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Learning Across Regions

Building Successful Cross-Boundary Governance from AlpPlan to the Baltic Sea. Short recap on the second ARL Roundtable Discussion at the World Planning School Congress 2026 in Helsinki

The demand for land continues to rise making it increasingly difficult to implement sustainable land use within existing spatial planning systems. In regions with complex topographies identifying spatial solutions to land-use conflicts is particularly difficult. In the Alps, for instance, developable land is mostly restricted to narrow valley floors. The energy transition and climate-related extreme weather events are intensifying the pressure on the remaining land.

These demands often extend beyond national borders to encompass areas such as energy production, water management and resource use. Developing long-term solutions therefore requires continuous dialogue between researchers and planning practitioners, both within and beyond defined geographical regions. The ARL European Working Group AlpPlan has established itself as an important platform for knowledge transfer between research and practice, connecting local, regional, national and transnational actors throughout the Alpine Space. The network's experiences demonstrate the crucial role of effective governance structures and communication mechanisms in supporting cooperation across macro-regions. Similarly, the Land-based Planners’ Forum project, which was funded by a third party, and focused on the Baltic Sea Region, has identified key priorities driven by practitioners that need to be embedded in functional cross-border governance frameworks.

„Eine resiliente Wissenschaftspolitik braucht in herausfordernden Zeiten belastbare Strukturen"

Bund und Länder sichern ihre Zusammenarbeit für die Wissenschaft; GWK aktualisiert ihre Vereinbarungen

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer Sitzung am 10. Juli 2026 Anpassungen am GWK-Abkommen, an ihrer Geschäftsordnung und an ihren Vereinbarungen nach Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes vorgenommen, die heute in Kraft treten. Mit ihren modifizierten Verfahrensregularien sichert die GWK ihre Entscheidungsfähigkeit und die von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Wissenschaft.

Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung – DOKORP 2027

Call for Abstracts and Round Tables bis 15. September 2026

Generative KI, maschinelles Lernen, virtuelle Welten – Chancen, Risiken und Implikationen der fortschreitenden Digitalisierung für die Planung der Zukunft

Generative KI und maschinelles Lernen sind zum integralen Bestandteil in Entscheidungsprozessen geworden, auch im Kontext der Raumentwicklung. Dabei ist KI nur der vorerst letzte (wenngleich sehr tiefgreifende) Baustein im bereits länger andauernden Prozess der Digitalisierung unserer Gesellschaften. Die Planung ist davon nicht ausgenommen und wird ebenso zunehmend technologisch überprägt. In diesem Zusammenhang stellen sich der Planungsforschung grundlegende Fragen: Welche planungstheoretischen Implikationen bringt der Einsatz von KI mit sich? Welche neuen Akteure treten in den Planungsprozess direkt oder indirekt ein? Wie verändern die fortschreitende Digitalisierung und Virtualisierung partizipative Maßnahmen? Welche rechtlichen Implikationen ergeben sich durch den Einsatz datenwissenschaftlicher Methoden im Planungsprozess? Diese und weitere Aspekte stehen im Zentrum der Dortmunder Konferenz für Raum- und Planungsforschung (DOKORP) 2027.

Grundlagen der Wissenschaftskommunikation

Ausschreibung eines Online-Medientrainings:

Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) bietet im Rahmen seiner Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Praxis am 24. und 25. September 2026 eine Fortbildung zum Thema Wissenschaftskommunikation an.
Denn Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen müssen immer häufiger möglichst klar, verständlich und lebendig mit Medien, Personen aus anderen Fachgebieten und der interessierten Öffentlichkeit kommunizieren.

Vom Grenzraum zum Verflechtungsraum

Grenzüberschreitende Raumentwicklung zwischen Polen und Deutschland

Am 11. und 12. Juni 2026 diskutierten Fachleute aus Planungspraxis, Wissenschaft und Verwaltung auf der gemeinsamen Frühjahrstagung der Regionalen ARL-Foren Nordost und Südost, wie grenzüberschreitende Raumentwicklung im deutsch-polnischen Verflechtungs-raum gelingen kann. Die Tagung an der deutsch-polnischen Grenze, im Collegium Polonicum in Słubice, zeigte eindrücklich die Potenziale und auch die Bereitschaft für die grenzüber-schreitende Zusammenarbeit auf, machte aber gleichzeitig deutlich, dass weiterhin Heraus-forderungen in der Verstetigung der Zusammenarbeit und dem Abbau struktureller und administrativer Hürden bestehen.

