ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
ARL Congress 2026 on European Regional Policy in Times of Transition
We are inviting researchers, policymakers and practitioners to our 2026 congress:
European Regional Policy in Times of Transition
📍 Cologne, Germany
📅 1–2 October 2026
At a time of overlapping green, digital, geopolitical and demographic transformations, European regional policy is facing growing pressure to reconcile competitiveness, cohesion and spatial justice. Persistent territorial inequalities, debates on the future of EU Cohesion Policy after 2027, and the uneven spatial impacts of sectoral policies raise urgent questions for regional development across Europe.
The congress will provide a platform for interdisciplinary exchange on these challenges and explore future directions for European regional policy and territorial cohesion.
Infrastrukturen – Herausforderungen in der Transformation
Ob intakte Straßen und Brücken, wohnortnahe Grünflächen oder eine funktionierende Energieversorgung – Infrastruktur prägt den Alltag und entscheidet maßgeblich über Lebensqualität und Teilhabe. Vielerorts zeigen sich deutliche Mängel, und auch soziale Infrastrukturen wie Schulen oder Krankenhäuser stehen unter Druck. Die grüne Transformation stellt Städte und Regionen vor eine doppelte Herausforderung: Bestehende Defizite beheben und zugleich zukunftsfähige Lösungen entwickeln. Wie kann das gelingen? Dazu diskutierte die 25. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW unter dem Thema „Infrastrukturen – Herausforderungen in der Transformation“ im März 2026 in Essen.
Eure Ideen für die räumliche Transformation
Multiple Krisen prägen die aktuellen Nachrichten, den wissenschaftlichen Diskurs und die Arbeit in der Planungspraxis. Daher braucht die räumliche Planung mehr denn je neue, innovative Ansätze und ein Hinterfragen und Weiterentwickeln etablierte Praktiken und Routinen. Kurz: Planungspraxis und Raumwissenschaften brauchen Euer originäres Wissen und Eure Ideen für transformative Handlungsansätze!
Euer Profil
Ihr arbeitet in der Planungspraxis oder den Raumwissenschaften und Euer erster Studienabschluss liegt nicht länger als 12 Jahre zurück? Ihr freut Euch darauf, gemeinsam mit anderen Planenden aus Wissenschaft und Praxis Eure Ideen kritisch zu diskutieren und weiterzuentwickeln? Ihr habt Lust, gemeinsam handlungsrelevantes Wissen für eine nachhaltige Raumentwicklung zu erarbeiten und wollt am Ende ein konkretes Ergebnis haben und sehen, dass Eure Idee Wirkung entfaltet?
Internationale Perspektiven für ländliche Räume
Wie gehen andere Länder mit den Herausforderungen ländlicher Räume um – und welche politischen Instrumente, Förderprogramme und Governance-Ansätze kommen dort zum Einsatz?
Die digitale Impulsreihe 2026 der Andreas Hermes Akademie stellt internationale Politikinstrumente der ländlichen Entwicklung vor und zeigt konkrete Praxisbeispiele aus verschiedenen Weltregionen.
Mit Beiträgen aus Mittel- und Osteuropa, Indien und Japan öffnet die Impulsreihe gezielt den Blick über Deutschland hinaus. Die drei Sitzungen der Reihe werden sich den Themen Mobilität und Infrastruktur, Raumentwicklung und Energiepolitik sowie der Begegnungsorten und Resilienz ländlicher Räume widmen. Das Programm der Veranstaltungsreihe mit ausführlicheren Infos zu den jeweiligen Terminen finden Sie im
Krisen ländlicher Räume
Kleine Kommunen in ländlichen Räumen leiden zunehmend unter klammen Kassen. Dieser Sammelband versammelt Perspektiven aus der Geographie, Finanz- und Politikwissenschaft, Soziologie sowie Sozialer Arbeit und fragen, was die Ursachen und Folgen der Austeritätspolitik sind und welche Visionen es für eine Verbesserung gibt.
20. Interdisziplinäres Forschungskolloquium der Forschungsgruppe Mediation
Das Kolloquium richtet sich an Promovend:innen, die zu Mediation forschen oder ihre Dissertation vor kurzem abgeschlossen haben und weitere Forschungs-/ Publikationsvorhaben planen. Auch Absolvent:innen, die ein Forschungsprojekt oder eine Dissertation zum Thema Mediation in Angriff nehmen wollen, sind herzlich willkommen.
In einem interdisziplinären Kreis haben Sie die Chance, Ihr Thema vorzustellen und gemeinsam sowohl methodisch als auch inhaltlich zu diskutieren. Die Vortragszeit im Kolloquium beträgt 20-30 Minuten. Danach nehmen wir uns 30-40 Minuten für einen moderierten und (erfahrungsgemäß sehr) inspirierten Austausch im Plenum.

