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Jetzt noch zur Frühjahrstagung der ARL-Foren Südost und Nordost in Polen anmelden!

Die Anmeldefrist wurde auf den 21.Mai 2026 verlängert

Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Tagung richtet sich an Raumplaner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft aus Deutschland und Polen. 

Grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungsraum

Frühjahrstagung 2026 der ARL-Foren Nordost und Südost

Grenzräume sind Laboratorien der europäischen Integration – doch sie sind auch Seismographen für politische Spannungen, wirtschaftliche Disparitäten und ökologische Krisen. 

Der deutsch-polnische Verflechtungsraum steht dabei exemplarisch für die Chancen und Widersprüche grenzüberschreitender Zusammenarbeit: Hier treffen dynamische Metropolregionen wie Berlin-Brandenburg auf strukturschwache ländliche Räume, europäische Fördergelder auf nationale Planungshoheiten, und klimapolitische Notwendigkeiten auf historisch gewachsene Infrastrukturen. Die aktuelle EU-Kohäsionspolitik 2021–2027 betont zwar die Bedeutung grenzüberschreitender Projekte (z. B. im Rahmen von INTERREG VI A), doch die Umsetzung scheitert oft an bürokratischen Hürden, unterschiedlichen Planungsrechtssystemen oder fehlender langfristiger Finanzierung. 

Relationale Transformationsforschung

Gruppenfoto im Foyer eines Universitätsgebäudes, aufgenommen beim Forum Nordost zur „Relationalen Transformationsforschung“. Rund zwanzig Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis stehen und sitzen in lockerer Formation, im Hintergrund Glasfront und Banner der beteiligten Institutionen BTU, IRS und ARL. Stimmung: kollegial, offen, interdisziplinärer Austausch.

Der Workshop „Relationale Transformationsforschung“ fand vom 1. bis zum 2. Oktober 2025 im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus statt. Im Fokus standen ländlich-periphere Transformationsregionen und ihre Blockaden und Hindernisse bei Beteiligung von Wandel. 18 Forschende aus der Wirtschafts- und Sozialgeographie, Humangeographie und den Planungswissenschaften der Universitäten Greifswald, der BTU Cottbus und des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) präsentierten ihre Dissertations- und Forschungsprojekte und diskutierten gemeinsam, wie die raumbezogene Forschung in Ostdeutschland gestärkt werden kann.

Zwischen Netto-Null und Flächensparen

Aktuelle Flächennutzungskonflikte und innovative Strategien der Raumplanung im Nordosten Deutschlands

Am 13. Juni 2025 diskutierten Fachleute aus Planung, Wissenschaft und Praxis auf der Frühjahrstagung des Regionalen ARL-Forums Nordost im Rittersaal in Schwerin aktuelle Herausforderungen im Spannungsfeld von Energiewende, Flächenkonkurrenz und nachhaltiger Raumentwicklung. Die Tagung zeigte eindrücklich, wie Klimaziele, Energielandschaften und regionale Entwicklung miteinander verwoben sind – und wie unterschiedlich die Perspektiven der beteiligten Akteure ausfallen.

Die Frühjahrstagung 2025 des Forums Nordost im Rückblick (PDF) 

Zwischen Dürre und Flut: Wasserressourcen und -management in Städten und Landschaften

Teilnehmende in Neustrelitz

Wie wirken sich Dürren und extreme Trockenheit auf den Landschaftswasserhaushalt aus? Welche Herausforderungen ergeben sich durch zunehmende Extremwetterereignisse für den Hochwasser- und Küstenschutz im Norden Deutschlands? Welchen Beitrag können Raumplanung und -entwicklung für ein effektives Wassermanagement leisten? Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigte sich die diesjährige fachöffentliche gemeinsame Herbsttagung der regionalen ARL-Foren Nordost und Nordwest. Die Tagung fand am 12. und 13. September 2024 in der alten Kachelofenfabrik (Basiskulturfabrik) in Neustrelitz statt.

Zwischen Dürre und Flut – Wasserressourcen und -management in Städten und Landschaften

Fachöffentliche Tagung am 12./13.09.2024 in der Alten Kachelofenfabrik, Neustrelitz

Der anthropogene Klimawandel stellt die Akteure der Raumentwicklung in Norddeutschland vor große Herausforderungen. Zukünftig werden sich hier klimawandelbedingt erhebliche Auswirkungen auf den regionalen Wasserhaushalt zeigen: Sommerliche Trockenperioden, Starkniederschläge und Überflutungen werden häufiger und stärker auftreten. Diese Veränderungen erfordern regionale und lokale Anpassungen sowie ein Umdenken der Akteure. In der Wissenschaft wird Klimaanpassung insbesondere im Zusammenhang mit sozial-ökologischer Transformation, systematischer Risikovorsorge, Resilienz sowie technischen, sozialen und naturbasierten Lösungen diskutiert. Nicht zuletzt ist dabei auch die Raumordnung gefragt, entsprechende Vorsorge zu treffen – die letzte Novelle des Raumordnungsgesetzes bietet dafür Anhaltspunkte.