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Krisenfeste Raum- und Infrastrukturen durch zentralörtliche Konzepte

MORO-Abschlusskonferenz fand unter aktiver Beteiligung der ARL am 14. März 2024 in Berlin in den Räumlichkeiten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) statt

Ende 2021 startete das Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) „Krisenfeste Raum- und Infrastrukturen durch zentralörtliche Konzepte“ des BBSR – Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Es führte erstmals Fragestellungen zur Weiterentwicklung der Zentrale-Orte-Konzepte und neuere Strategieansätze zur Erhöhung von räumlicher Resilienz zusammen.

Resilienz bedeutet die Fähigkeit, auf krisenhafte Ereignisse vorbereitet zu sein, bzw. sich flexibel daran anpassen zu können und Funktionsfähigkeiten zu erhalten. Dazu gehören nicht nur belastbare und anpassungsfähige Raumstrukturen, sondern auch Lern- und Transformationsprozesse. Unter Einbezug von Modellregionen wurde im MORO untersucht, wie eine resiliente Versorgung trotz krisenhafter Ereignisse wie bspw. Naturkatastrophen etc. sichergestellt werden kann. Mit dem Ziel Erkenntnisse zu generieren, wie resilientere Siedlungssysteme befördert und das Zentrale-Orte-Konzept im Hinblick auf Resilienz sinnvoll angepasst werden kann.

ARL-Präsident Axel Priebs gratuliert dem Regionalverband Ruhr zum neuen Regionalplan

Erstmals seit 1966 gibt es wieder einen gemeinsamen Regionalplan für das ganze Ruhrgebiet. Am 28. Februar 2024 hat der neue Regionalplan Ruhr Rechtskraft erlangt. Der Präsident der ARL, Prof. Dr. Axel Priebs, überbrachte dem Regionalverband Ruhr (RVR) die Glückwünsche der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Er hielt auf dem Empfang des Regionalverbandes anlässlich der Rechtskraft des Regionalplans Ruhr und der Verabschiedung der Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel am 15. März 2024 den Festvortrag in Essen. Die Veranstaltung wurde professionell moderiert von Stefan Kuczera, Planungs-Beigeordneter des RVR und Mitglied im Informations- und Initiativkreis Regionalplanung der ARL.

Vom Wissen zum Handeln: „10 Must-Knows“ als Wegweiser für den Erhalt der Biodiversität

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Von der noch unentdeckten Artenvielfalt über widerstandsfähige Wälder bis zu den Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Natur: 64 Expertinnen und Experten haben jetzt ihr Wissen und ihre Empfehlungen gebündelt und in Form von „10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung“ für 2024 veröffentlicht. 

Der neue Bericht des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität zeigt Politik und Gesellschaft konkrete Wege auf, wie die biologische Vielfalt auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene wirksam erhalten und nachhaltig genutzt werden kann, und wie sich dadurch zugleich das Klima schützen lässt. 

Broschüre des Forschungsprojektes InDaLE erschienen!

Das Kooperationsprojekt InDaLE (Innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen – Lernen von Erfahrungen anderer europäischer Länder für Deutschland) hat eine Broschüre mit zentralen praxisrelevanten Projektergebnissen veröffentlicht. Im Projekt wurden innovative Ansätze der Daseinsvorsorge in Österreich, Schweden, Schottland sowie Deutschland untersucht und auf ihre Übertragbarkeit und Erfolgsfaktoren hin untersucht. Die ARL war eine von 5 Projektpartnereinrichtungen. 

Zur Broschüre gelangen Sie hier, sie erscheint in Kürze auch auf Englisch.

Studentische Hilfskraft (m/w/d) in der ARL in Hannover gesucht

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Die ARL sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Studentische Hilfskraft (m/w/d)

(20-25 h/Monat, für mindestens ein Jahr) Im Rahmen des Drittmittelprojektes (2024-2027) "Pollution in urban ponds, eco-evolutionary dynamics and ecosystem resilience" (POUNDER).

Im Rahmen des Drittmittelprojektes (2024-2027) POUNDER wird die Bedeutung von städtischen Teichen als naturnahe Lösungen zur Bewältigung klimabedingter Risiken bewertet und ihre Bedeutung für die Stadtgesellschaft insgesamt untersucht. POUNDER ist ein inter- und transdisziplinäres Projekt, das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist für die Gesamtorganisation verantwortlich. Die ARL ist als Projektpartner für die Entwicklung von narrativen Szenarien und Leitprinzipien für das Management von Teichen als wichtige blaue Infrastrukturen in Städten und für Formate des Wissenstransfers zuständig. 

