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Kommunen regeln Parkraum

Chancen und Möglichkeiten von Kommunen bei der Regulierung des ruhenden Verkehrs

In vielen Kommunen sind die öffentlichen Flächen knapp und die Nachfrage ist groß. Der fließende Verkehr im PKW, auf dem Fahrrad und zu Fuß beansprucht genauso Raum wie Aufenthaltsorte im öffentlichen Raum. Zusätzlich wird oft ein beträchtlicher Teil des öffentlichen Raums durch parkende Fahrzeuge beansprucht. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden Einblick in die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten von Kommunen, um Parkplätze im öffentlichen Raum zu bepreisen, die Parkdauer zu begrenzen und dadurch auch den Verkehrsfluss im Ganzen zu steuern. Neben der Darstellung der neuen Möglichkeiten zum Einsatz von Scancars gibt es auch Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Kommune.

Kommunaldialog vor Ort "Wohnen in ländlichen Räumen"

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) lädt am 29. September 2026 zum Kommunaldialog vor Ort "Wohnen in ländlichen Räumen" nach Erfurt ein.

Die jährlich in Berlin ausgerichtete Veranstaltungsreihe Kommunaldialog wird erstmalig um eine Veranstaltung in einer ausgewählten Region ergänzt. Ziel ist es, den Austausch zu aktuellen wohnungspolitischen Fragestellungen zu fördern und mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern direkt ins Gespräch zu gehen. Vor diesem Hintergrund bietet der Kommunaldialog eine gemeinsame Gesprächsplattform für Vertreterinnen und Vertreter der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, für Fachleute sowie Akteurinnen und Akteuren der ländlichen Räume. Gemeinsam werden unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen der kommunalen Wohnraumentwicklung diskutiert.

Online-Befragung zu Agri-Photovoltaik

Ihre Erfahrungen sind gefragt
Sharepic zur Ankündigung einer bundesweiten Online-Befragung zu Erfahrungen mit Agri-Photovoltaik. Links stehen Titel, Informationen zur anonymen Teilnahme (ca. 15–20 Minuten) und der Hinweis „Ihre Erfahrungen. Gemeinsam weiterdenken.“ Rechts zeigt eine stilisierte Landschaft mit landwirtschaftlichen Flächen, erhöhten Agri-Photovoltaikanlagen, einem Traktor, Windenergieanlagen, Stromnetz, einem Dorf sowie Karten- und Planungselementen als Symbol für die Verbindung von Landwirtschaft, Energie und Raumentwick

Direkt zur Befragung (Microsoft Forms) 

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) gilt als vielversprechender Ansatz, um landwirtschaftliche Nutzung und erneuerbare Energieerzeugung auf derselben Fläche zu verbinden. Mit der zunehmenden Verbreitung von Agri-PV wachsen jedoch auch die Anforderungen an Planung, Genehmigung und Umsetzung. Gleichzeitig fehlen bislang belastbare Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Akteursgruppen die Chancen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen von Agri-PV bewerten.

Der ARL-Arbeitskreis „Photovoltaik“ möchte diese Perspektiven zusammenführen und führt deshalb eine bundesweite Online-Befragung durch.

Kunst, Wissenschaft und Stadt im Dialog

Transformation Talks 4.0
Blaue Schablonenschrift auf einem Betonboden mit dem Text „Transformation Talks 4.0“. Im Hintergrund, unscharf, sitzen und stehen mehrere Menschen unter einem überdachten Bereich vor einem Gebäude. Die Aufnahme ist aus niedriger Perspektive aufgenommen und legt den Fokus auf die Bodenmarkierung.

Welchen Beitrag leisten Kunst und künstlerische Praktiken zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen? Das diskutierten rund 30 Nachwuchswissenschaftler:innen, Künstler:innen, Stadtmacher:innen, Studierende sowie Vertreter:innen aus Planung und Verwaltung am 26. Juni 2026 auf dem Gelände des Be-MoVe-Reallabors „Campus · Street · Lab“ an der Universität Duisburg-Essen. Anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele wurde das Potenzial experimenteller Ansätze für die Stadtentwicklung deutlich. Exkursionen, Pitchvorträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu künstlerischer Forschung in Tokio, über partizipative Soziokultur bis hin zu digitaler Kunstvermittlung illustrierte die beeindruckende Vielfalt an Perspektiven. Jeder Beitrag zeigte auf seine Weise, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam Stadtentwicklung neu denken können.

