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"Wärme planen - Wege in eine zukunftsfähige Wärmeinfrastruktur"

SRL-Fachtagung am 14. Juni in Halle (Saale)

Tagungsort: Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, 06108 Halle (Saale)

Wärme macht laut Umweltbundesamt mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus - als Raumwärme oder Klimatisierung, für Warmwasser oder zur Kälteerzeugung. Deshalb birgt sie aber auch hohe Potenziale für die Erreichung der Klimaschutzziele des Bundes. Mit dem Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (kurz Wärmeplanungsgesetz) sind nun die Weichen gestellt, die Transformation der Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene strategisch und räumlich vorzubereiten und umzusetzen.

Die Zeitschiene ist eng bemessen: Die in knapp 80 Jahren weitestgehend auf fossilen Energieträgern aufgebaute Wärmeversorgung muss in 21 Jahren auf nachhaltige und erneuerbare Wärmequellen umgestellt werden. Ziel ist eine sichere, klimafreundliche und effiziente Wärmeversorgung. Wie lässt sich diese Wärmewende planen?

Zertifikatsprogramm „Die resiliente Region“ in Landeck/Tirol

Das neue Zertifikatsprogramm „Die resiliente Region“ an der Universität Wien rückt gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis die Dimensionen der Unsicherheit, Krisenfestigkeit und Wiederherstellungskapazitäten (in) einer Region in den Analysefokus. In und um Landeck werden innovative (regionale und überregionale) Projekte vorgestellt und die Förderung von Resilienz in Regionen, deren Visualisierung aber auch die Herausforderungen diskutiert. Zu den Highlights zählen u.a. zwei Exkursionen ins Kaunertal und nach Südtirol sowie das LAB mit Destinationsgeschäftsführer*innen und -manager*innen zur ko-kreativen Entwicklung von Handlungsstrategien für einen resilienten Tourismus.

Universitätslehrgang/Masterprogramm „Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung“ ab Oktober 2024 (online/hybrid)

Gemeinden und Regionen stehen im Wandel. Durch stetig zunehmende Urbanisierung, Migrationsbewegungen, Klimawandel und (wirtschaftliche) Strukturwandel ergeben sich neue Herausforderungen in der Stadt‐ und Regionalentwicklung. Dabei entstehen vielfältige neue Rahmenbedingungen sowie Steuerungsfragen, die sich in globalen, nationalen und lokalen strategischen Leitbildern, Zielen und Konzepten widerspiegeln sollten. Durch diese Komplexität der Fragestellungen werden Kooperationen zur zwingenden Voraussetzung in der Gestaltung und Umsetzung von Entwicklungsprozessen.

Als kompakte Gesamtausbildung befähigt der Universitätslehrgang bzw. das Masterprogramm, das vermittelte konzeptionelle wie theoretische Wissen und die praxisorientierten Übungen im jeweiligen Berufskontext anzuwenden. Zur Wahl stehen die fünf Module „Die soziale Region“, „Die smarte Region“, „Die unternehmerische Region“,  „Die nachhaltige Region“ und „Die resiliente Region“ mit dem Abschluss Akademische*r Expert*in oder Master of Arts (CE).

Save the Date: Gender als transformative Perspektive im Klimawandel

Konferenz der Netzwerke Genderarchland und Frauennetzwerk Ruhr
Wann: 13. - 14. Juni 2024
Wo: Essen | Oberhausen

Der Klimawandel birgt Risiken, die überproportional Frauen* betreffen. Die Möglichkeiten, sich dem Klimawandel anzupassen und ihm aktiv entgegenzutreten, sind für Frauen* bedeutend schwieriger. Dabei ist die ungleiche Verteilung von bezahlter und unbezahlter Care-Arbeit ein belastender Faktor. Der Ruf nach mehr Teilhabe, mehr Chancengleichheit und mehr Vernetzung von Strukturen sowie ein behutsamer Umgang mit Ressourcen sind unüberhörbare Appelle für eine sozial- und klimagerechte Zukunft.

Praxiswissen kompakt! Wissens- und Erfahrungsaustausch für Kleinstadtakteure

Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der Forschungsabteilung des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. 

In einstündigen Web-Talks geben Praktikerinnen und Praktiker aus Kleinstädten ihre Erfahrungen weiter.

