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Bericht über LAG Bayern-Fachtagung „Nachhaltige Flächennutzung“ an der Universität der Bundeswehr München

Die AG „Nachhaltige Flächennutzung durch Raum- und Umweltplanung“ der LAG Bayern war zu ihrer Herbsttagung 2022 an der Universität der Bundeswehr München zu Gast, welche nun einen Veranstaltungsbericht veröffentlicht hat.

Die AG gründete sich Anfang 2019 unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Jacoby (Universität der Bundeswehr München) und läutete mit der Fachveranstaltung ihre Abschlussphase ein. Die AG befasste sich in den vergangenen vier Jahren intensiv mit unterschiedlichen Themen der Flächennutzung und erarbeitete zentrale Problemfelder sowie Planungsvorschläge zum Umgang mit der begrenzten Ressource „Fläche“.  

Atommüll

Gibt es bei der Endlagersuche ein neues Level an Bürgerbeteiligung?

Die Fachtagung der LAG Bayern am 7. und 8. Juli 2022 in Würzburg informierte über die bundesweite Endlagerstandortsuche für hochradioaktive Abfälle. Auch der neue Anspruch an den Beteiligungsprozess wurde aus raumplanerischer Perspektive diskutiert.

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Kick-off Veranstaltung der AG „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung“ an der Universität Eichstätt-Ingolstadt

Am 27. Juni fand die Auftaktveranstaltung der AG „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung machen: Impulse zur Umsetzung eines Konzepts in der regionalen und kommunalen Praxis“ der ARL-Landesarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Bayern (Leitung: Dr. Barbara Malburg-Graf, LAG Baden-Württemberg, und Prof. Dr. Hans-Martin Zademach, LAG Bayern) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in Form eines eintägigen Workshops statt, bei dem die Erwartungen der Mitglieder an Output und Wirkung der AG diskutiert wurden. Ziel der AG ist es, die Implementierungslücke nachhaltiger Raumentwicklung und -planung in der regionalen und kommunalen Praxis ein gutes Stück weit zu schließen. Die inter- und transdisziplinär zusammengesetzte Gruppe mit insgesamt 16 Mitgliedern aus beiden LAGs wird dieses Ziel in den kommenden zwei Jahren mit Elan und Esprit verfolgen.

Neuer Arbeitsbericht der ARL: Neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Raumordnung in Bayern

Der Arbeitsbericht 35 der ARL befasst sich mit der Raumordnung in Bayern im Kontext ihrer wiederholten Reformprozesse. Die Reformen folgen der Logik der Deregulierung, Entbürokratisierung und Kommunalisierung. Der Staat zieht sich einerseits kontinuierlich aus seiner planerischen Verantwortung zurück und überträgt diese den Kommunen. Andererseits bleiben spürbare Entwicklungsunterschiede zwischen den Teilräumen bestehen. Aktuelle und zukünftige Herausforderungen legen hingegen eine Neuorientierung der Raumordnung nahe, die wieder mehr Wirkungskraft und Gestaltungsfähigkeit aufweisen kann. 

Die Arbeitsgruppe „Neue Perspektiven einer zukunftsfähigen Raumordnung in Bayern“ der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern der ARL analysiert die Ergebnisse der Reformschritte als einen massiven Bedeutungsverlust und entwickelt neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Raumordnung. Dieser Beitrag zeigt den Auftrag der Arbeitsgruppe auf, kritisiert die Ergebnisse des Rückbaus der letzten Jahrzehnte, stellt neue Herausforderungen dar und empfiehlt das Leitbild der räumlichen Gerechtigkeit als neuen normativen Bezugspunkt für eine kraftvolle Renaissance der Landes- und Regionalplanung zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Freistaat Bayern.

Call for Membership: AG Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung

Neue Arbeitsgruppe zum Thema "Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung - Impulse zur Umsetzung eines komplexen Konzepts in der regionalen und kommunalen Praxis" sucht Mitwirkende aus Wissenschaft und Praxis in Baden-Württemberg und Bayern. 

Die Landesarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Bayern laden Interessierte ein, sich auf den Call for Membership zu einer gemeinsamen Arbeitsgruppe „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung machen: Impulse zur Umsetzung eines komplexen Konzepts in der regionalen und kommunalen Praxis“ zu bewerben.

Wie kann die „große Transformation“ in den Ländern, Regionen und Kommunen umgesetzt werden? Welche Stellschrauben sind zu bedienen – vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema und aus der Perspektive der Planungs- und Raumentwicklungspraxis? 

Call for Membership: AG Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung Impulse zur Umsetzung eines Konzepts in der regionalen und kommunalen Praxis

Die Landesarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Bayern laden Interessierte ein, sich auf den Call for Membership zu einer gemeinsamen Arbeitsgruppe „Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung machen: Impulse zur Umsetzung eines komplexen Konzepts in der regionalen und kommunalen Praxis“ zu bewerben.

Wie kann die „große Transformation“ in den Ländern, Regionen und Kommunen umgesetzt werden? Welche Stellschrauben sind zu bedienen – vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema und aus der Perspektive der Planungs- und Raumentwicklungspraxis? 

Die Arbeitsgruppe wird den Themenkreis aus diesen Blickwinkeln explizit für Bayern und Baden-Württemberg betrachten und die zahlreichen Perspektiven für die Umsetzung vor Ort im Süden Deutschlands diskutieren.

