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Inter- und transdisziplinäre Perspektiven auf Berliner Kleingewässer

Forschungsansätze und Ergebnisse des POUNDER-Projekts stoßen auf internationalen Konferenzen in Davos und Barcelona auf großes Interesse
Blick von hinten in einen großen, voll besetzten Konferenzsaal. Hunderte Menschen sitzen vor einer Bühne mit zwei großen Projektionsflächen. Auffällig sind die geometrisch strukturierte Decke mit vielen kleinen Leuchten und eine Person mit roten Haaren und transparenten Feenflügeln im Vordergrund.
Eröffnungsveranstaltung des World Biodiversity Forum 2026 in Davos

Vom World Biodiversity Forum in Davos bis zur POLLEN Conference in Barcelona (Political Ecology Network) – das POUNDER-Projekt präsentierte diesen Sommer seine Arbeit an der Schnittstelle von Biodiversität und politischer Ökologie in internationalen Forschungskontexten. Trotz unterschiedlicher Konferenzschwerpunkte zeigte sich: Der inter- und transdisziplinäre Zugang von POUNDER stößt auf großes Interesse.

Kurzer Rückblick auf die Konferenzbeiträge (PDF)

Neuer ARL-Arbeitskreis „Raumplanung in Zeiten autoritärer Formierung“

Call for Membership

Wie wirken sich autoritäre Dynamiken auf kommunale und regionale Planungsprozesse aus? Und wie kann Raumplanung gegenüber rechtspopulistischen Mobilisierungen, autoritären Einflussnahmen und Bedrohungen resilienter werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neuer Arbeitskreis der ARL.

Interessierte aus Wissenschaft und Praxis können sich bis zum 9. September 2026 für eine Mitwirkung bewerben.

Kommunen regeln Parkraum

Chancen und Möglichkeiten von Kommunen bei der Regulierung des ruhenden Verkehrs

In vielen Kommunen sind die öffentlichen Flächen knapp und die Nachfrage ist groß. Der fließende Verkehr im PKW, auf dem Fahrrad und zu Fuß beansprucht genauso Raum wie Aufenthaltsorte im öffentlichen Raum. Zusätzlich wird oft ein beträchtlicher Teil des öffentlichen Raums durch parkende Fahrzeuge beansprucht. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden Einblick in die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten von Kommunen, um Parkplätze im öffentlichen Raum zu bepreisen, die Parkdauer zu begrenzen und dadurch auch den Verkehrsfluss im Ganzen zu steuern. Neben der Darstellung der neuen Möglichkeiten zum Einsatz von Scancars gibt es auch Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Kommune.

Online-Befragung zu Agri-Photovoltaik

Ihre Erfahrungen sind gefragt
Sharepic zur Ankündigung einer bundesweiten Online-Befragung zu Erfahrungen mit Agri-Photovoltaik. Links stehen Titel, Informationen zur anonymen Teilnahme (ca. 15–20 Minuten) und der Hinweis „Ihre Erfahrungen. Gemeinsam weiterdenken.“ Rechts zeigt eine stilisierte Landschaft mit landwirtschaftlichen Flächen, erhöhten Agri-Photovoltaikanlagen, einem Traktor, Windenergieanlagen, Stromnetz, einem Dorf sowie Karten- und Planungselementen als Symbol für die Verbindung von Landwirtschaft, Energie und Raumentwick

Direkt zur Befragung (Microsoft Forms) 

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) gilt als vielversprechender Ansatz, um landwirtschaftliche Nutzung und erneuerbare Energieerzeugung auf derselben Fläche zu verbinden. Mit der zunehmenden Verbreitung von Agri-PV wachsen jedoch auch die Anforderungen an Planung, Genehmigung und Umsetzung. Gleichzeitig fehlen bislang belastbare Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Akteursgruppen die Chancen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen von Agri-PV bewerten.

Der ARL-Arbeitskreis „Photovoltaik“ möchte diese Perspektiven zusammenführen und führt deshalb eine bundesweite Online-Befragung durch.

Kunst, Wissenschaft und Stadt im Dialog

Transformation Talks 4.0
Blaue Schablonenschrift auf einem Betonboden mit dem Text „Transformation Talks 4.0“. Im Hintergrund, unscharf, sitzen und stehen mehrere Menschen unter einem überdachten Bereich vor einem Gebäude. Die Aufnahme ist aus niedriger Perspektive aufgenommen und legt den Fokus auf die Bodenmarkierung.

Welchen Beitrag leisten Kunst und künstlerische Praktiken zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen? Das diskutierten rund 30 Nachwuchswissenschaftler:innen, Künstler:innen, Stadtmacher:innen, Studierende sowie Vertreter:innen aus Planung und Verwaltung am 26. Juni 2026 auf dem Gelände des Be-MoVe-Reallabors „Campus · Street · Lab“ an der Universität Duisburg-Essen. Anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele wurde das Potenzial experimenteller Ansätze für die Stadtentwicklung deutlich. Exkursionen, Pitchvorträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu künstlerischer Forschung in Tokio, über partizipative Soziokultur bis hin zu digitaler Kunstvermittlung illustrierte die beeindruckende Vielfalt an Perspektiven. Jeder Beitrag zeigte auf seine Weise, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam Stadtentwicklung neu denken können.