Sie zeigen anhand verschiedener Aufgabenstellungen und Themen, wie eine zukunftsgerichtete, kooperative Kleinstadtentwicklung gelingen kann! Mit besonderem Blick auf die Ressourcen und Möglichkeiten kleiner Städte steht übertragbares Wissen im Vordergrund:

  • Was lässt sich für andere Kommunen lernen?

Veranstaltungshinweis: Dritte Orte - Räume für alle in der City

+++ 14.05.2024, 18.00 – 20.30 Uhr im aufhof, Hannover +++

Freiraum, neutraler Boden, ein Wohnzimmer in der Stadt, Ort des Zusammenseins oder des Alleinseins unter vielen. Dritte Orte bieten Raum, um außerhalb von Arbeit und Zuhause sein zu können. Sie können ein Café sein, eine Bibliothek, ein Park oder ein Kulturzentrum.

In der City sind vor allem kommerziell organisierte Orte verbreitet, unkommerzielle hingegen kaum. Diese bedürfen zusätzlich eines durchdachten Managements. An diesem Abend möchten wir darüber reden, welche Orte der Gemeinschaft es in Hannover braucht. 

Wir blicken auf bereits bestehende Orte in Hannover, aber auch auf mögliche Raumressourcen. Wie müssen bestehende Räume angepasst werden um attraktiv für Nutzer*innen und anpassbar für neue Aktivitäten zu sein? 

Jetzt für den Deutschen Städtebaupreis 2025 bewerben

Auslobung Deutscher Städtebaupreis 2025

Mit insgesamt 25.000 € fördert dieser Preis eine zukunftsweisende Planungs- und Stadtbaukultur seit mehr als 40 Jahren. Ausgelobt wird er von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und gefördert von der Wüstenrot Stiftung.

Bis zum 30. September 2024 werden städtebauliche Projekte gesucht, die innovative Beiträge zur Stadtbaukultur leisten und den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen sowie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums gerecht werden. Der Sonderpreis 2025 widmet sich dem Thema „Umbaukultur in der zirkulären Stadt“ und dient als Ideengenerator für dringliche Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung.

Ausschreibung des FRU-Mentorings 2025

Der FRU - Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. - führt seit 2006 Mentoring-Programme für Nachwuchskräfte in Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung durch. Ab sofort ist die Bewerbung für das Programm 2025 möglich.

Ziel ist es, junge Frauen bei der beruflichen Entwicklung zu unterstützen und qualifizierten Nachwuchskräften in Raum- und Umweltplanung fachliche und soziale Kompetenzen zu vermitteln, um in leitende Positionen aufsteigen zu können. Hierbei geht es beispielsweise um Entscheidungsfähigkeit, Innovationsfreudigkeit, Belastbarkeit und Beharrlichkeit. Schließlich kann durch das Programm auch die personale Kompetenz verbessert werden, indem die Teilnehmerinnen ihr Selbstmanagement und ihre Eigenverantwortung stärken. 

Vergabe von Konferenz-Stipendien des FRU

Der FRU - Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. - unterstützt die Internationalisierung von Nachwuchskräften in Raum- und Umweltforschung und ‑planung. Dazu schreibt er Reisestipendien für Nachwuchskräfte aus Deutschland zur Teilnahme an internationalen Tagungen, Kongressen und zugehörigen PhD Workshops aus.

Der Bewerbungsschluss für ein Stipendium ist das Ende des jeweiligen Bewerbungszeitraumes der Veranstaltung. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem Flyer (PDF)

Ideen zur nachhaltigen Raum- und Umweltentwicklung einreichen: FRU Kreativfonds fördert innovative Vorhaben

Zu sehen ist das Logo des FRU - Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e. V.

Der FRU - Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e. V.  bietet auch 2024 wieder eine Förderung aus seinem Kreativfonds an, mit dem kreative Vorschläge und Ideen zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen und deren Diskurs unterstützt werden.

Die Förderung richtet sich an Nachwuchskräfte der Raum- und Umweltforschung und -praxis aus Deutschland.
Insgesamt enthält der Kreativfonds 5.000 EUR pro Jahr.

Angestrebt werden mehrere Förderungen pro Jahr. Über die jeweilige Höhe der Bewilligung wird im Einzelfall entschieden.

Alle Informationen zur Ausschreibung (PDF)