Umweltverträglichkeitsprüfung

 environmental impact assessment

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein unselbständiger Teil verwaltungsbehördlicher Verfahren, die der Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben dienen. Die UVP umfasst die Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen eines Vorhabens auf. Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen sowie Kultur und sonstige Sachgüter. Die UVP wird unter Einbeziehung der Öffentlichkeit durchgeführt. Geregelt wird die UVP im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung, das auf die Richtlinie 85/337/EWG der EU zurückgeht. In dessen Anlage sind alle Vorhaben aufgeführt, die einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegen. Primär ist die UVP damit ein wichtiges Instrument vorsorgenden Umweltschutzes. Mit ihrer Hilfe sollen schädliche Umweltauswirkungen eines Vorhabens vermieden, gemindert oder ausgeglichen werden, indem sie vor der Realisierung des Vorhabens einer systematischen Prüfung mit bestimmten verfahrensmäßigen und inhaltlichen Mindestanforderungen unterzogen werden. Die UVP bezieht sich sowohl auf das Ob als auch auf das Wie des geplanten Vorhabens. Mit der notwendigen Zusammenarbeit zwischen den Vorhabensträgern, den Behörden und der Öffentlichkeit dient die UVP außerdem der Verwirklichung des Kooperationsprinzips. Als Instrument der Vorsorge ist die UVP durch ihren integrativen Ansatz und durch den Grundsatz der Frühzeitigkeit der Prüfung gekennzeichnet. Neben der Umweltverträglichkeitsprüfung, als Umweltprüfung für Vorhaben, sieht das Planungsrecht in Deutschland (ebenfalls aufgrund einer EU-Richtlinie) eine sog. strategische Umweltprüfung vor, die für sämtliche Raumordnungspläne, für die Flächennutzungspläne sowie für die verbindlichen Bebauungspläne vorgeschrieben ist.

Strategische Umweltprüfung
Öffentlichkeitsbeteiligung

adapted from: ARL 2002

Environmental Impact Assessment (EIA) Environmental impact assessment represents an integral part of procedures applied by authorities when deciding upon the admissibility of projects. EIA covers the identification, description, and evaluation of the environmental impacts that ensue from the implementation of planning on: human beings, animals and plants, soil, water, air, climate, and landscape, including interactions between these protected assets and cultural heritage and other material assets Environmental impact assessment is conducted with public participation. EIA is governed by the Environmental Impact Assessment Act, which derives from the EU Directive 85/337/EEC. An annex to the act lists all of the projects and activities are subject to EIA. EIA is thus primarily and important tool in preventive environmental protection. It helps to prevent, reduce or mitigate the adverse environmental effects associated with a project by subjecting the proposal to systematic, prior scrutiny according to a set of defined minimum procedural and material standards. EIA is concerned with both whether a proposed project should be allowed to proceed, and with the manner in which it is to be implemented. By requiring co-operation between developers, public authorities and the general public, EIA also puts into practice the principle of cooperative planning. As a precautionary tool, EIA is characterised by the integrative approach it adopts and by the principle of early appraisal. In addition to environmental impact assessment for evaluating projects, German planning law (also pursuant to an EU directive) provides for so-called strategic environmental assessment, which is prescribed for all spatial structure plans, preparatory land-use plans and binding land-use plans.

strategic environmental assessment (SEA)
public participation