Forschungsplanung

Die ARL gestaltet ihre Forschungsplanung zweistufig. Der auf zehn Jahre angelegte Orientierungsrahmen stellt die mittelfristigen Forschungsperspektiven der ARL dar, aktuell für die Jahre 2010-2020. Konkretisiert und ergänzt werden die Inhalte des Orientierungsrahmens durch die zweijährlichen Arbeitsprogramme bzw. Forschungsprogramme (ab 2015/2016).

Um die Transparenz in der Forschungsplanung sicherzustellen, werden sowohl der Orientierungsrahmen als auch die Arbeits- bzw. Forschungsprogramme der ARL durch mehrstufige Diskursprozesse erarbeitet. Hierbei werden Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerks sowie externe Expertinnen und Experten zu Workshops eingeladen, um über jeweilige Wissensstände, Forschungsbedarfe und mögliche Prioritätensetzungen zu diskutieren, thematische Schwerpunkte zu erkennen und zusätzlich wissenschaftlich und planungspolitisch zu fundieren. Die Ergebnisse dieser Workshops werden dann von der Geschäftsstelle aufgearbeitet und für die Programmplanung verwendet.

Diese Planungsdokumente bieten die Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung der Forschungsaktivitäten der ARL, insbesondere im Netzwerk. Die Einrichtung neuer Arbeitsgremien wird in der Regel von Mitgliedern der Akademie, weiteren im Netzwerk Mitwirkenden  sowie Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle angeregt. Zur Einreichung von Vorschlägen für neue Arbeitsgremien hat die ARL Hinweise erarbeitet. Auf Basis der eingereichten Vorschläge  und unter Berücksichtigung der Programmkompatibilität sowie weiteren Kriterien wie Aktualität entscheidet das Präsidium über die Einrichtung einzelner Arbeitsgremien. en.  Drei- bis vierköpfige Kerngruppen erarbeiten daraufhin Forschungsskizzen, die Ziele, Aufgaben, Inhalte und anvisierte Produkte des Arbeitsgremiums spezifizieren und als Grundlage für die transparente Besetzung der Arbeitsgremien durch „Calls for Membership“ dienen. Auftaktgespräche des Generalsekretärs mit den Gremienleiterinnen und -leitern stellen die Kohärenz der Themen und angestrebten Produkte sicher.