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Wie die Landes- und Regionalplanung den Moorbodenschutz wirksamer unterstützen kann

Neues ARL-Positionspapier legt Empfehlungen für den Schutz und die Wiedervernässung von Moorböden vor.
Cover des PP 164

Moorböden zählen zu den effizientesten natürlichen Kohlenstoffspeichern. In Deutschland sind jedoch mehr als 90 % dieser Flächen entwässert, wodurch jährlich erhebliche Treibhausgasemissionen verursacht werden. Die Wiedervernässung entwässerter Moorböden ist daher eine zentrale Klimaschutzmaßnahme. Sie ist jedoch planerisch, wasserwirtschaftlich und eigentumsrechtlich sehr komplex. Die Raumordnung kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dafür notwendige planerische Rahmenvorgaben schaffen und Koordinationsdefizite zwischen Behörden, Fachplanungen und Förderinstrumenten überwinden.

In diesem Positionspapier wird aufgezeigt, wie die Landes- und Regionalplanung den Moorbodenschutz wirksamer unterstützen kann – durch raumordnerische Festlegungen, Koordinationsleistungen und institutionelle Weiterentwicklungen. Zusätzlich sind flankierende Maßnahmen in den Bereichen Finanzierung, effiziente Verfahrensweisen und umsetzungsorientiertes Flächenmanagement erforderlich.

Die Idee zu diesem Positionspapier entstand bei der gemeinsamen Fachtagung der Regionalen ARL-Foren Nordwest und Nordost „Zwischen Dürre und Flut: Wasserressourcen und -management in Städten und Landschaften“ am 12./13.09.2024 in Neustrelitz und wurde im Netzwerk der ARL erarbeitet.

ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (Hrsg.) (2026): Schutz und Wiedervernässung von Moorböden – Empfehlungen für die Landes- und Regionalplanung. Hannover. = Positionspapier aus der ARL 164. https://doi.org/10.60683/5h2v-1213 

Fachliche Ansprechpersonen

Dr. Katharina Kapitza
katharina.kapitza@arl-net.de 

Dr.-Ing. Martin Sondermann
martin.sondermann@arl-net.de 

Weitere Informationen

> zum ARL-Positionspapier 164 
> zu den Seiten der ARL-Foren Nordwest und Nordost
> zum Bericht über die Tagung "Zwischen Dürre und Flut: Wasserressourcen und -management in Städten und Landschaften"