Entwicklung eines Bewertungs- und Steuerungskonzepts für die Stadt- und Landrendite

Mitglieder für einen neuen ARL-Arbeitskreis mit Schwerpunkt in Bayern und Baden-Württemberg gesucht

Der Arbeitskreis „Qualifizierung und methodische Erfassung von Stadt- und Landrendite“ soll ein Bewertungs- und Steuerungskonzept entwickeln, mit dem die finanziellen, sozialen und ökologischen Wirkungen öffentlicher und privater Investitionen in Städten und ländlichen Räumen ganzheitlich erfasst werden können. Im Mittelpunkt steht eine gemeinwohlorientierte Perspektive, die über kurzfristige Wirtschaftlichkeit hinaus Aspekte wie Lebensqualität, Resilienz, Inklusion, kommunale Finanzkraft und lokale Wertschöpfung berücksichtigt. Ziel ist es, insbesondere die langfristigen Wechselwirkungen von Investitionen mit ihrem räumlichen Umfeld sichtbar zu machen und damit Kommunen und Gebietskörperschaften bei nachhaltigen Transformationsprozessen zu unterstützen.

Learning Across Regions

Building Successful Cross-Boundary Governance from AlpPlan to the Baltic Sea. Short recap on the second ARL Roundtable Discussion at the World Planning School Congress 2026 in Helsinki

The demand for land continues to rise making it increasingly difficult to implement sustainable land use within existing spatial planning systems. In regions with complex topographies identifying spatial solutions to land-use conflicts is particularly difficult. In the Alps, for instance, developable land is mostly restricted to narrow valley floors. The energy transition and climate-related extreme weather events are intensifying the pressure on the remaining land.

These demands often extend beyond national borders to encompass areas such as energy production, water management and resource use. Developing long-term solutions therefore requires continuous dialogue between researchers and planning practitioners, both within and beyond defined geographical regions. The ARL European Working Group AlpPlan has established itself as an important platform for knowledge transfer between research and practice, connecting local, regional, national and transnational actors throughout the Alpine Space. The network's experiences demonstrate the crucial role of effective governance structures and communication mechanisms in supporting cooperation across macro-regions. Similarly, the Land-based Planners’ Forum project, which was funded by a third party, and focused on the Baltic Sea Region, has identified key priorities driven by practitioners that need to be embedded in functional cross-border governance frameworks.

„Eine resiliente Wissenschaftspolitik braucht in herausfordernden Zeiten belastbare Strukturen"

Bund und Länder sichern ihre Zusammenarbeit für die Wissenschaft; GWK aktualisiert ihre Vereinbarungen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer Sitzung am 10. Juli 2026 Anpassungen am GWK-Abkommen, an ihrer Geschäftsordnung und an ihren Vereinbarungen nach Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes vorgenommen, die heute in Kraft treten. Mit ihren modifizierten Verfahrensregularien sichert die GWK ihre Entscheidungsfähigkeit und die von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Wissenschaft.

Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung – DOKORP 2027

Call for Abstracts and Round Tables bis 15. September 2026

Generative KI, maschinelles Lernen, virtuelle Welten – Chancen, Risiken und Implikationen der fortschreitenden Digitalisierung für die Planung der Zukunft

Generative KI und maschinelles Lernen sind zum integralen Bestandteil in Entscheidungsprozessen geworden, auch im Kontext der Raumentwicklung. Dabei ist KI nur der vorerst letzte (wenngleich sehr tiefgreifende) Baustein im bereits länger andauernden Prozess der Digitalisierung unserer Gesellschaften. Die Planung ist davon nicht ausgenommen und wird ebenso zunehmend technologisch überprägt. In diesem Zusammenhang stellen sich der Planungsforschung grundlegende Fragen: Welche planungstheoretischen Implikationen bringt der Einsatz von KI mit sich? Welche neuen Akteure treten in den Planungsprozess direkt oder indirekt ein? Wie verändern die fortschreitende Digitalisierung und Virtualisierung partizipative Maßnahmen? Welche rechtlichen Implikationen ergeben sich durch den Einsatz datenwissenschaftlicher Methoden im Planungsprozess? Diese und weitere Aspekte stehen im Zentrum der Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung (DOKORP) 2027.

Vom Grenzraum zum Verflechtungsraum

Grenzüberschreitende Raumentwicklung zwischen Polen und Deutschland

Am 11. und 12. Juni 2026 diskutierten Fachleute aus Planungspraxis, Wissenschaft und Verwaltung auf der gemeinsamen Frühjahrstagung der Regionalen ARL-Foren Nordost und Südost, wie grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungs-raum gelingen kann. Die Tagung an der deutsch-polnischen Grenze, im Collegium Polonicum in Słubice, zeigte eindrücklich die Potenziale und auch die Bereitschaft für die grenzüber-schreitende Zusammenarbeit auf, machte aber gleichzeitig deutlich, dass weiterhin Heraus-forderungen in der Verstetigung der Zusammenarbeit und dem Abbau struktureller und administrativer Hürden bestehen.