Housing in small towns

New ARL position paper highlights research gaps and practical challenges

Around 30 percent of Germany’s population lives in small towns. Yet housing debates and research continue to focus predominantly on large cities and metropolitan areas. The new ARL position paper “Housing in Small Towns: Current Challenges in Research and Practice” addresses this and calls for a more differentiated understanding of small-town housing markets.

Small towns cannot simply be regarded as places with an ample supply of affordable housing or as buffers for strained metropolitan housing markets. Their housing situations vary considerably depending on their location, economic development, demographic structure, housing stock and connections to larger urban regions.

When no net land take meets the landowners

Report on a Roundtable at the World Planning Schools Congress in Helsinki

On July 3, 2026, as part of the World Congress of Planning Schools in Helsinki, a panel discussion titled “Land Policy to Reduce Land Consumption in Europe: On the Path to Net Zero” took place. The event was organized by Peter Lacoere (HO GENT) and Thomas Hartmann (TU Dortmund). The roundtable was an initiative of the international ARL working group “Land Take in Europe – In Pursuit of Net Zero.” The aim was to discuss key planning policy guidelines for reducing land take—in an international context.

Rechenzentrumsentwicklung aus Sicht der Planungspraxis

Rückblick auf den Workshop am 18. Juni 2026 in Kassel

Das ARL-Transferformat „Server und Rechenzentren als Infrastrukturen für die Digitalisierung“ konstituierte sich am 18. Dezember 2025. Ziel des Formats ist es, die steigende Bedeutung von Rechenzentren als zentrale Infrastrukturen der digitalen Transformation aus raumwissenschaftlicher und planungspraktischer Perspektive zu untersuchen sowie Handlungsempfehlungen für Politik, Planung und Verwaltung zu entwickeln.

Vor diesem Hintergrund fand am 18. Juni 2026 in Kassel der erste Workshop unter dem Motto „Rechenzentrumsentwicklung aus Sicht der Planungspraxis“ statt. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der kommunalen Planungspraxis und kommunalen Wirtschaftsförderung diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen, Entwicklungstrends und Steuerungsmöglichkeiten der Rechenzentrumsentwicklung. Es gab Fachbeiträge von:

Transformative Planungspraxis und schlanker Plan – Spannungsfelder in der Raumentwicklung

Öffentliche Fachtagung der ARL-Foren Nordost und Nordwest

Räumliche Entwicklung steht vor der Herausforderung, tiefgreifende Transformationsprozesse zu gestalten und gleichzeitig Planungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, ohne dabei an Qualität und Steuerungswirkung zu verlieren. Die gemeinsame Herbsttagung der ARL-Foren Nordost und Nordwest diskutiert vor diesem Hintergrund, wie transformative Raumentwicklung gelingen kann, welche neuen Instrumente und Ansätze erforderlich sind und wie sich Planungsprozesse wirksam beschleunigen lassen. Wir widmen uns dabei u.a. den Themen Digitalisierung, Energiewende und Innenstadtentwicklung. Gerahmt wird die Tagung durch Einblicke in Transformationserfordernisse und -herausforderungen in Salzgitter, die durch die Exkursion zum Stahlwerk unmittelbar erlebbar werden.

Wir suchen studentische Hilfskräfte (m/w/d) für die Geschäftsstelle der ARL in Hannover

Du interessierst dich für Raumentwicklung, Planung, Politik oder gesellschaftliche Zukunftsfragen? Du arbeitest gerne strukturiert, recherchierst sorgfältig und hast Lust, Einblicke in die Arbeit einer wissenschaftlichen Akademie und eines bundesweiten sowie internationalen Netzwerks zu bekommen?

Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt studentische Hilfskräfte im Umfang von 20 bis 40 Stunden pro Monat für mindestens ein Jahr.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • Literatur- und Internetrecherchen
  • Erstellung von Präsentationen und Layouttätigkeiten
  • wissenschaftliche Literaturverwaltung