10.12.2013 Annika Mayer

Call for Papers: Workshop „Perspektiven und Projekte der Bevölkerungsgeographie“

Der Arbeitskreis Bevölkerungsgeographie der Deutschen Gesellschaft für Geographie veranstaltet am 7.-8. Februar 2014 in Kiel einen Workshop zum Thema „Perspektiven und Projekte der Bevölkerungsgeographie“.

Es sollen zum einen grundsätzliche Fragen und neue Perspektiven bevölkerungsgeographischer Forschung erörtert und zum anderen aktuelle Ergebnisse aus laufenden Projekten diskutiert werden.

Konzeptionelle Beiträge zu bevölkerungsgeographischer Forschung können folgende Bereiche thematisieren:

  • Bevölkerungsgeographie innerhalb der Humangeographie mit ihren Bezügen zu kultur-, sozial- und wirtschaftsgeographischen Ansätzen oder zur Geographischen Entwicklungsforschung
  • Interdisziplinäre Vernetzung der Bevölkerungsgeographie, z.B. mit der Bevölkerungssoziologie und Demographie
  • Verknüpfungen von interdisziplinärer Migrationsforschung und Bevölkerungsgeographie
  • Konzeptionelle Beiträge zu Fragen des soziodemographischen Wandels

Aus laufenden Projekten freuen wir uns über Beiträge zu

  • Geographische Mobilitätsforschung und Bevölkerungsgeographie: Trans- und Multilokalität in ihren bevölkerungsgeographischen Dimensionen, kritische Diskussion demographischer Kategorien bei Zensus und geographischen Untersuchungen zu Migration und Migrationshintergrund, die Rolle von Quartier und Nachbarschaft im Integrationsprozess, Bildungsgeographien im Zusammenhang mit Migration und Integration, Kinder und Jugendliche in bevölkerungsgeographischen Untersuchungen.
  • Geographien des soziodemographischen Wandels: Komponenten des demographischen Wandels von der Alterung über Prozesse von Schrumpfung und Wachstum bis zur Heterogenisierung und Singularisierung in ihren geographischen Dimensionen; von besonderem Interesse sind dabei neue Perspektiven auf den soziodemographischen Wandel. Dabei sind nicht nur auf Deutschland bezogene Themen von Interesse, zumal Konsequenzen des demographischen Wandels mittlerweile auch in Schwellenländern (etwa Thailand, China, Brasilien) debattiert werden. Auch praxisbezogene Fragen und Konzepte zum Demographischen Wandel in Politik und Planung sind willkommen.
  • Bevölkerungsentwicklung und Global Change: Umweltveränderungen und soziodemographische Verwundbarkeit, Food Studies im Kontext von demographischen Entwicklungen, Ernährungssouveränität.

Die Veranstalter freuen sich auf Vortragsangebote mit einem max. einseitigen Abstract, einzureichen bis zum 6. Januar 2014 bei Rainer Wehrhahn (wehrhahn@geographie.uni-kiel.de) oder Paul Gans (paulgans@uni-mannheim.de).