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Mehr Engagement – Mehr Nachhaltigkeit? Städtische Transformation und zivilgesellschaftliche Initiativen

Raumwissenschaftliches Kolloquium 2017

Termin: Donnerstag, 09.02.2017
Ort: Universität Hamburg (Hörsaal ESA O 221), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Lebensqualität und soziale sowie wirtschaftliche Sicherheit für künftige Generationen erhalten – vor dieser Herausforderung stehen Kommunen in Deutschland. Im Bemühen darum, Städte nachhaltiger zu gestalten, steigen die Erwartungen an und die Forderungen von zivilgesellschaftlichen Akteuren nach Transparenz und Teilhabe

Zivilgesellschaftliche Initiativen sind zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eines – Hoffnungsträger. Doch wie realistisch ist die Vorstellung, dass vor allem sie das Potenzial haben, neue Dynamiken des Wandels in Gang zu setzen? Und welche Rahmenbedingungen braucht die Zivilgesellschaft für einen solchen "Wandel von unten"? Welche Relevanz haben in diesem Zusammenhang lokale, nationale und auch europäische Gegebenheiten? Wie schlagen sich die internationalen Bemühungen in Form der Nachhaltigkeitsziele und der Neuen Urbanen Agenda aus dem Habitat III-Prozess der Vereinten Nationen bis auf die lokale Ebene nieder?

24/25.11.2016: IAK Hamburg–Athens corridor – the meeting in Athens

The third official meeting of the International Working Party of experts gathered around the ARL project «Spatial and Transport Development along European Corridors: An Example of the Corridor 22, Hamburg–Athens» took place in Athens, on the 24th and 25th November 2016.

As Athens is considered the starting/end point of the entire corridor, the meeting was devoted to elucidating the current challenges in the domains of spatial and transport development, observed from various perspectives – from transnational to local.

Port of Piräus. Photo: A. PericThe representatives of the PCT (Piraeus Container Terminal), the largest terminal of the COSCO (Chinese Ocean Shipping Group Company) in Europe, provided an overview of the current investments in port and railway infrastructure in Greece, as well as of the initiatives for upgrading the railway network in South-Eastern Europe.

Neues Präsidium der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)

Die Mitgliederversammlung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat am 17. November im Anschluss an die Festveranstaltung zum 70-jährigen Jubiläum der ARL das Präsidium der Akademie für die Jahre 2017/2018 gewählt. Diese Wahl wurde am 1. Dezember, vom Kuratorium der ARL bestätigt.

Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, bereits Akademiepräsident seit September 2015, wurde in seinem Amt bestätigt. Er ist seit 1994 Ordentliches Mitglied der Akademie und war seit den 1970er Jahren in zahlreichen Gremien und Projekten der Akademie aktiv. Er wirkte an zahlreichen Veröffentlichungen und Kongressen mit. Der heute 70-Jährige promovierte im Fach Volkswirtschaft an der Universität Marburg, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Eine Gastprofessur führte ihn 1992 nach Kassel. 1994 wurde er Abteilungsleiter am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, 1996 ging er als Leiter des Fachgebietes Allgemeine Wirtschaftspolitik zurück nach Kassel. Postlep war von 2000 bis 2015 Präsident der Universität Kassel.

Sechstes und letztes Treffen des AK „Mind the Gap“ in Hannover

Nach ziemlich genau drei Jahren Laufzeit hat am 18. November 2016 in den Räumen der Geschäftsstelle der ARL in Hannover die Abschlusssitzung des Arbeitskreises „Mind the Gap“ stattgefunden.

Bei dem Treffen wurden insbesondere die individuelle Erkenntnisse, die Arbeitsphasen und Bausteine sowie die persönlichen Erfahrungen zusammengetragen, reflektiert und gemeinsam diskutiert. Eine Rückschau über den Verlauf der AK-Arbeit und die entstandenen Produkte rundeten die Abschlusssitzung ab.

Die Dokumentation der letzten Sitzung erfolgte durch Tanja Wehr, die die Inhalte an dem Tag mittels Graphic Recording anschaulich festgehalten hat.

Rückblick: Fachtagung „Planung im Außenbereich? Wo Fuchs und Hase entscheiden"

6.10.2016 im Handelshaus, Hannover

Fachtagung „Planung im Außenbereich? Wo Fuchs und Hase entscheiden"Ca. 70 Teilnehmer diskutierten intensiv die drängenden Anforderungen, die Planung im Außenbereich mit sich bringt.

Im Zentrum stand die Frage nach der Reformbedürftigkeit des § 35b BauGB. Als Regler der bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit privilegierter Nutzungen hat der detailreiche Paragraph heute eine wesentliche Steuerungsfunktion.

