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Neues FRU-Förderprogramm: Reisestipendien zur Teilnahme an dem jährlichen AESOP-Fachkongress

AESOP – Association of European Schools of Planning - ist das europäische Netzwerk von Hochschulen im Bereich von Raumplanung bzw. Stadt- und Regionalplanung.
 
Der jährliche fünftägige AESOP-Kongress ist mit 800 - 1.000 Teilnehmer:innen ein großes Get Together der europäischen Planungsszene. Er findet im Wechsel an einer der Mitgliedshochschulen statt. 
Das klassische Konferenzformat mit Call for Paper und thematischen Sessions bietet Nachwuchskräften die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und sich in einer internationalen Fachszene zu erproben. 

Die Reisestipendien in Höhe von bis zu 750 EUR sollen Nachwuchskräften aus Deutschland die Teilnahme an den AESOP-Kongressen erleichtern. Sie decken einen Teil der entstehenden Kosten ab, um so die finanzielle Hürde für eine Teilnahme zu senken. 

FRU Kreativfonds: Innovative Ideen zur nachhaltigen Raum- und Umweltentwicklung

Der FRU fördert ungewöhnliche, kreative Vorschläge und Ideen zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen und deren Diskurs. Damit möchte der FRU anregen, Gewohntes zu verlassen und Neues zu denken. Gefördert werden können z.B. Kosten für:

  • Recherchen zu ausgewählten Themen (z.B. Material- und Reisekosten für Vor-Ort-Recherchen)
  • Workshops (z.B. Kosten für Raummiete, Moderation etc.)
  • Vortragsveranstaltungen (z.B. Kosten für Gastvortragende und Werbung)
  • Netzwerkarbeit (z.B. Kosten für Netzwerktreffen oder Layout einer Website)
  • Reisekosten (z.B. zur Teilnahme an Netzwerktreffen)
  • Kosten für die Veröffentlichung innovativer Ergebnisse

Frühjahrstagung „Stadt-Umland-Beziehungen im Wandel“ in Leipzig

„Smarte“ Arbeits- und Lebensweisen stellen das Verhältnis von Stadt und Umland in ein neues Licht. Die Pandemie hat gezeigt, dass auch ein Arbeiten mittels des Einsatzes von Informationstechnologien außerhalb der (Kern)Stadt effizient möglich ist und sogar von positiven Effekten für die Umwelt begleitet wird. 

Dabei ist das Thema der Stadt-Umland-Beziehungen nicht neu. Bereits in den 1990er Jahren wurden die engen Verknüpfungen des städtischen und ländlichen Raums gesehen und mit dem Begriff „Stadtregion“ umschrieben. War noch in letzter Zeit eine Art „Landflucht“ zu beklagen, die mit Leerstand und „sterbenden Dörfern“ einherging, ist seit geraumer Zeit ein „Zurück aufs Land“ (zuweilen wird von Stadtflucht gesprochen) zu beobachten. 

Jahrestagung 2022 des Forum Nachwuchs: Infrastrukturen im planerisch-politischen Diskurs

Am 29 und 30. Juni 2022 findet in Bielefeld die Jahrestagung des Forum Nachwuchs statt. Die Tagung widmet sich dem Thema Infrastrukturen im planerisch-politischen Diskurs – bestehende und neue Herausforderungen zukunftsfähiger Infrastrukturen.

Das zweitägige Programm der Jahrestagung beginnt am 29. Juni 2022 um 13:00 Uhr. Am Abend findet ein Treffen und Austausch der Generationen statt. In ungezwungener Atmosphäre kann die Gelegenheit genutzt werden, erfahrenere Menschen aus Wissenschaft und Praxis mit dem Nachwuchs zusammenzubringen, um Ideen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Geladen sind zu diesem Abendessen in der Hechelei im Ravensberger Park in Bielefeld die Teilnehmenden der Jahrestagung sowie Mitglieder des Förderkreises für Raum- und Umweltforschung e. V. (FRU), Präsidiumsmitglieder und interessierte Mitglieder der Akademie. Der zweite Tagungstag beinhaltet eine Exkursion in der Bielefelder Innenstadt, in dessen Rahmen die informelle Vernetzung fortgesetzt werden kann. Die Exkursion endet mittags.

