Kommunale Planungshoheit

 local planning autonomy

Die Planungshoheit der Gemeinden (kommunale Planungshoheit) bezeichnet das Recht zur örtlichen Planung, welches den Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland verfassungsrechtlich garantiert ist. Die Grundlage für die Planungshoheit liegt in dem den Gemeinden durch das Grundgesetz eingeräumten Selbstverwaltungsrecht. Schon die Weimarer Reichsverfassung, das Grundgesetz in seinem Artikel 28 und die Verfassungen der westdeutschen Länder haben das System kommunaler Selbstverwaltung verfassungsrechtlich garantiert. In Art. 28 GG ist festgelegt, dass den Gemeinden das Recht gewährleistet sein muss, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Deshalb ist im Baugesetzbuch festgelegt, dass die Bauleitpläne von der Gemeinde in eigener Verantwortung aufzustellen sind.

Gemeinde / Kommune

adapted from: ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ed.): Planungsbegriffe in Europa, Deutsch-Französisches Handbuch der Planungsbegriffe, as at 2002, unpublished.



Local or municipal planning autonomy refers to the local planning rights constitutionally guaranteed to local authorities. The basis for planning autonomy is the constitutional right of municipal self-government. The constitution of the Weimar Republic, Article 28 of the Basic Law, and the constitutions of the West German states have entrenched the system of local self-government. Article 28 of the Basic Law lays down that municipalities must be guaranteed the right to regulate all local affairs on their own responsibility within the limits prescribed by the laws. The Federal Building Code accordingly specifies that land-use plans are to be prepared by the municipality on their own responsibility.