ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
GTPF-Handreichung "Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement" erschienen
Die Handreichung Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement. Ein Ebenenmodell Erklärung und Reflexionsfragen der Unterarbeitsgruppe "Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement" der Arbeitsgruppe "Wirkung" der GTPF - Gesellschaft für transdisziplinäre und partizipative Forschung e. V. ist neu erschienen und Open Access verfügbar. Seitens der ARL war Dr. Maximilian Räthel als Mitglied der Arbeitsgruppe an der Erarbeitung der Handreichung beteiligt.
Thema Wirtschaft und Klimawandelanpassung
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht engagierte Mitglieder für den neuen Arbeitskreis „Wirtschaft und Klimawandelanpassung“.
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Planungspraxis und Politik. Ihr Forschungs- und Arbeitsfeld umfasst Fragen nachhaltiger Raumentwicklung – hier verdichten sich zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Die Bearbeitung erfordert disziplinenübergreifende Kooperation und reflektierten Austausch zwischen wissenschaftlicher Analyse und planerischer bzw. politischer Praxis. Ein zentrales Anliegen der ARL ist es, raumbezogenes Wissen nicht nur zu bündeln, sondern originär zu erzeugen und über einen mehrdimensionalen Wissenstransfer wieder in wissenschaftliche Diskurse, die Planungspraxis und politische Entscheidungsprozesse einzubringen.
Studierende der Jade-Hochschule Oldenburg zu Gast in der ARL
25 Studierende aus der Lehrveranstaltung „Politik der Stadt- und Landentwicklung“ im Bachelor-Studium „Urban Design“ der Jade-Hochschule Oldenburg waren am 25. November 2025 zu Gast in der Geschäftsstelle der ARL. Geleitet wird die Lehrveranstaltung von Stadtbaurat a. D. Ulrich Kinder. Die Studierenden wollten wissen, wie die ARL ihre Politikberatung wahrnimmt und wie sie fachliche Informationen zur Raumentwicklung in die Politik - von der kommunalen bis zur europäischen Ebene - transferiert.
Transdisciplinarity, co-creativity and transfer: social science research and transformational practices in rural and regional contexts
Workshop at Technical University Vienna, June 11/12, 2026 | Submission deadline: 15 January, 2026
Organizers: Ariane Sept, Technical University Vienna, TUW (Until January 2026: Hochschule München) Ludger Gailing, Brandenburg University of Technology Cottbus-Senftenberg, BTU Alexandra Retkowski, Brandenburg University of Technology Cottbus-Senftenberg, BTU Alexander Hamedinger, Technical University Vienna, TUW
With the increasing importance of transdisciplinarity and the so-called third mission at universities and research institutes, transfer formats are becoming more significant also in social sciences. In this call we refer in particular to urban/regional sociology, spatial planning, and social work. While transfer in the fields of technological and economical research is associated with the market maturity of innovative products or the founding of start-ups or spin-offs from universities and institutes, the concept of transfer in the social sciences is still rather vague (Compagnucci & Spigarelli 2020). Although the field of social entrepreneurship is growing, start-ups in rural areas tend to be in the manufacturing sector and are generally more stable than in cities, as shown for Germany (Simmler & Garcia Dominguez 2025). In addition, co-creative transdisciplinary formats such as living labs for the creation of innovations have been established for some time (e.g. Marvin et al. 2018; Turnhout et al. 2020; Pentzold et al. 2023) though in the meantime labs have been criticized because of their tendency to ‘technocratize’ political decision making (Evans & Karvonen 2014) or because they miss to link with wider governance (Hodson et al. 2018). Furthermore, social sciences are often primarily assigned the role of accompaniment and limited to foster acceptance. In urban living labs and other transdisciplinary formats in cities, on the other hand, social sciences often play an active role, which is also widely discussed (e.g. Frehse et al. 2025). Far less attention is paid to transdisciplinary research and transfer in rural areas and larger regional contexts.
14. Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement
DECOMM 2026 - Call for Papers
Mobilität in Stadt und Land
Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Mobilitätsmanagement
Konferenz
Am 12. und 13. Mai 2026 findet in Frankfurt am Main die 14. Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement (DECOMM) statt. Die Konferenz richtet sich an alle Akteur*innen aus Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Bildung. Veranstaltet wird die DECOMM 2026 von der Hochschule RheinMain, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH, der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), sowie der Deutschen Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) e.V.
"Wer will da noch hin?" Ländliche Räume, Tourismus und die extreme Rechte
Für die Tagung „Off the Beaten Track. Ländliche Räume zwischen touristischer Aufwertung und Marginalisierung“ der Arbeitskreise „Ländliche Räume“ und „Tourismusforschung“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie am 27.-29. Mai 2026 in Trier organisiert Andreas Kallert (Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie) zusammen mit Bernd Belina (Frankfurt) und Matthias Naumann (Würzburg) eine Ad-hoc-Session zum Thema „‘Wer will da noch hin?‘ Ländliche Räume, Tourismus und die extreme Rechte“.
Wir freuen uns über Vorschläge für Beiträge bis zum 10. Januar 2026.

