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Aktueller ARL-Call: Energielandschaften der Zukunft durch Agri-Photovoltaik?

Das Foto zeigt Solarpanele (Photovoltaikanlagen) auf einer landwirtschaftlichen Fläche im Hintergrund ist Wald zu sehen

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) nutzt landwirtschaftliche Flächen sowohl für die Nahrungsmittelproduktion als auch für die Stromerzeugung durch Sonnenenergie . Dadurch steigert Agri-PV die Flächeneffizienz. Es ermöglicht den Ausbau von Photovoltaik als Teil der Erneuerbaren Energien und den gleichzeitigen Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen für die Nahrungsmittelproduktion. 

Der sich neu gründende Arbeitskreis der ARL sucht interessierte und engagierte Fachleute aus Wissenschaft und Praxis.  Der Arbeitskreis wird sich mit den Chancen und Möglichkeiten von Agri-PV befassen und dabei vor allem die überörtlichen Wirkungen sowie die planerischen Anforderungen in den Blick nehmen. 

Call for Membership für neuen Arbeitskreis „Photovoltaik“

Photovoltaik-Anlage

Photovoltaik (PV) gilt neben Windkraft als entscheidend für eine klimaneutrale Energieversorgung, um globale, EU- und Bundes-Klimaziele zu erreichen. Ein massiver Ausbau ist nötig, einschließlich PV auf Dächern und Freiflächen. Die Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ermöglicht die kombinierte Produktion von Energie und Nahrung auf derselben Fläche, ohne Freiflächen zu beanspruchen. Sie verspricht zusätzliche Einkommen und Synergieeffekte mit anderen Nutzungen wie Moor-PV. Agri-PV bietet positive Effekte für Wassermanagement, Bodenschutz, Biodiversität und Anbausysteme.
Trotz Fortschritten bestehen noch Hemmnisse, vor allem in der räumlichen Planung und Entwicklung. Es fehlen überörtliche Koordinierungsverfahren, was zu Landnutzungskonflikten und Akzeptanzproblemen führen kann, ebenso wie Probleme bei der Infrastrukturkoordination.

Call for Membership "Beiträge von Planung und Politik für eine ‚gute‘ Zukunft"

Illustration eines KI-generiertes Bild mit den Begriffen: Regionalplanung, Gute Zukunft, Diskussion und Junge Planende
Artwork generiert von starryai.com mit den Worten: Raumordnung, gute Zukunft, Diskussion, junge Planer

Die ARL richtet einen Arbeitskreis zum Thema „Beiträge von Planung und Politik für eine ‚gute‘ Zukunft“ ein. Zur Mitarbeit in diesem Arbeitskreis werden Interessentinnen und Interessenten aus Praxis und Wissenschaft aufgerufen. Dabei soll dieser Arbeitskreis insbesondere durch junge Nachwuchskräfte aus raumwissenschaftlichen Disziplinen besetzt werden.

Räumliche Transformationen im Kontext von Kohleausstieg und Strukturwandel - der IIK Braunkohlenregionen der ARL sucht neue Mitglieder

Vor dem Hintergrund klimapolitischer Beschlüsse und Debatten hat die Transformation der deutschen Kohleregionen innerhalb der letzten fünf Jahre eine neue Dynamik erfahren. Aktuell gilt es die Ausgestaltung des Kohleausstiegs und der Strukturstärkung in den berührten Ländern und Revieren bis längstens Ende 2038 zu gestalten – eine Aufgabe, die alle Akteure in besonderem Maße herausfordert. 

Der Informations- und Initiativkreis (IIK) Braunkohlenregionen existiert als einer von vier IIKs der ARL seit 1994. Er besteht derzeit aus etwa 20 Akteuren aus Wissenschaft und Planungspraxis aus den räumlich und sachlich von der Thematik berührten Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der aktuell verlängerte Call for Membership der ARL richtet sich insbesondere an Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die zu den Bereichen Raumordnung, Regionalentwicklung, Strukturwandel und Transformation forschen und arbeiten.  

Wohin mit dem Atommüll? Call for Membership für den AK "Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung bei der Endlagersuche" verlängert

Mit dem Standortauswahlgesetz (StandAG) von 2017 hat in Deutschland die Suche nach einem Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll erneut begonnen. Bei der Ermittlung eines Standortes spielen auch planungswissenschaftliche Abwägungskriterien eine Rolle. Aus Sicht der Raumplanung und Raumentwicklung aber auch aus wissenschaftlicher Sicht ergeben sich einige offene Punkte, die bspw. die planungswissenschaftlichen Abwägungskriterien und Beteiligungsfragen betreffen. Aufgrund von Länderzuständigkeiten und teilweise unterschiedlichen Ausweisungsmethoden kann es außerdem zu Ungleichgewichten bei einer bundesweiten vergleichenden Betrachtung kommen.

