05.11.2014 Annika Mayer

Arbeitshilfe für Kommunen erschienen: Stärkung der Innenstädte und Ortskerne - Initiativen und Instrumente aus der Praxis für die Praxis

Die Arbeitsgruppe „Die Funktion der Ortskerne für die Stabilisierung Zentraler Orte“ der LAG Bremen/Hamburg/Niedersachsen/Schleswig-Holstein hat Empfehlungen in Form einer Arbeitshilfe für Kommunen: Stärkung der Innenstädte und Ortskerne – Initiativen und Instrumente aus der Praxis für die Praxis herausgegeben.

Die Ortskerne und Innenstädte als Lebensmittelpunkte unserer Kommunen sind bedroht. So banal diese Aussage klingen mag, so wenig findet sie derzeit noch Berücksichtigung im Tagesgeschäft der kommunalen Verwaltung und Politik.

Als Folgen des demografischen Wandels, des Strukturwandels im Einzelhandel sowie eines zunehmenden Standortwettbewerbs ist vielerorts ein Rückgang von Versorgungsfunktionen wie Geschäften, Dienstleistungen, Gastronomie etc. in den Ortskernen zu beobachten.

Die Konsequenzen sind geschlossene Geschäfte, Leerstände oder Brachen. Sind die Anfänge erst einmal sichtbar, hat der Niedergang eines Ortskerns oftmals bereits begonnen. Leerstände und ein unausgewogener Versorgungsmix führen zudem zu einem negativen Image und machen das Zentrum für private und gewerbliche Investitionen unattraktiv. Ein intakter und vitaler Ortskern ist jedoch Lebensmittelpunkt, Visitenkarte und wichtiger Imageträger. Daher ist die Stärkung der Ortskerne als Handels-, Dienstleistungs- und Wohnstandorte mehr denn je geboten.

Ziel dieser Arbeitshilfe ist es, den handelnden Akteuren in Städten und Gemeinden einen Überblick über bewährte Strategien und Instrumente an die Hand zu geben, mit denen sie – jenseits von Städtebauförderung und Dorferneuerung – ihre Ortskerne und Innenstädte aus eigener Kraft erhalten und so das Lebensumfeld im gesamten Zentralen Ort attraktiv gestalten können.