FRU vergibt Forschungsauftrag zum Thema „Studieren für die Große Transformation“

Der FRU – Förderkreis für Raum- und Umweltforschung schreibt die Studie „Studieren für die Große Transformation: Große Transformation und Nachhaltige Raumentwicklung in der Ausbildung zukünftiger kommunaler und regionaler Praktiker:innen“ aus.

Die Große Transformation und eine Nachhaltige Raumentwicklung können nur umgesetzt werden, wenn Mitwirkende in den Verwaltungen und Aktive der Zivilgesellschaft mit Erfordernissen des Wandels sowie möglichen Vorgehensweisen und Hindernissen inter-, transdisziplinären, Transformations- und transformativen Handelns mit dem Ziel einer nachhaltigen Raumentwicklung vertraut sind. Es ist zielführend, auch die zukünftigen Akteure – die heutigen Studierenden einschlägiger Studiengänge – durch die Lehre an ihren Hochschulen im Sinne einer „Bildung für Transformation“ darauf vorzubereiten. 

Freiraumsicherung und –entwicklung: Was kann die (überörtliche) Raumplanung leisten?

Dienstag, 24. Mai 2022, 14:30 – 17:00 Uhr │ Online-Veranstaltung (über Cisco Webex)

Online-Veranstaltung des Interreg Alpine Space Projekts „OpenSpaceAlps“ (Sustainable development of alpine open spaces by enhancing spatial planning governance) in Kooperation mit der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) als Teil der internationalen Veranstaltungsreihe „Spatial planners for open spaces“. Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie in der PDF-Datei.

Anmeldungen bis zum 20.05.2022 über dieses Anmeldeformular.

> Veranstaltungsprogramm (PDF)
> zur OpenspaceAlps Website

Green infrastructure and technical innovations: the IAK "gender and climate just cities" in Magdeburg

On 28 and 29 April 2022, the IAK "gender and climate just cities and urban regions" met at the Magdeburg-Stendal University of Applied Sciences. Prof. Petra Schneider, head of the department of Water, Environment, Construction and Safety, had hosted and organized the meeting. The event was supported by students of the department and the climate protection management of the University of Applied Sciences. The green campus of the University of Applied Sciences with its various research infrastructures provided many occasions for discussion in the group: What does it imply, especially for infrastructures, if cities want to become climate neutral and take gender aspects into account in this context?  

Call for Membership: Neuer Arbeitskreis „Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Raumentwicklung“

Die Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beeinflussen die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung in entscheidender Weise. Die wechselseitige Durchdringung von analogem und virtuellem Raum ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen – wie Handel/Versorgung, Mobilität, Arbeitsleben, Freizeit- und Mediennutzung, soziale Kontakte und zunehmend auch Bildung, Gesundheit und technische Infrastrukturen – zur Selbstverständlichkeit geworden. Grundlegende Organisationsprinzipien der Lebensbereiche sind flexibilisiert worden, Angebote sind vermehrt orts- und zeitunabhängig nutzbar. 

Videoclip: 25 Jahre REGIONALEn in NRW

Ein Strukturprogramm feiert Jubiläum – das Land Nordrhein-Westfalen hat mit den REGIONALEn vor 25 Jahren ein ganz neues Strukturprogramm entwickelt und damit regionale Reallabore mit großem Innovationscharakter geschaffen. Hier werden Ideen Realität, die die Zukunftsgestaltung für die Menschen einer Region, und durch die Menschen dieser Region, in den Mittelpunkt stellen. 
 
Zum Jubiläum kommentieren Karl Jasper, Herbert Weber, Ursula Stein und Rainer Danielzyk das Format der REGIONALEn in einem kurzen Videoclip auf Youtube.