Die Tagung hatte zum Ziel, vor dem Hintergrund aktueller und künftiger Herausforderungen auch im Zusammenhang mit der Energiewende Novellierungsbedarfe zu diskutieren, und auch aufzuzeigen, wie eine am Nachhaltigkeitsziel orientierte Raumentwicklung bspw. statt im Außenbereich Einzelfallgenehmigungen eher eine Stärkung der kommunalen Bauleitplanung unterstützen kann.

Nachhaltige Raumentwicklung für die Große Transformation

Ein neuer Arbeitskreis der ARL setzt sich mit dem Thema der räumlichen Entwicklung und Planung für die Große Transformation auseinander.

Die Mitglieder des neu gegründeten Arbeitskreises im Hof der ARL-GeschäftsstelleDie Mitglieder aus Wissenschaft und Planungspraxis werden in den nächsten Jahren intensiv diskutieren, welches Wissen für die Transformation notwendig ist, wie mit Unsicherheit und Risiken vorsorgend umgegangen werden kann und welche Hemmnisse in den zentralen Feldern der Urbanisierung und der Landnutzung überwunden werden müssen, um die Transformation planerisch gestalten zu können.

Ausgangspunkt sind die Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) aus den Jahren 2011 und 2016, die neue Dynamik in die Debatte zu Fragen einer nachhaltigen Entwicklung gebracht haben. Der WBGU stellt u.a. fest, dass nachhaltige Stadt- und Regionalplanung zentrale, bislang vernachlässigte Handlungsfelder für eine Transformation darstellen. Im Spannungsfeld zwischen gestaltendem Staat und aktiver Zivilgesellschaft muss sich räumliche Planung (formell und informell) also als wirkmächtiger Akteur für eine große Transformation entwickeln.

Ausschreibung Hartmut-Häußermann-Preis 2017

Das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt-Universität zu Berlin verleiht im Jahr 2017 erstmalig den Hartmut-Häußermann-Preis. Die Ausschreibung richtet sich fächerübergreifend an Verfasser*innen von Monographien (z.B. Dissertationen oder Habilitationen), die sich Fragen sozialer und kultureller Inklusion und Exklusion in Städten und den daraus erwachsenen Herausforderungen stadtpolitischer Gestaltung widmen. Angesichts einer zunehmenden Spaltung auf den Arbeitsmärkten, einer steigenden Zuwanderung aus dem In- und Ausland und der Finanzialisierung von Grund und Boden sind Städte ein zentraler Austragungsort sozialräumlicher Polarisierungen.

Den Stellenwert der räumlichen Planung in der Landespolitik stärken

117. Sitzung der LAG Baden-Württemberg in Stuttgart

Mittelzentren als Impulsgeber für die ländlichen Regionen Baden-Württembergs: Calw im Nordschwarzwald. Foto: Warner Die Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg war zur diesjährigen Herbstsitzung am 6./7. Oktober 2016 zu Gast beim Verband Region Stuttgart. Die Teilnehmer diskutierten mit einer Vertreterin der Landespolitik zum Stellenwert und zur Zukunft der Regionalplanung in Baden-Württemberg, erörterten aktuelle Fragen zur Siedlungsflächenentwicklung, zur Abschätzung des künftigen Wohnbauflächenbedarfes anhand modifizierter Prognosen und zur Aufwertung von Ortskernen u.a. mit privatem Engagement. Im Tagungsverlauf ging es außerdem um die Herausforderungen, die die Infrastrukturplanung für die Erneuerbaren für Kommunen bedeutet – und wie der Bezug zu und die Integration von Akteuren vor Ort besser gelingen kann.

Gesundheit durch Stadtplanung?

10.11.2016 in Hannover

Hannover ist eine grüne, aber nach wie vor vom Autoverkehr dominierte Stadt. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Stadtbevölkerung, insbesondere auch vor dem Hintergrund des Klimawandels. Dabei gibt es bereits viele Konzepte zur Förderung des Radverkehrs und zur Umnutzung von Parkraum als Lebensraum. Doch wie realistisch sind diese? Und wie können die Anliegen von unterschiedlichen Interessengruppen in der Stadt in Einklang gebracht werden? Wie wirkt das Wohnumfeld auf die Gesundheit von Menschen? Wie können Städte so geplant werden, dass sie die Gesundheit ihrer Bewohner fördern? Und welche Ansätze gibt es dazu in Hannover?

Panacea Green Infrastructure? Multidimensional Contributions to Competitive and Livable Metropolitan Regions in Europe

--- SAVE THE DATE ---

International Conference

February 16th – 17th, 2017, Essen (ATLANTIC Congress Hotel)

The conference addresses the multiple functions of green infrastructure in the sustainable transformation of cities. It aims to critically reflect the planning and implementation of green infrastructure in cities and regions across Europe. Particular attention is paid to the long-term management of green infrastructure at the background of recent economic trends in spatial development on the one hand and new approaches of participation and empowerment on the other. Thus, the conference contributes to introduce the concept of green infrastructure into political debates based on a critical review of conceptual discussions as well as planning practice.