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Handwörterbuch der Stadt- und Raumentwicklung: das ARL-Grundlagenwerk zum Nachschlagen und Nachlesen

Die 2019 erschienene Neufassung und thematische Erweiterung des ARL-Grundlagenwerkes umfasst als Print-Publikation vier Bände und bietet zu allen zentralen Fachbegriffen der Raumwissenschaften und Raumplanung 284 Einzelbeiträge renommierter Expertinnen und Experten.

Anmeldung zum ARL-Kongress 2024 ab sofort möglich!

Der ARL-Kongress „Große Infrastrukturprojekte: Planung zwischen Beschleunigung und Protest“ findet vom 18. bis 19. April 2024 in Lübeck statt. Sie können sich ab sofort anmelden!

Der Bau großer Infrastrukturen wie Verkehrswege, Energieanlagen und Wasserprojekte ist anspruchsvoll und mit hohen Erwartungen verbunden. Diese Projekte stehen vor komplexen Herausforderungen wie Kosten-Nutzen-Abwägungen und Umweltschutz. Planungsprozesse sollen Beteiligung ermöglichen und rechtssichere Ergebnisse liefern, stehen aber zeitgleich unter Druck, schneller zu werden.

Wir freuen uns sehr, dieses aktuelle und wichtige Thema mit Ihnen zu erkunden und zu diskutieren. Es ist uns eine besondere Freude, dass

Andreas Klee übernimmt kommissarisch die Leitung der Geschäftsstelle der ARL

Mit dem Ausscheiden von Prof. Dr. Rainer Danielzyk als Generalsekretär der ARL übernimmt Prof. Dr. Andreas Klee, langjähriger Leiter der Zentralabteilung der ARL, ab dem 1. März kommissarisch das Amt des Generalsekretärs und alle damit verbundenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Geschäftsstelle der ARL. 

Als Mitglied des amtierenden Präsidiums hat er bis zum Dienstantritt der Nachfolge von Rainer Danielzyk auch für die ARL insgesamt Leitungsfunktionen inne. 

Zur Pressemitteilung

Verabschiedung von Rainer Danielzyk als Generalsekretär der ARL

Nach 11 Jahren an der Spitze der Geschäftsstelle und seit 2017 zugleich als Mitglied im Präsidium gibt Prof. Dr. Rainer Danielzyk nach zwei Amtszeiten die Leitung der Geschäftsstelle der ARL ab und kehrt in Vollzeit auf seine Professur für Raumordnung und Regionalentwicklung im Institut für Umweltplanung (IUP) der Leibniz Universität Hannover (LUH) zurück. 

Als Mitglied der Akademie (seit 2000) bleibt er aber weiter in der ARL aktiv, u. a. im Informations- und Initiativkreis Regionalplanung und in der Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen. Er wird zudem laufende Drittmittelprojekte und einige der Leibniz-Aktivitäten der ARL weiterführen. Seine Nachfolge wird gerade in einem gemeinsamen Berufungsverfahren mit der Leibniz Universität Hannover ausgewählt. 

Aufruf zur Frühjahrstagung 2024 – Raumentwicklung im Nordosten

Ein Bild, das draußen, Himmel, Wolken Landschaft mit Windrädern und einer Straße enthält

Ort: Online (vsl. Webex) 
Zeit: Fr 12.04.2024, 13-17 Uhr

Hintergrund

Die Akteurinnen und Akteure der Raumentwicklung in Nordostdeutschland stehen vor großen Herausforderungen. Um nur drei Themen anzudeuten: Die Flächenziele des WindBG müssen umgesetzt werden, der Trend zum Einfamilienhaus ist ungebrochen, und der fortschreitende Klimawandel wird gravierende Auswirkungen auf den Landschaftswasserhaushalt haben.

Auf der Frühjahrstagung der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern soll es einen lebendigen Austausch zu aktuellen Themen geben. Wir möchten Interessierten die Möglichkeit geben, entsprechende Vorschläge einzureichen und auf der Frühjahrstagung vorzustellen. 

#Zusammenland – Vielfalt macht uns stark

Logo der Kampagne #Zusammenland - Vielfalt macht uns stark

Die gegenwärtige Zeit erfordert eine klare Haltung. Wir stehen gemeinsam für ein offenes Land, das sich mutig den Herausforderungen stellt, anstatt sich von rechter Propaganda aufheizen und aufhetzen zu lassen. Denn wir wissen bereits, wohin das führen kann. Also, dieses Jahr zählt: Gegen Hass und Spaltung. Für ein neues Miteinander. Gemeinsam stark in einem vielfältigen #Zusammenland.

#Zusammenland ist eine von DIE ZEIT, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, WirtschaftsWoche und Ströer initiierten Kampagne, um gemeinsam mit rund 500 Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und Wissenschaftseinrichtungen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen und sich gemeinsam zu Freiheit, Vielfalt und einer Willkommenskultur zu bekennen.  