Gemeinsame Fachtagung der LAG Bayern und LAG Baden-Württemberg am 10. und 11. Juni 2021

Transformation und räumliche Planung: Herausforderungen für die Landes- und Regionalplanung

Die „Große Transformation“ und ihre Implementierung in Planungsprozesse, -strategien und –ziele war zentrales Thema der gemeinsamen Sitzung der LAG Bayern und Baden-Württemberg. Prof. Dr. Sabine Schlacke führte mit einem Impulsbeitrag als Vorsitzende des WGBU in dieses Thema ein, und machte eindringlich die Notwendigkeit des Wandels insbesondere hin zu einem nachhaltigen Umgang mit Fläche deutlich. Denn die Diskussion um eine „Große Transformation“ wurde maßgeblich durch das Hauptgutachten des WBGU „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ aus dem Jahr 2011 angestoßen. Prof. Schlacke stellt den Landnutzungswandel hin zu mehr Nachhaltigkeit, zu mehr Vielfalt und mehr Bodenschutz ins Zentrum ihres Beitrags, und spannte so die Themen auf, die im Laufe der Tagung intensiv diskutiert wurden. In diesem Zusammenhang wurden auch zentrale Aussagen des kürzlich abgeschlossenen ARL-AK „nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“ vorgestellt.

Fachtagung „AirportCity München und über den Tellerrand hinaus: Entwicklungen, Chancen und Defizite“ am 22.11.2019 am Flughafen München

Seit seiner Inbetriebnahme am neuen Standort 1992 verzeichnet der Flughafen München konstant wachsende Passagierzahlen, zuletzt waren es rund 46,3 Millionen Passagiere im Jahr 2018. Seither stellt der Flughafen München einen bedeutsamen Verkehrsknotenpunkt auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene dar und ist mittlerweile der Arbeitsort für rund 38.000 Erwerbstätige. Damit gehen Herausforderungen einher, die die Raumentwicklung und -planung auf verschiedenen Maßstabsebenen betreffen und eine integrierte Betrachtung und Steuerung der Entwicklung des Flughafenstandorts erfordern. Neben den Herausforderungen, die den Luftverkehr und Flughafenbetrieb an sich betreffen, etwa aufgrund der verstärkten Anforderungen des Klimaschutzes, stehen besonders auch die regionalen Verflechtungen des Flughafens im Fokus. Hierbei sind vor allem die Themen der verkehrlichen Erreichbarkeit über Straßen und Schiene, die Einbindung und Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, sowie die bauliche Entwicklung vor Ort im „non-Aviation“ Bereich von Interesse.

Bericht: Gemeinsame Sitzung der LAG Bayern und Baden-Württemberg am 11./12.10.2018 in Ulm

Jörg Oberle, Stadt Neu-Ulm, stellt LAG-Mitgliedern und Gästen der Tagung Neubauprojekte vor (Foto: Barbara Warner)

Wie sind grenzüberschreitende Verflechtungen und Kooperationen bei Flächenfragen in den beiden südlichen Bundesländern umsetzbar? Wie geht die Planung mit divergierenden Entwicklungen zwischen den Ländern und zwischen den Regionen um? Und wie ist mit der diversifizierten Förderkulisse für strukturschwache Regionen im Süden Deutschlands umzugehen?

Die gemeinsame Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Bayern am 11./12.10.2018 in Ulm stellte grundsätzliche Fragen in den Fokus, die regionale und kommunale Akteure in Planung, Politik und Wirtschaft umtreibt und die die so heterogene Struktur beider Länder betreffen. Mit den LAG-Mitgliedern diskutierten u. a. Vera Moosmayer, Leiterin des Referates Raumordnung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), die die Sicht des Bundes zur Debatte um gleichwertige Lebensverhältnisse ansprach, sowie Prof. Markus Müller, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, der die Herausforderungen der Digitalisierung, Bürgerbeteiligung und Nachhaltigkeit zur Diskussion stellte. Dr. Jürgen Weber von der Regierung von Niederbayern stellte die Zukunftsfelder der bayerischen Landesentwicklungspolitik dar und setzte den Rahmen für die Diskussionen über ein Mit- oder ein Gegeneinander in der grenzüberschreitenden Planung. Vor Ort stellte Markus Riethe, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Donau-Iller, mit Kollegen vor Ort das Nahverkehrskonzept der Städte Ulm und Neu-Ulm vor und wies auf die große Bedeutung des künftig verbesserten Bahnanschlusses nach Stuttgart hin. Bei weiteren Erläuterungen zu Wohnbauprojekten in Neu-Ulm wurde deutlich, wie interkommunale und intraregionale Kooperation funktionieren und sich eine Stadt als Wohnstandort profilieren kann.

Initiative „Das bessere LEP für Bayern“

Ein neues Raumkonzept für Bayern ist überfällig! Drängende Zukunftsthemen wie bezahlbares Wohnen und kompakte Siedlungsentwicklung, lebendige Zentren und nachhaltige Mobilität, Klimawandel und Energiewende sowie Freiraumschutz liegen auf dem Tisch. Dies können Regionen, Städte und Gemeinden in ihren Grenzen allein nicht bewältigen. Sie brauchen einen verlässlichen Rahmen und mehr Unterstützung durch eine gesamträumliche, strategisch-gestaltende Landesplanung! Mit der Initiative „Das bessere LEP für Bayern“ fordern die führenden Fachorganisationen und Verbände ein konsequentes Um- und Weiterdenken in der Landesplanung.