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First Recap of the 2026 ARL Congress on European Regional Policy in Times of Transition

A successful ARL Congress on the future of EU Regional Policy took place in Cologne on 1–2 October, bringing together experts from across Europe for two days of exchange and discussion.

Discussions highlighted that European regional policy is entering a period of profound transformation, shaped by geopolitical, economic, environmental, demographic and technological transitions. Participants emphasised that competitiveness and cohesion should be understood as complementary rather than competing objectives, and that future EU Cohesion Policy must continue to promote cohesion and spatial justice while strengthening territorial governance, multilevel cooperation, local development capacities and territorial cooperation.

Kommunaldialog „Wohnen in ländlichen Räumen“

Save the date

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lädt am 19. Januar 2027 zum Kommunaldialog „Wohnen in ländlichen Räumen“ nach Berlin ein. 

Unter dem Titel „Wohnraum für alle Lebensphasen“ richtet der Kommunaldialog den Blick darauf, wie sich Wohnbedürfnisse im Laufe des Lebens verändern und welche Antworten ländliche Räume darauf geben können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Leerstände aktiviert und zugleich neue Perspektiven für zeitgemäße Wohnformen geschaffen werden können.

Bundesbauministerin Verena Hubertz wird den Kommunaldialog eröffnen und u.a. die Gewinner des Wettbewerbs „Aus LEER wird MEHR“ prämieren wird.

So liefen die Gespräche der ARL bei "Book a Scientist"

Beim diesjährigen „Book a Scientist“ am 29. September 2026 stellte die ARL die Frage „Wie wirkt Wissenschaft?“

Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei Book a Scientist hatten Interessierte die Chance, sich 25 Minuten lang online mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was sie schon wissen wollten.

EE-Standortfinder hilft bei der Suche nach geeigneten Flächen für Wind- und Solarenergie

Interaktives Webtool des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung online

(Pressemitteilung des UFZ, 05.10.2026) 

Wo in Deutschland gibt es gute Voraussetzungen für eine Windenergieanlage? Welche Flächen kommen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen infrage? Was spricht für oder gegen potenzielle Standorte? Antworten liefert der EE-Standortfinder. Die interaktive und frei verfügbare Webanwendung, die das UFZ gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) entwickelt hat, identifiziert und bewertet potenzielle Standorte für neue Windenergie- und Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Sie richtet sich in erster Linie an Kommunen, Energieagenturen und Beratungsunternehmen, Akteure der Raum-, Regional- und Anlagenplanung, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Weibliche Nachwuchskräfte können sich ab sofort für das FRU-Mentoring-Programm bewerben

Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) unterstützt Frauen zu Beginn ihrer Karrierephase

Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Der FRU bietet daher Mentoring-Programme für weibliche Nachwuchskräfte in Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung an. Für den Jahrgang 2027 beginn nun die Bewerbungsphase!

Endlager für hochradioaktiven Abfall

ARL Lunch Talk #22

Nach wie vor suchen wir in Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Abfall. Seit 2017 regelt das Standortauswahlgesetz das entsprechende Verfahren. Dieses Gesetz soll sicherstellen, dass der Suchprozess partizipativ, wissenschaftsbasiert, transparent, selbsthinterfragend und lernend angelegt ist und am Ende zu einem Endlagerstandort mit bestmöglicher Sicherheit führt. Bei der Ermittlung dieses Endlagerstandorts spielen Sicherheitsanforderungen und geowissenschaftliche Kriterien eine Rolle. Aber auch Raumplanung und Raumentwicklung sind in allen Phasen der Standortauswahl gefragt.

Genau hiermit haben sich die Experten unserer 22. Lunch Talk-Ausgabe beschäftigt: Bernhard Müller von der (TU Dresden) und Matthias Steinhoff (BGE) sind Leiter und Mitglied des ARL-Arbeitskreises „Endlagersuche für radioaktiven Abfall in Deutschland – zur Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung“ und stellen die sechs Empfehlungen des AK vor:

Antje Bruns wechselt an die TU Berlin

Gruppenfoto zur Verabschiedung von Antje Bruns: Kolleginnen und Kollegen stehen in den Räumen der ARL zusammen und lächeln in die Kamera. Im Vordergrund hält eine Person eine Topfpflanze mit bunten Bändern, eine weitere eine Karte.

Das Präsidium und die Geschäftsstelle der ARL verabschieden zum 1. Oktober 2026 ihre Generalsekretärin, Prof. Dr. Antje Bruns, die einen Ruf an die TU Berlin angenommen hat. Der ARL wird Antje Bruns als aktives Mitglied der Akademie weiterhin eng verbunden bleiben. Darüber hinaus wird sie auch künftig wichtige Vorhaben inhaltlich und strategisch federführend mitgestalten, darunter das Planungsbarometer, das Leibniz-Labs-Netzwerkvorhaben, die Wirkungsanalyse sowie die von ihr eingeworbenen internationalen Drittmittelprojekte, die über bestehende Kooperationsverträge an der ARL weitergeführt werden.

Strukturschwäche messen, Potenziale fördern

Workshop am 13. Oktober in Berlin

Wie lassen sich strukturelle Schwäche und gleichwertige Lebensverhältnisse verlässlich und vorausschauend messen? Welche Indikatoren braucht eine Strukturpolitik, die Potenziale stärkt und Transformationsrisiken frühzeitig erkennt? Diesen Fragen widmet sich der Workshop „Messung struktureller Schwäche von Räumen – gestern, heute und morgen“ am 13. Oktober 2026 von 12:00 bis 14:00 Uhr in Berlin.

Unter dem Leitgedanken „Status quo oder Prävention? Von der Bedürftigkeit zum Potenzial“ diskutieren Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Regionen, wie Strukturpolitik Transformation vorausschauend begleiten kann. Im Mittelpunkt stehen auch die Abgrenzung strukturschwacher Räume und ihre Bedeutung für Förderinstrumente wie die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Navigate Planning Through Changes

The ARL at the VASAB Young Planners’ Summer School 2026

From 23 to 29 August 2026, 30 young planning professionals and students from across the Baltic Sea Region and Ukraine gathered in Gdańsk, Poland, for the VASAB Young Planners’ Summer School, held under the theme “Navigate Planning Through Changes.” The international and inter- and transdisciplinary format brought together participants from different countries and professional backgrounds to explore emerging spatial planning challenges in the Baltic Sea Region and to find adequate solutions for different planning levels.