of theorizing, empirically exploring, and supporting transformations have emerged, building on the normative premise that radical socio-technical and social-ecological innovations, institutional, economic, and political reforms and behavioral shifts are essential to support desirable futures (Blythe/Silver/Evans et al. 2018). But so far, contributions by urban and regional planning scholarship to multi-disciplinary debates on broader sustainability transformations have been limited (exceptions include Wolfram 2016; Carroli, 2018; Levin-Keitel/Mölders/Othengrafen et al. 2018; Hofmeister/Warner/Ott 2021; Lukkarinen/Nieminen/Lazarevic 2023), or have focused almost exclusively on the transformation of land use (e.g., Larsson 2006; Hersperger/Oliveira/Pagliarin et al. 2018). Conversely, transformation research has contributed little to urban and regional planning scholarship and has often sidelined the rich insights available in planning theory and methods, e.g., on policy integration, multi-level governance, science-policy coordination, stakeholder participation, institutional reform, or the normative and ethical foundations of policymaking.

Aktueller ARL-Call: Energielandschaften der Zukunft durch Agri-Photovoltaik?

Das Foto zeigt Solarpanele (Photovoltaikanlagen) auf einer landwirtschaftlichen Fläche im Hintergrund ist Wald zu sehen

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) nutzt landwirtschaftliche Flächen sowohl für die Nahrungsmittelproduktion als auch für die Stromerzeugung durch Sonnenenergie . Dadurch steigert Agri-PV die Flächeneffizienz. Es ermöglicht den Ausbau von Photovoltaik als Teil der Erneuerbaren Energien und den gleichzeitigen Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen für die Nahrungsmittelproduktion. 

Der sich neu gründende Arbeitskreis der ARL sucht interessierte und engagierte Fachleute aus Wissenschaft und Praxis.  Der Arbeitskreis wird sich mit den Chancen und Möglichkeiten von Agri-PV befassen und dabei vor allem die überörtlichen Wirkungen sowie die planerischen Anforderungen in den Blick nehmen. 

Hybrid-Seminar - Smart City auf den Punkt gebracht. Wo?Für!

13. Juni 2024 | Hannover

Städte und Gemeinden jeglicher Größe befassen sich derzeit intensiv mit der Ausarbeitung von Smart City-Strategien und -Projekten. Ziel ist es, durch die effiziente Nutzung von Ressourcen und eine verbesserte Vernetzung sowie durch transparente und nachhaltige Entscheidungsprozesse die Lebensqualität der Bevölkerung zu steigern und Ressourcen zu schonen. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf der Förderung von Akzeptanz und Bürgerbeteiligung.

Hierbei spielen verschiedene Aspekte eine bedeutende Rolle, darunter die Schaffung eines geeigneten räumlichen Kontextes, die Automatisierung und Digitalisierung von Abläufen, der Aufbau Digitaler Zwillinge und die Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte.