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Vom Grenzraum zum Verflechtungsraum

Grenzüberschreitende Raumentwicklung zwischen Polen und Deutschland

Am 11. und 12. Juni 2026 diskutierten Fachleute aus Planungspraxis, Wissenschaft und Verwaltung auf der gemeinsamen Frühjahrstagung der Regionalen ARL-Foren Nordost und Südost, wie grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungs-raum gelingen kann. Die Tagung an der deutsch-polnischen Grenze, im Collegium Polonicum in Słubice, zeigte eindrücklich die Potenziale und auch die Bereitschaft für die grenzüber-schreitende Zusammenarbeit auf, machte aber gleichzeitig deutlich, dass weiterhin Heraus-forderungen in der Verstetigung der Zusammenarbeit und dem Abbau struktureller und administrativer Hürden bestehen.

Transformative Planungspraxis und schlanker Plan – Spannungsfelder in der Raumentwicklung

Öffentliche Fachtagung der ARL-Foren Nordost und Nordwest

Räumliche Entwicklung steht vor der Herausforderung, tiefgreifende Transformationsprozesse zu gestalten und gleichzeitig Planungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, ohne dabei an Qualität und Steuerungswirkung zu verlieren. Die gemeinsame Herbsttagung der ARL-Foren Nordost und Nordwest diskutiert vor diesem Hintergrund, wie transformative Raumentwicklung gelingen kann, welche neuen Instrumente und Ansätze erforderlich sind und wie sich Planungsprozesse wirksam beschleunigen lassen. Wir widmen uns dabei u.a. den Themen Digitalisierung, Energiewende und Innenstadtentwicklung. Gerahmt wird die Tagung durch Einblicke in Transformationserfordernisse und -herausforderungen in Salzgitter, die durch die Exkursion zum Stahlwerk unmittelbar erlebbar werden.

Jetzt noch zur Frühjahrstagung der ARL-Foren Südost und Nordost in Polen anmelden!

Die Anmeldefrist wurde auf den 21.Mai 2026 verlängert

Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Tagung richtet sich an Raumplaner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Polen. 

Relationale Transformationsforschung

Gruppenfoto im Foyer eines Universitätsgebäudes, aufgenommen beim Forum Nordost zur „Relationalen Transformationsforschung“. Rund zwanzig Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis stehen und sitzen in lockerer Formation, im Hintergrund Glasfront und Banner der beteiligten Institutionen BTU, IRS und ARL. Stimmung: kollegial, offen, interdisziplinärer Austausch.

Der Workshop „Relationale Transformationsforschung“ fand vom 1. bis zum 2. Oktober 2025 im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus statt. Im Fokus standen ländlich-periphere Transformationsregionen und ihre Blockaden und Hindernisse bei Beteiligung von Wandel. 18 Forschende aus der Wirtschafts- und Sozialgeographie, Humangeographie und den Planungswissenschaften der Universitäten Greifswald, der BTU Cottbus und des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) präsentierten ihre Dissertations- und Forschungsprojekte und diskutierten gemeinsam, wie die raumbezogene Forschung in Ostdeutschland gestärkt werden kann.

Zwischen Netto-Null und Flächensparen

Aktuelle Flächennutzungskonflikte und innovative Strategien der Raumplanung im Nordosten Deutschlands

Am 13. Juni 2025 diskutierten Fachleute aus Planung, Wissenschaft und Praxis auf der Frühjahrstagung des Regionalen ARL-Forums Nordost im Rittersaal in Schwerin aktuelle Herausforderungen im Spannungsfeld von Energiewende, Flächenkonkurrenz und nachhaltiger Raumentwicklung. Die Tagung zeigte eindrücklich, wie Klimaziele, Energielandschaften und regionale Entwicklung miteinander verwoben sind – und wie unterschiedlich die Perspektiven der beteiligten Akteure ausfallen.

Die Frühjahrstagung 2025 des Forums Nordost im Rückblick (PDF) 

Zwischen Dürre und Flut: Wasserressourcen und -management in Städten und Landschaften

Teilnehmende in Neustrelitz

Wie wirken sich Dürren und extreme Trockenheit auf den Landschaftswasserhaushalt aus? Welche Herausforderungen ergeben sich durch zunehmende Extremwetterereignisse für den Hochwasser- und Küstenschutz im Norden Deutschlands? Welchen Beitrag können Raumplanung und -entwicklung für ein effektives Wassermanagement leisten? Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigte sich die diesjährige fachöffentliche gemeinsame Herbsttagung der regionalen ARL-Foren Nordost und Nordwest. Die Tagung fand am 12. und 13. September 2024 in der alten Kachelofenfabrik (Basiskulturfabrik) in Neustrelitz statt.