Call for Membership für neuen AK: Die Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung bei der Endlagersuche

Mit dem Standortauswahlgesetz (StandAG) von 2017 hat in Deutschland die Suche nach einem Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll erneut begonnen. Bei der Ermittlung eines Standortes spielen auch planungswissenschaftliche Abwägungskriterien eine Rolle. Aus Sicht der Raumplanung und Raumentwicklung aber auch aus wissenschaftlicher Sicht ergeben sich einige offene Punkte, die bspw. die planungswissenschaftlichen Abwägungskriterien und Beteiligungsfragen betreffen. Aufgrund von Länderzuständigkeiten und teilweise unterschiedlichen Ausweisungsmethoden kann es außerdem zu Ungleichgewichten bei einer bundesweiten vergleichenden Betrachtung kommen.

Call for Membership: Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht engagierte und kompetente Interessentinnen und Interessenten für die Bildung eines neuen Arbeitskreises zum Thema „Reaktivierung von Schienenstrecken als Instrument einer integrierten Raumentwicklung“.

Die ARL versteht sich als Kompetenzzentrum für Fragen nachhaltiger Raumentwicklung im außeruniversitären Forschungsbereich, anerkannt wegen ihrer inter- und transdisziplinären Perspektive auf die komplexen raumwirksamen gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie erforscht Räume als Bedingung und Ausdruck gesellschaftlicher Praxis. Organisiert ist die ARL als Netzwerk von Fachleuten für Fragen der Raumentwicklung. Diese kommen gleichermaßen aus Wissenschaft und Praxis und beteiligen sich am wissenschaftlichen Diskurs in der ARL.

Call for Membership: Informations- und Initiativkreis Braunkohlenregionen

Der Informations- und Initiativkreis (IIK) Braunkohlenregionen existiert als einer von vier IIKs seit 1994. Er besteht derzeit aus etwa 20 Akteuren aus Wissenschaft und Planungspraxis aus den räumlich und sachlich von der Thematik berührten Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Braunkohlenplanung bildet einen spezifischen Bestandteil der Raumordnungsplanung zwischen Landes- und regionaler Ebene, der hinsichtlich der Maßstabsebene, der zeitlichen Einordnung, der Umweltprüfungsanforderungen und der Tiefe der Betroffenheiten Spezifika aufweist. 

Vor dem Hintergrund klimapolitischer Beschlüsse und Debatten hat die Transformation der deutschen Kohleregionen innerhalb der letzten fünf Jahre eine neue Dynamik erfahren. Aktuell gilt es die Ausgestaltung des Kohleausstiegs und der Strukturstärkung in den berührten Ländern und Revieren bis längstens Ende 2038 zu gestalten – eine Aufgabe, die alle Akteure in besonderem Maße herausfordert.

Call for Membership: Neue Mitglieder für den IIK Regionalplanung

Die ARL arbeitet in Netzwerken aus Praxis und Forschung an konkreten Fragestellungen und Praxisaufgaben der Raumplanung und -entwicklung im deutschen und europäischen Kontext. Ein wichtiges Arbeitsgremium ist der 1996 gegründete Initiativ- und Informationskreis (IIK) Regionalplanung. 

Hier arbeiten 20-25 engagierte Forscher/innen und Praktiker/innen aus dem gesamten Bundesgebiet an grundlegenden und aktuellen Fragestellungen der Regionalplanung. Wichtige Arbeitsergebnisse werden in Positionspapieren oder anderen Veröffentlichungsformen dokumentiert.

Der IIK Regionalplanung sucht neue Mitglieder und bittet qualifizierte und interessierte Praktiker/innen aus Regionalplanungsstellen und Raumordnungsbehörden sowie an regionalplanerischen Themen arbeitende Wissenschaftler/innen und weitere Praktiker/innen um Interessensbekundungen für eine ehrenamtliche Mitarbeit im IIK.

Call for Membership “Gender and Spatial Transformation”

We establish the international Information and Initiative Group “Gender and Spatial Transformation” and are looking for participants!

Current crises such as climate change, the Covid-19 pandemic and the energy crisis, which has been exacerbated by the Russian war in Ukraine, highlight the need for socio-ecological transformation towards sustainability. The realisation that social and ecological crisis phenomena – such as poverty and access to resources – are inextricably linked, poses a challenge for science and practice: In the orientation towards real-life problems, it is necessary to abandon disciplinary as well as sectoral thinking and to enter into new inter- and transdisciplinary cooperation.