The updated ARL Country Profile of Bulgaria, authored by Ivaylo Stamenkov, provides a comprehensive overview of the country’s spatial planning and territorial development system, outlining its legal foundations, institutional architecture and multilevel governance arrangements.
Auf seiner Abschlusssitzung lobt der Begleitkreis die internationale Öffnung der ARL-Aktivitäten
Zwischen 2020 und 2022 wurde ein Begleitkreis eingerichtet, der das Präsidium und die Geschäftsstelle der ARL über mehrere Jahre hinweg zur Internationalisierung beratend unterstützte. Der Begleitkreis setzte sich aus zehn international erfahrenen Akademiemitgliedern zusammen. Da die Internationalisierung inzwischen fester Bestandteil der Akademiearbeit ist, endete auch die Tätigkeit des Begleitkreises. Die abschließende Sitzung fand am 12. Dezember 2025 statt.
We invite scholars, practitioners, and policymakers to submit abstracts for the ARL Congress 2026, taking place on 1–2 October 2026 in Cologne (Maternushaus).
Die Fachtagung thematisierte die zunehmenden sicherheitspolitischen Bedrohungslagen in Europa und diskutierte, wie Raumordnung und Planung zur Krisenfestigkeit kritischer Infrastrukturen und Regionen beitragen können. Im Fokus standen aktuelle Herausforderungen durch Naturkatastrophen, hybride Angriffe und geopolitische Risiken, welche Notwendigkeit und Ansatzpunkte einer resilienten und krisenfesten Raumentwicklung verdeutlichten.
RuR Special Issue Vol. 83 No. 6 (2025) ist Open Access verfügbar
Nachhaltigkeitstransformationen planen: Theoretische Zugänge, praktische Erfahrungen und politische Konsequenzen
Im Editorial konstatieren Tanja Mölders, Jochen Monstadt und Niclas Ruppert "Wer plant, transformiert." Aber ob und inwieweit diese Transformationen effektiv zu einer nachhaltigen Raumentwicklung beitragen, erscheint fraglich. Gleichwohl zeigen die Beiträge des Heftes, dass Planung auf der theoretisch-konzeptionellen Ebene mit zentralen Merkmalen von Transformationen verbunden ist (Integration, Zukunftsorientierung, Raumorientierung). Auf der Ebene der Methoden und Umsetzung verfügt Planung über zahlreiche Instrumente, die „transformative Kapazitäten“ besitzen. Demgegenüber steht jedoch die Einschätzung, dass Planung „nicht darauf ausgelegt [ist], einen Prozess tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels anzuleiten“. Und genau hier liegt ein zentraler Diskussionspunkt, dem die Unterscheidung zwischen strategischen und analytischen Ansätzen der Transformation Rechnung trägt. Das Erreichen strategischer Ziele (z. B. des Windenergieausbaus) kann durch den Einsatz von Instrumenten der Raumplanung ermöglicht werden. Dies gilt auch und vor allem für die formelle Planung. Das kritische Hinterfragen und die Veränderung von Machtverhältnissen, institutionellen Arrangements, ökonomischen Rationalitäten und Naturverständnissen lassen sich hingegen weitaaus schwieriger in das planerische Denken und Handeln integrieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass strategische Reformdebatten nicht geführt werden können und sollten. Hierbei erscheint eine Reflexion existierender Gesetze, Instrumente und Verfahren ebenso geboten wie das Infragestellen planungskultureller Gewissheiten. Das vorliegende Heft möchte dazu einen Beitrag leisten.
Mission Statement des Forums „Gender and Spatial Transformation“ veröffentlicht
Wie können räumliche Transformationen so gestaltet werden, dass sie soziale und ökologische Gerechtigkeit fördern? Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse und andere Machtstrukturen in der Planung und Entwicklung von Städten und Regionen? Und wie lässt sich Wissen aus Forschung, Politik und Planungspraxis zusammenführen, um transformative Veränderungen anzustoßen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das internationale Forum Gender and Spatial Transformation der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Das nun veröffentlichte Mission Statement reflektiert den inter- und transdisziplinären Ansatz des Forums und erarbeitet ein gemeinsames Verständnis zentraler Begriffe und Konzepte für die künftige Zusammenarbeit. Darüber hinaus formuliert es den Anspruch, intersektionale Geschlechterperspektiven konsequent in räumliche Transformationsprozesse zu integrieren. Das Mission Statement macht deutlich: Geschlecht ist nicht nur eine individuelle Eigenschaft, sondern ein strukturelles Phänomen, das gesellschaftliche Machtverhältnisse, räumliche Planung und Entwicklung und damit auch unsere räumliche Umgebung prägt. Das Forum Gender and Spatial Transformation setzt sich zum Ziel, bestehende Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen und neue Wege für eine inklusive, nachhaltige Raumentwicklung aufzuzeigen.
Nach dem Besuch indischer Fachleute am 18. Dezember 2025 in der Geschäftsstelle der ARL und einem anregenden Fachaustausch über Raumplanung und die Spezifika der Regionalplanung in Deutschland und Indien wurde ARL-Präsident Axel Priebs eingeladen, im Rahmen der indischen Urban Knowledge Webinar Series einen Vortrag über die Regionalplanung in der Region Hannover zu halten.
Die im oekom Verlag erscheinende Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR)“ geht auf ihrem goldenen Weg der Publikationspraxis den nächsten Schritt und wird ab 2026 als Diamond Open Access-Zeitschrift erscheinen.
The latest edition of the ARL Country Profile of Hungary provides a comprehensive overview of the country’s spatial planning and development system, set within its distinct legal, institutional, and socio-political context. Authored by Prof. Dr. János Brenner, the profile explores how spatial planning in Hungary is shaped by evolving legislation, governance structures, and planning traditions, while addressing contemporary challenges of territorial cohesion, sustainability, and development across urban and rural areas.