Öko-Audit

 eco-audit

Öko-Audit auch als EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bezeichnet, ist ein von der Europäischen Union entwickeltes Verfahren zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Dabei verpflichten sich Unternehmen, aber auch Behörden oder Gebietskörperschaften, über das geltende Recht hinaus zur Durchführung einer Umweltbetriebsprüfung, zur Einführung eines Umweltmanagementsystems und dazu, bestimmte selbst gesetzte Ziele zur kontinuierlichen Verbesserung ihres betrieblichen Umweltmanagements zu erreichen. Nach Begutachtung ihrer jährlich zu veröffentlichenden Umwelterklärung durch einen externen Umweltgutachter werden die Unternehmen bzw. Einrichtungen in ein bei den Industrie- und Handelskammern geführtes Standortregister eingetragen. Sie erhalten damit die Befugnis, mit einem EU-einheitlichen Umweltzeichen standortbezogene Werbung zu betreiben. Einzelheiten sind in Deutschland seit 2001 im Umweltauditgesetz (UAG) geregelt.

adapted from: ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ed.): Planungsbegriffe in Europa, Deutsch-Französisches Handbuch der Planungsbegriffe, as at 2002, unpublished.

EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) referred to in short as eco-audit, is a procedure developed by the European Union for the continuous improvement of corporate environmental protection. Over and above enforceable law, companies, public and territorial authorities undertake to carry out environmental audits, to introduce eco-management systems, and to set themselves targets for improving organisational environmental management. After evaluation of their annual environmental declarations by external environmental experts, companies and institutions are entered in a local register maintained by chambers of industry and commerce. This permits them to advertise with a EU-wide eco-label. Details have been regulated in Germany since 2001 by the Environmental Audit Act.