Coming soon: Akklimatisierung - Lokale Anpassung an den Klimawandel

zu sehen ist das Cover der Fachzeitschrift politische ökologie, Band 176, es ist schlicht in weiß gehalten, mit dem Titel des Bandes " Akklimatisierung" als Haupttitel in Petrol und "Lokale Anpassung an den Klimawandel" in Schwarz als Untertitel. Abgebildet ist die Illustration einer Schwammstadt: unten ist das Foto eines Naturschwammes abgebildet, der oben in die Aquarellzeichnung einer grün und blau geprägten Stadtsilhouette übergeht;

Der Arbeitskreis "Klimaangepasste Stadt- und Regionalentwicklung" der ARL hat seine Arbeitsergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift politische ökologie im oekom verlag veröffentlicht. Die pö, Band 176, besichtigt den Transformationsprozess vor Ort und nimmt die lokale Klimawandelanpassung in den Blick.

Akklimatisierung
Lokale Anpassung an den Klimawandel

Städte und Regionen sind in der Umweltpolitik gefragt wie nie! Denn von ihnen hängt die praktische
Umsetzung übergeordneter umwelt- und klimapolitischer Ziele ab. Für die örtlichen Verwaltungen ist Klimawandelanpassung
eher eine neue Querschnittsaufgabe, die noch eine Menge Fragen aufwirft, weil sie auch diverse andere umwelt- und sozialpolitische Themenfelder und -politiken berührt. Daraus ergeben

Die 5 Leitprinzipien der Großen Transformation

Damian Jerjen ist Direktor des Schweizer Verbandes für Raumplanung, EspaceSuisse, und Mitglied der ARL-Arbeitsgruppe „Große Transformation“. In einem Artikel fasst er fünf Leitprinzipien für die Umsetzung der Großen Transformation zusammen.

Angesichts der Tatsache, dass die Grenzen unseres Planeten zu einem großen Teil bereits überschritten sind, ist ein globaler Wandel notwendig: Die „Große Transformation“, der umfassende sozial-ökologische Umbau aller Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft.

Was bedeutet diese Erkenntnis für die Raumentwicklung? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Große Transformation“, welche sich aus den ARL-Landesarbeitsgemeinschaften Baden-Württemberg und Bayern formiert hat. Damian Jerjen fasst die Leitprinzipien einer Raumentwicklung für die Große Transformation folgendermaßen zusammen: 

Wir suchen eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen!

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Die Geschäftsstelle der ARL ist die Management- und Koordinationseinrichtung sowie Impulsgeberin unseres Netzwerks. Anfang des Jahres 2026 wird die ARL durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft evaluiert.  

Für diesen Zeitraum suchen wir eine Person (m/w/d) für die

wissenschaftlichen Mitarbeit  

Entgeltgruppe 13 TV-L, 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, befristet bis 28.02.2026,

die oder der uns bei der Vorbereitung und Durchführung der Evaluierung und zur Unterstützung der hierfür zuständigen Wissenschaftlerin unterstützt. Dazu gehören die Mitarbeit beim Evaluierungsverfahren, in Absprache mit der Referatsleitung, sowie die Mitarbeit im Referat „Ökologie und Landschaft“, insbesondere im Rahmen der Wissenschaftskoordination und Gremienbetreuung.

Freie Stellen für die Wirkungsanalyse der ARL

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Wirkungsanalysen in der ARL – Gesellschaftliche Wirksamkeit der ARL reflektieren und gestaltbar machen!

Als soziale Forschungsinfrastruktur im Handlungsfeld der Raumentwicklung verknüpft die ARL Wissenschaft und Praxis durch Arbeit in einem inter- und transdisziplinären Netzwerk.  Ab Juni 2024 will die ARL projektweise Instrumenten zur systematischen Erfassung und Analyse ihrer Leistungen und Wirkungen entwickeln und implementieren.  

Im Rahmen des Projektes sollen für die Formate des Transfers und der transdisziplinären Arbeit Aussagen zur Wirksamkeit getroffen werden. Dies erfordert die umfassende Erfassung und Analyse (ex-post) der (vorhandenen) Wirksamkeit bzw. der Wirkungspotenziale der Aktivitäten der ARL und soll zu einem eigenständigen Konzept der Wirkungsanalyse aus qualitativen und quantitativen Elementen führen. Ebenso sollen Möglichkeiten für eine stärkere wirkungsorientierte Steuerung mittels Reflexion und Planung am Beginn der Arbeitsprozesse (ex ante) erarbeitet und erprobt werden.  

Netzwerken in Brüssel

ARL goes Brussels: ARL-Delegation aus Präsidium und Geschäftsstelle war vom 26./27. Februar 2024 zu Gast in Brüssel.

Die Delegation besuchte vor Ort die Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union, den Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR), die Directorate-General Regio (DG Regio) und die Europabüros des Deutschen Landkreistages, der Leibniz-Gemeinschaft und der Region Stuttgart.

Bericht aus Brüssel (PDF)