28.01.2020 Annika Mayer

Neuer Forschungsbericht erschienen: Spatial and Transport Infrastructure Development in Europe: Example of the Orient/East-Med Corridor

Quelle: Mathias Niedermaier, ETH/IRL, Chair of Spatial DevelopmentDer „Orient/East-Med Corridor“ verbindet mit einer Länge von mehr als 2.500 km die norddeutschen Überseehäfen mit den Häfen der Donau und der griechischen Küstenstädte. Sieben Hauptstädte der EU-Mitgliedstaaten sind durch den europäischen Wirtschaftskorridor miteinander verbunden – er steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen.

Der internationale Arbeitskreis „Spatial and Transport Development in European Corridors: Example Corridor 22, Hamburg-Athens“ (Leitung: Prof. Bernd Scholl, ETH Zürich) hat aufgezeigt, welche Hemmnisse und Chancen einer korridororientierte Raum- und Verkehrsentwicklung in Europa und insbesondere am Orient/East-Med Corridor bestehen. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und räumliche Wirkungen von Verkehrspolitik standen im Fokus. Wie kann eine Strategie für den Korridor langfristig hin zu einer abgestimmten Entwicklung von Raum und Verkehr führen? Und welchses Potenzial entfaltet eine Stärkung der Infrastruktur des europäischen Korridors, um Raumentwicklung anzuregen und letztendlich zum territorialen und sozialen Zusammenhalt in ganz Europa beizutragen?