SAVE THE DATE: Jahrestagung Forum Nachwuchs 2024

Illustration Jahrestagung Forum Nachwuchs

11. / 12.10.2024 in Frankfurt a. M.

Future Now! – Von Zukunftsvisionen in die planerische Umsetzung  
 

Wohnungsmangel, Segregation, Leerstände, Klimaveränderungen, marode Infrastrukturen, Verkehrschaos…, die räumliche Planung im 21. Jahrhundert steht komplexen Herausforderungen gegenüber! 

Sie soll nachhaltig, das heißt ökologisch zukunftsfähig und sozial inklusiv, Räume entwickeln. Durch Planung sollen notwendige Veränderungen der großen Transformation vorausschauend begleitet und umgesetzt werden, um Stadt und Land gerecht zu gestalten.  

Doch wie lassen sich diese planerischen Anforderungen effektiv umsetzen? Wie stellen wir sicher, dass die hochgesteckten Ansprüche an die Raumentwicklung nicht bloß gut gemeinte Pläne bleiben?

Sicherung von Rohstoffgebieten durch die Raumordnung

Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. und der Unternehmerverband Mineralische Rohstoffe im Austausch mit der ARL

v. l. n. r. sind die Teilnehmenden des Fachgesprächs Susanne Funk, Axel Priebs, Bert Vulpius und Barbara Warner, vor dem Roll-up der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft zu sehen.

Am 19. Februar 2024 fand in der Geschäftsstelle der ARL ein Fachgespräch über Erwartungen der Rohstoffwirtschaft an die Raumordnung und deren Steuerungsmöglichkeiten statt. Susanne Funk, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe (MIRO) und Bert Vulpius, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Mineralische Rohstoffe (UVMB) diskutierten mit Prof. Dr. Axel Priebs (Präsident der ARL) und Dr. Barbara Warner (Wiss. Referentin in der ARL-Geschäftsstelle) über Möglichkeiten, das Thema Rohstoffsicherung künftig noch stärker in den Prozessen und Plänen der Raumordnung zu verankern.

Strategische Regionalentwicklung

Neue Fördermaßnahme von BMWSB und BBSR greift Anregungen aus der Stellungnahme des Ad-hoc-Arbeitskreises „Bundesförderinstrument Regionalentwicklung“ der ARL vom 15.05.2020 auf.

Das Bundesbauministerium fördert erstmals die Erarbeitung strategischer Regionalentwicklungskonzepte. Damit sollen Regionen unterstützt werden, tiefgreifende Veränderungen und Herausforderungen wie die Klimaanpassung, sozioökonomischen Strukturwandel, demographischen Wandel und Migration zum Anlass zu nehmen, um zukunftsorientierte, integrative und kooperative Regionalentwicklung zu initiieren.

 Für eine Pilotphase von 2024 bis 2026 können sich bis zum 10. März 2024 Träger der Regionalplanung, Landkreise und Kommunalverbände bewerben.

LAG-Herbsttagung im Zeichen stadtregionaler Entwicklung

„Stadtregionen der Zukunft gestalten“ – das war das Thema der öffentlichen Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft Bremen/Hamburg/Niedersachsen/Schleswig-Holstein am 30. November 2023 im Kulturzentrum PFL in Oldenburg. Die Tagung wurde gemeinsam von der LAG mit der Arbeitsgruppe „Angewandte Geographie und Umweltplanung“ der Universität Oldenburg organisiert.  

Zunächst wandte sich die Veranstaltung der gastgebenden Stadt zu: Mit einem gemeinsamen Vortrag zu „Transformation in Oldenburg“ eröffneten Carola Havekost (Oldenburgische Industrie- und Handelskammer) sowie Markus Löwer (Stadtplanungsamt der Stadt Oldenburg) und stellten ihre jeweiligen Sichtweisen auf aktuelle städtische Transformationsprozesse vor.  Anschließend richtete sich der Blick nach Nordrhein-Westfalen: Tana Petzinger (Regionalverband Ruhr und ARL-LAG NRW) eröffnete das Schwerpunktthema der Tagung mit einem Vortrag über „Erprobte Formate stadtregionaler Entwicklung in der Metropole Ruhr“. Oliver Fuchs (Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig) stellte die Arbeitsgruppe „Stadtregionen 4.0“ vor und gab in seinem Beitrag „Stadtregionen in Nordwestdeutschland: Chancen und Herausforderungen“ einen Überblick über das Themenfeld. Thematisch vertieft wurde dies in einem anschließenden Lightning Talk „Aktuelle Themen und neue Strategien in Stadtregionen“ zu fünf Handlungsfeldern: