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Anpassung an den Klimawandel: Ergebnisse des EU-Projekts D-5-4-3-Adapt

Das Projekt D-5-4-3-ADAPT, an dem sich die ARL seit dem Herbst 2012 beteiligt hat, wurde im Juni des Jahres abgeschlossen. Der Kurztitel steht für die Kooperation deutscher (D) Projektpartner aus fünf (5) Clustern/Projekten in vier (4) verschiedenen INTERREG-Programmräumen, die drei (3) spezifische Themenfelder im Bereich der Anpassung an den Klimawandel (ADAPT) behandelt haben. Projektpartner waren die Projekte WaterCAP, Baltadapt, BalticClimate (abgeschlossen, Leadpartner ARL), C3Alps und SIC adapt!.

Ziel dieser Partnerschaft war die Aufbereitung der aus den Einzelprojekten gewonnenen Erkenntnisse für den deutschen Anpassungskontext im Hinblick auf drei Aspekte: Governance zur Anpassung an den Klimawandel, Innovative Lösungsansätze für Leben am und mit Wasser sowie webbasierte Plattformen für INTERREG-Projekte. Die Ergebnisse wurden zu Empfehlungen für die Ausgestaltung der kommenden EU-Förderperiode 2014-2020 zusammengeführt. Er bietet zu jedem Thema einen kurzen Einführungstext, verschiedene Fallstudien und innovative Lösungsansätze. Außerdem werden die zu ergreifenden Maßnahmen und der erwartete Nutzen jedes Ansatzes beschrieben und fördernde und hemmende Umsetzungsfaktoren benannt.

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Register now for the international conference “Multicultural Landscapes”, focussing on

  • International concepts of landscape;
  • Culturally diverse perception, use and values of space and landscape.

The conference "Multicultural Landscapes" will be held in Kassel, Germany, on the 10th and 11th of October. A pre-conference excursion will be offered on the 9th of October.

The conference fee for guests is 50 Euro and includes coffee breaks, dinner and conference material. The excursion fee is for all guest and participants 15 Euro.

 For registratation and more information visit the conference webseites:

Die Geschäftstelle der ARL begrüßt einen neuen Praktikanten

Seit dem 1. September wird die Geschäftsstelle der ARL durch Václav Kocur unterstützt, der während seines achtmonatigen Praktikums in die Arbeit der Akademie hineinschnuppern möchte.

Kocur, geboren 1991 in der tschechischen Stadt Ostrava, studiert in seiner Heimatstadt im 7. Semester Geographie und Regionalentwicklung (BA).

Vaclaf KocurDen Tipp, ein Praktikum bei der ARL zu machen, erhielt er von seinen Mentoren an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, wo er ein Jahr im Rahmen des Erasmus-Programms studiert hat.

Warum er die ARL ausgewählt hat: „Das Studium ist in Tschechien sehr theoretisch, ich weiß deswegen noch nicht, in welchem Bereich ich nach dem Studium arbeiten möchte. Von meinem Praktikum bei der ARL erhoffe ich, einen Einblick in verschiedene Themenfelder und Tätigkeitsbereiche eines Regionalplaners zu erhalten.“

Indonesische Delegation in der ARL

Am 14. August waren Vertreter verschiedener Ministerien und Provinzregierungen Indonesiens zu Besuch in der Geschäftsstelle der ARL. Anliegen des Besuchs war der Wissensaustausch über die geologischen Gefährdungen und Planungsinstrumente in Indonesien und Deutschland. Erdbeben, Tsunamis, Vulkane und Hangrutschungen sind geologische Gefährdungen, mit denen Indonesien konfrontiert ist. Die indonesischen Partner werten die Raumplanung als wichtiges Instrument des Risikomanagements, eine Implementation von geologischen Gefährdungsdaten in Raumplanungsprozesse ist aber noch nicht so weit entwickelt, wie es notwendig wäre. Ziel des Besuchs war es deswegen, von den wissenschaftlichen Referatsleitern der Geschäftsstelle der ARL Hilfestellung bei der Erarbeitung eines Leitfadens zur Implementierung geologischer Gefährdungsdaten in raumplanerische Instrumente zu erhalten.

Expertengremium fordert verbesserte Anpassung an Klimawandel in Deutschland

Der Arbeitskreis „Klimawandel und Raumplanung“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) veröffentlicht heute seinen Forschungsbericht „Raumentwicklung im Klimawandel - Herausforderungen für die räumliche Planung“.

Klimawandel und Extremereignisse sind bereits heute in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens deutlich spürbar. Hochwasserschäden, wie sie zuletzt im Juli entstanden sind, kosten Deutschland mehr als 8 Milliarden Euro allein in diesem Jahr.

„Wir sind in Deutschland nicht ausreichend auf diese Art von extremen Wetterereignissen vorbereitet“, sagt Dr. Jörn Birkmann von der Universität der Vereinten Nationen, der den Arbeitskreis leitet. „Dabei müssen wir uns dringend im Rahmen der Entwicklung unserer Städte, Regionen und Infrastrukturen auf ein verändertes Klima und eine sich wandelnde Gesellschaft einstellen.“

Dr. Thilo Lang (IfL) erhält internationale Auszeichnung

Dr. Thilo Lang vom Leibniz-Institut für Länderkunde erhält den diesjährigen RSA Routledge Award für seine Forschung zum Umgang von Städten und Regionen mit sozioökonomischen Krisen. Er erhält die Auszeichnung für seinen Aufsatz „How do Cities and Regions Adapt to Socio Economic Crisis? Towards an Institutionalist Approach to Urban and Regional Resilience“.

Der Beitrag über den Umgang von Städten und Regionen mit sozioökonomischen Krisen wurde 2012 in der Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“ veröffentlicht, die von der ARL in Kooperation mit den anderen 4R-Instituten herausgegeben wird. Der mit 500 Pfund und Reisebeihilfen zu internationalen Kongressen ausgestattete Preis wird am 3. Oktober im Rahmen des RSA President ́s Event im House of Lords im Londoner Palace of Westminster verliehen.

18. Thüringer Regionalplanertagung

Die Regionale Planungsgemeinschaft Thüringen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr des Freistaats Thüringen und der Akademie für Raumforschung und Landesplanung die 18. Thüringer Regionalplanertagung Thüringen.

Wir würden uns freuen, Sie am 26. und 27. September 2013 auf dem Burghof Kyffhäuser begrüßen zu dürfen.

Erste Ausgabe von s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung ist erschienen

Anfang dieser Woche erschien die erste Ausgabe von  s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung.

Alle Beiträge sind frei zugänglich unter:

www.zeitschrift-suburban.de

In der ersten Ausgabe lädt s u b \ u r b a n zur Reflexion über die Produktion von Stadt und Raum ein. Im Editorial wird das Heft vorgestellt. Einerseits wird „Stadt“ als konstitutiver Begriff der Stadtforschung hinterfragt und diskutiert, insbesondere im Zusammenhang einer Relektüre und Debatte zu Hartmut Häußermanns und Walter Siebels „Thesen zur Soziologie der Stadt“ von 1978 und einer marxistisch inspirierten Stellungnahme zum Ansatz der „Eigenlogik der Städte“ (Kemper und Vogelpohl).

Was kommt nach der Show?

Events in der Stadt- und Regionalentwicklung auf dem Prüfstand

Events sind ein beliebtes Instrument, um die touristische Attraktivität von Städten und Regionen zu erhöhen und bereits länger geplante Infrastrukturmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Der große „Sprung nach vorn“ soll innerhalb der Städte und Gemeinden Aufbruchsstimmung erzeugen und alle Kräfte auf das gemeinsame Ziel hin bündeln. Nach außen gelten Großereignisse als das Mittel, um die eigene Medienpräsenz und Bekanntheit zu erhöhen, das Stadtimage aufzupolieren und im Standortwettbewerb um Touristen, private Investitionen und staatliche Fördergelder gegenüber der Konkurrenz zu punkten.