Direkt zum Inhalt

Raumplanung: Im Plan oder ohne Plan? Rückblicke, Einblicke und Ausblicke nach 25 Jahren deutsch‐deutscher Vereinigung

Herbsttagung 2015 der Landesarbeitsgemeinschaften Berlin/Brandenburg/Mecklenburg‐Vorpommern und Sachsen/Sachsen‐Anhalt/Thüringen

Die Landesarbeitsgemeinschaften Berlin/Brandenburg/Mecklenburg‐Vorpommern und Sachsen/Sachsen‐Anhalt/Thüringen der ARL laden zu ihrer gemeinsamen Herbsttagung ein.

Die Tagung findet 09. und 10. November 2015 in der Landesvertretung Sachsen‐Anhalt in Berlin statt.

Programm

Anmeldung

Melden Sie sich bitte bis zum 22. Oktober an.
Die Platzzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden nach dem Datum des Eingangs erfasst. Sie erhalten von uns eine Nachricht über die Registrierung.

Werner-Ernst-Preis 2016: Facetten der Reurbanisierung

Internationale Ausschreibung

Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e. V. (FRU) schreibt den Werner-Ernst-Preis 2016 aus. Das Wettbewerbsthema lautet:

Facetten der Reurbanisierung

Thematischer Rahmen des Wettbewerbs

Reurbanisierung ist im urban age eine ebenso spannende wie vielgestaltige Thematik. Der Begriff kann einerseits als vielschichtiger Prozess verstanden werden: Reurbanisierung als „neuerliche Inwertsetzung innerer Stadtgebiete“ (Brake/Herfert 2012: 16), die ungeplant durch das Zusammenspiel einer Vielzahl von Faktoren, und dies in regional unterschiedlicher Ausprägung, erfolgt. Reurbanisierung kann aber auch normativ als „eine umfassende sozial-integrative Strategie mit dem Ziel der Entwicklung der Wohn- und Lebensstandards in der gesamten Kernstadt, insbesondere in ihren an das Zentrum angrenzenden historischen Wohnquartieren“ verstanden werden (Brake/Urbanczyk 2012: 39). Über dieses allgemeine Verständnis von Reurbanisierung hinaus bleiben viele Fragen offen oder werden uneinheitlich beantwortet.

Entwicklungen jenseits der Zentren und Achsen?

Frühjahrstagung der LAG Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern am 12./13. März 2015 in Neustrelitz

Überall versuchen Städte und Regionen, Standortfaktoren und Lagekriterien zu verbessern, um im Konzert der Metropolregionen mitzuspielen. Wie steht es aber um diejenigen, die jenseits der Zentren und Achsen liegen und daher (zumindest aus außenstehender Perspektive) von Wachstums- und Entwicklungsprozes - sen abgekoppelt sind? Und wie kann mit neuen Lücken im Netz umgegangen werden?

Oasen oder Ödland: Welche Perspektiven haben diese Zwischenräume aus Sicht der Raumordnung, wie entwickeln sie sich? Und welche raumpolitischen Inst - rumente sind zur Stabilisierung dieser Räume geeignet? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Frühjahrstagung der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern.

International Summer School 2015

Winners and losers: Why are the effects of regional policy so different?

23 August to 26 August 2015 in Prague (Czech Republic)

The Topic

EEU structural and regional policy instruments aim to promote the reduction of regional disparities. In practice, however, these instruments do not always seem to achieve this purpose. In fact, we can often observe differences in the development of regions and cities characterized by similar starting conditions and regulatory incentives, for example with regard to their regeneration, economic performance or innovation activity and ability to attract funding for research activities. Over recent decades, there has been much research into the complexity and drivers of regional development and various explanations for the differing effects of policy, such as the levels of self-employment and new business formation, the quality of government services or the level of education.

Zwischen Ödland und Oasen: Entwicklungen jenseits der Zentren und Achsen?

Bericht über die Frühjahrstagung der Frühjahrstagung 2015 der LAG Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern am 12. und 13. März 2015 in Neustrelitz

Welche Perspektiven haben Gemeinden und Regionen, die gegenwärtig nicht im Mittelpunkt stehen, sondern jenseits der Zentren und Achsen? Welche Perspektiven ergeben sich von Seiten der Raumordnung, welche von den Akteuren vor Ort? Und welche raumpolitischen Instrumente sind zur Stabilisierung dieser Räume geeignet?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Frühjahrstagung der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern, die am 12. und 13. März 2015 in Neustrelitz stattfand.

