Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation

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Der AK „Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“ hat sich mit den grundsätzlichen Frage auseinandergesetzt, welches Wissen für die Transformation notwendig ist, wie mit Unsicherheit und Risiken vorsorgend umgegangen werden kann und welche Hemmnisse in den zentralen Feldern der Urbanisierung und der Landnutzung überwunden werden müssen, um die Transformation planerisch gestalten zu können.

Ausgangspunkt waren insbesondere das Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) aus dem Jahr 2011, das neue Dynamik in die Debatte zu Fragen einer nachhaltigen Entwicklung gebracht hat. Der WBGU stellt u.a. fest, dass nachhaltige Stadt- und Regionalplanung zentrale, bislang vernachlässigte Handlungsfelder für eine Transformation darstellen. Im Spannungsfeld zwischen gestaltendem Staat und aktiver Zivilgesellschaft muss sich räumliche Planung (formell und informell) also als wirkmächtiger Akteur für eine große Transformation entwickeln.

Hierzu hat der Arbeitskreis der ARL beitgeragen, der von Prof. Dr. Sabine Hofmeister von der Leuphana Universität Lüneburg geleitet wurde.

Aufbauend auf der Nachverfolgung der Debatten zur nachhaltigen Raumentwicklung aus den 1990er und 2000er Jahren hat der AK in folgende Arbeitsgruppen / Themenclustern gearbeitet:

  •   konzeptionelle Grundlagen und Herausforderungen
  •   Neu)Ausrichtung der Raumentwicklung für eine auf Nachhaltigkeit zielende Transformation
  •   Instrumente, Modelle und Planungsprozesse zur Steuerung und Gestaltung einer nachhaltigen    Raumentwicklung
  •   Akteure und ihre Beiträge zur großen Transformation
  •   Raumwissen für die große Transformation

Der Arbeitskreis hat seine Diskussionen 2020 abgeschlossen und die Erkenntnisse in einem Forschungsbericht der ARL zusammengefasst, der im Frühjahr 2021 unter dem Titel "Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation. Herausforderungen, Barrieren und Perspektiven für Raumwissenschaften und Raumplanung" veröffentlicht wird.

Kernaussagen werden in einem Positionspapier zusammengefasst, das ebenfalls im Frühjahr 2021 vorliegen wird.