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Einladung zum Lunchtalk des ARL Forums Mitte-Südwest –Gewerbeflächenentwicklung im Fokus: Die „Turboflächen“ in Rheinland-Pfalz

Logo des ARL Lunch Talks ist ein gezeichnetes Sandwich

Das Forum Mitte-Südwest der ARL lädt Mitglieder und Interessierte herzlich zu einem Online-Lunchtalk ein. In diesem digitalen Format stehen aktuelle raum- und wirtschaftsstrategische Themen im Mittelpunkt, die für Planungspraxis, Kommunen und regionale Entwicklung von besonderer Bedeutung sind.

Wann: 27.03.2026, 12-13 Uhr
Was: Gewerbeflächenentwicklung im Fokus: Die „Turboflächen“ in Rheinland-Pfalz
Format: Online-Lunchtalk
Für wen: Mitglieder des regionalen Forums Mitte-Südwest & weitere Interessierte

Rheinland-Pfalz setzt derzeit ein neues Konzept zur Entwicklung von Gewerbeflächen um: die „Turboflächen“. Tobias Weber, Referent für Siedlungswesen bei der SGD Süd, und Robert Freisberg (MdI) geben Einblicke in das im Herbst 2025 gestartete Projekt. Es zielt darauf ab, ausgewählte Gewerbestandorte gezielt zu entwickeln, um der anhaltend hohen Nachfrage gerecht zu werden. Hochwertige, gut angebundene Flächen sollen zügig gesichert und gemeinsam mit den Kommunen für Ansiedlungen und regionale Wertschöpfung verfügbar gemacht werden.

Rekorddefizit von bis zu 30 Milliarden Euro: ARL gründet Arbeitskreis zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine Reform der Kommunalfinanzen

Auch wenn aktuell die Zahlen für 2025 noch nicht vollständig vorliegen, zeichnet sich ab, dass die kommunalen Kernhaushalte in Deutschland ein Finanzierungsdefizit von rund 28-30 Milliarden Euro aufweisen werden – der höchste Wert seit Bestehen der Bundesrepublik. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft einen inter- und transdisziplinären Arbeitskreis gegründet, der Vorschläge für eine grundlegende Reform des kommunalen Aufgaben-, Ausgaben- und Einnahmensystems erarbeiten soll.

ARL Congress 2026: Deadline for abstracts extended to 15 March 2026

Submit your abstract on the topic of ‘European Regional Policy in Times of Transition’ now.

The deadline for submitting abstracts for the ARL Congress 2026, 'European Regional Policy in Times of Transition', which will take place on 1 and 2 October 2026 in Cologne, has been extended. Contributions can now be submitted until 15 March 2026.

Strengthening Exchange and Cooperation across the Baltic Sea Region

The ARL at the Final Conference of the Planners’ Forum Project in Tallinn

The final conference of the Planners’ Forum project, held on 11–12 February 2026 in Tallinn, marked both the conclusion of the project phase and the official launch of the Land-based Planners’ Forum. The event took place within the framework of the international cooperation project “Planners’ Forum”, implemented by Nordregio, Stockholm University, the Estonian Association of Spatial Planners, VASAB and the ARL.

Call for Proposals: Neue Themen für Arbeitskreise sowie Transferformate im Rahmen der ARL-Missions

Noch bis zum 25. März 2026 Ihre Themen und Ideen für unsere Missions Wasser und Infrastruktur einreichen!

Das Ziel der ARL-Missions ist, den nachhaltigen, resilienten und gerechten Umgang mit Wasser zu fördern und Kompetenzen zur zukunftsfähigen Planung von Infrastrukturen zu bündeln. Deswegen rufen wir zur Einreichung von Vorschlägen für neue Arbeitskreise sowie Transferformate im Rahmen unserer Missions auf. Die Frist läuft am 25. März 2026 aus.
 

Challenges and Opportunities in European Social Housing

A new publication by the ARL examines social housing regimes and practices in a European context.

In recent decades, European housing systems have faced significant challenges, including rising socioeconomic inequalities, demographic shifts, welfare cuts, the financialisation of housing markets and ongoing affordability crises. This publication aims to highlight the structural differences and similarities in the provision of social and affordable housing. The findings reveal the diversity of European housing systems.

