09.07.2020 hb redaktion

Ad-hoc-Arbeitskreis der ARL erarbeitet Stellungnahme zur integrativen Förderung der Regionalentwicklung

Obwohl es gegenwärtig weder einen quantitativen Mangel an Fördermitteln, noch an Förderinstrumenten für die Raumentwicklung gibt und eine Vielzahl von wichtigen Projekten in Deutschland realisiert werden konnte, ist das Fördergeschehen durch strukturelle Defizite geprägt, so dass auf Bundesebene Handlungsbedarf für ein integrativ ausgerichtetes Förderinstrument der Regionalentwicklung besteht.

In dessen Mittelpunkt sollte ein umfassendes, integriertes Management der Raumentwicklung und die Integration der vorhandenen Förderansätze in den unterschiedlichsten Gebietskulissen stehen. Eine (interkommunale) Abstimmung innerhalb von Handlungsräumen sollte dabei die Voraussetzung für finanzielle Fördermaßnahmen sein. Zugleich kommt der engen Kooperation zwischen Bund und Ländern bei der Konzeption und Umsetzung des neuen Förderinstruments und der Berücksichtigung länderspezifischer Erfahrungen eine besondere Bedeutung zu. Der Ad-Hoc-Arbeitskreis Regionalförderung der ARL hat hierzu eine Stellungnahme für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erarbeitet.

mehr