Call for Membership - NEW URBAN TOURISM

Um das zunehmende Forschungsinteresse am Themenkomplex New Urban Tourism / Touristification / New Mobilities zu bündeln, richtet das Georg-Simmel-Zentrum der HU Berlin eine Arbeitsgruppe für Doktorand*innen und Post-Docs ein.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Nachwuchswissenschaftler*innen eine Plattform für einen gezielten und regelmäßig stattfindenden fachlichen Austausch zu bieten. Dabei wird - gemäß des Selbstverständnisses des GSZ - ausdrücklich angestrebt, verschiedene disziplinäre und theoretisch-konzeptionelle Perspektiven zusammenzuführen. Im Ergebnis sollen Publikationsvorhaben entwickelt und umgesetzt werden; auch die Durchführung einer Fachkonferenz wird angestrebt. Die Arbeitsgruppentreffen sind in einem regelmäßigen Turnus, 2-3 Mal pro Jahr, geplant. Das Kick-off Meeting findet am 27. November 2015 im Georg-Simmel-Zentrum statt und ist als Workshop konzipiert, in dem die gemeinsame Agenda -  auch in Abhängigkeit der fachlichen Schwerpunkte der Arbeitsgruppenmitglieder - konkretisiert wird.

Tagung „Regiopole – Brückenschlag zwischen Raumordnung und Stadtentwicklung“

Experten aus Praxis und Wissenschaft diskutierten am 16.9.2015 im Rahmen des 9.Bundeskongresses der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Leipzig Herausforderungen, die das sechste Handlungsfeld der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „Die Zukunft der Stadt ist die Region - Regionalisierung“ mit sich bringt.

Die Tagung „Regiopole – Brückenschlag zwischen Raumordnung und Stadtentwicklung“ zeigte anhand von Praxisbeispielen deutlich auf, wo trotz jahrelangem Engagement noch große Herausforderungen liegen, kooperative Ansätze über eher zufallsgebundene Interessensbekundungen hinaus zu verstetigen.

Stadthausen: Die Stadt von morgen

Eine Stadt mit Elektroautos, mit viel Grün und noch mehr Fahrrädern und mit so günstigem ÖPNV, dass jeder ihn nutzen kann – geht das?

Nach den Schülern der Klasse 10d der St. Ursula Schule in Hannover ist das alles möglich! In ihrem Kurzfilm zeigen sie, wie die Stadt von morgen weitgehend auf das Auto verzichten kann.

Der Kurzfilm ist einer von mehreren Kreativbeiträgen des von ARL und IRS ins Leben gerufenen Blog-Projekts „Leben in der Stadt der Zukunft“. Die Idee war, Schülerinnen und Schüler mit Forscherinnen und Forschern beider Einrichtungen ins Gespräch zu bringen über ihre Sicht auf die Zukunft der Stadt. Von steigenden Mieten und alternativen Wohnformen über die Zukunft der Arbeit bis zur Energiewende und neuen Mobilitätsformen – die Schülerinnen und Schüler haben sich mit so ziemlich allen Themen beschäftigt, die momentan auch von Expertinnen und Experten in den Raumwissenschaften diskutiert werden.

Call for Papers: Regional Studies Association Annual Conference 2016

Building Bridges: Cities and Regions in a Transnational World

3rd - 6th April, Karl-Franzen- University, Graz, Austria

Throughout history, cities and regions have been cornerstones of economic, social and cultural institution building and centres of communication and trade across borders of empires and nations. In a globalised world dominated by multi-level governance and declining economic and political significance of the nation-state, cities and regions are becoming ever more so important in building bridges across nations, supra-national unions, and even continents.

These challenges surpass the usual aspects of integration: it is not sufficient to reduce barriers for the mobility of labour, goods, services and capital, to create a homogenous competitive environment, and a solid monetary system. What is needed in addition are more elements of a new regionalism, which is based on non-hierarchical relationships, on self-government, and on the creation of flexible alliances leading to interregional transnational cooperation. The development of a region is affected by its competitive and complementary relationships with other increasingly distant regions.

Vierte Sitzung der AG Integrierte Stadtentwicklung am 05.09.2015

Am 5. September 2015 fand das vierte Arbeitstreffen statt. In der vierten Sitzung wurde zu Beginn der Expertenworkshop „Kooperativ = integrativ? - Kooperative Ansätze für die integrierte Entwicklung des Wohnens“ reflektiert und die Profile der Akteursgruppen Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Bürgerschaft herausgearbeitet (s. auch Bericht). Aus dem Workshop ergaben sich zahlreiche neue Ideen und Aspekte für die weitere Arbeit der Arbeitsgruppe. In der Diskussion wurde ebenfalls deutlich, wie stark die Kooperationen von der Planungskultur in den Städten, lokalen Eigenlogiken und Entwicklungspfaden geprägt ist. Außerdem wurde die Bedeutung kommunaler Liegenschaften als Erfolgsfaktor für eine zielgerichtete Bodenpolitik herausgestellt.