Jetzt anmelden: ARL-Regionalplanungstagung 2026

Die Regionalplanung als treibende und gestaltende Kraft des Windenergieausbaus
Foto aus der Vogelperspektive, in der Mitte zwei mit Bäumen und Büschen bewachsene Bahntrassen, links und rechts landwirtscgaftliche Flächen und Wege, rechts ein Windrad das weiter vorne steht mit Schattenwurf, im Hintergrund locker verteilt viele weitere Windräder, einige Sonnenstrahlen durchbrechen rechts im Bild die Wolken.

Programm (PDF)

Bitte melden Sie sich bis zum 3. April 2026 hier an: Anmeldeformular 
Die Teilnahme an der Regionalplanungstagung ist kostenfrei und als Fortbildungsveranstaltung seitens der Niedersächsischen Architektenkammer anerkannt.

Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) steht die Regionalplanung im Zentrum der Energiewende. Bis spätestens 2032 müssen verbindliche Flächenziele für den Ausbau der Windenergie erreicht werden – eine Aufgabe, die maßgeblich von der Regionalplanung umgesetzt wird.
Die ARL-Regionalplanungstagung 2026 widmet sich der Frage, wie Regionalplanung als gestaltende Kraft den Windenergieausbau steuert, Konflikte moderiert und rechtliche Vorgaben in tragfähige räumliche Konzepte übersetzt.

A future for the European patchwork. Cohesion through spatial planning since 1990' – now published by Campus Verlag

Book cover titled “A Future for the European Patchwork? Cohesion through Spatial Planning since 1990,” edited by Detlef Briesen and Wendelin Strubelt. The cover features a stylised map of Europe composed of scattered letters, with ARL and campus logos at the bottom, framed by an orange border.

In times of challenging transformations at all spatial levels, the insights provided in this book are highly relevant. Adopting a historical perspective, it examines in great detail the extent to which spatial and urban planning has contributed to social cohesion over the past 30 years.

The issue of cohesion and the policies associated with it are concerns not only for supranational entities such as the EU, but also for nation states and regions alike. Traditional instruments for promoting cohesion include symbolic, economic and social policies. However, given the contemporary tensions at both the international and domestic levels, attempts to create or maintain ›cohesion‹ are so important that innovative approaches must be pursued. This book asks to what extent spatial and urban planning, in their claim to be more than just sectoral policies, have contributed to the cohesion of societies over the last 30 years: at European, intergovernmental, national and regional levels – in times of challenging transformations on all spatial levels. The book is therefore divided into three parts, which examine the achievements and shortcomings of cohesion policies in their theoretical assumptions, at national and regional level, and in intergovernmental cooperation. The various contributions show that spatial cohesion policies are significant factors for the cohesion of societies even beyond their borders, but that these have too often not received the recognition they deserve.

Von Berlin nach Melbourne

Forschungsaufenthalt zu „Urban Ponds“ in Australien

Im Dezember 2025 absolvierte Dr. Germán Joosten (ARL) einen Forschungsaufenthalt am Burnley Campus der University of Melbourne. Der Aufenthalt fand im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes POUNDER (POllution in UrbaN ponds – eco-evolutionary Dynamics and Ecosystem Resilience) statt und diente dem internationalen Vergleich des Managements urbaner Kleingewässer in Berlin und Melbourne. Im Fokus standen die Fragen, wie urbane Teiche ökologisch funktionieren und wie sie geplant, genutzt und gemanagt werden können.

Wege zu einem besseren Landesentwicklungsprogramm

Kampagne "Wir kennen Bayern, wir können Zukunft" ist gestartet

Bayern steht wie andere Länder vor großen Herausforderungen: Energiewende und Klimaanpassung, bezahlbarer Wohnraum, der Schutz von Landschaft und Freiräumen, die Erhaltung oder Wiederbelebung von Ortskernen und eine nachhaltige Mobilität für alle verlangen nach einer vorausschauenden, integrierten Landesplanung. Das Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist dabei eines der zentralen Steuerungsinstrumente – es ist der übergeordnete Plan, der entscheidet, wie sich Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickeln können. Somit ist das LEP der Startpunkt für ein konsequentes Um- und Weiterdenken.