ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
Kunst, Wissenschaft und Stadt im Dialog
Welchen Beitrag leisten Kunst und künstlerische Praktiken zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen? Das diskutierten rund 30 Nachwuchswissenschaftler:innen, Künstler:innen, Stadtmacher:innen, Studierende sowie Vertreter:innen aus Planung und Verwaltung am 26. Juni 2026 auf dem Gelände des Be-MoVe-Reallabors „Campus · Street · Lab“ an der Universität Duisburg-Essen. Anhand aktueller Forschungs- und Praxisbeispiele wurde das Potenzial experimenteller Ansätze für die Stadtentwicklung deutlich. Exkursionen, Pitchvorträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu künstlerischer Forschung in Tokio, über partizipative Soziokultur bis hin zu digitaler Kunstvermittlung illustrierte die beeindruckende Vielfalt an Perspektiven. Jeder Beitrag zeigte auf seine Weise, wie Kunst und Wissenschaft gemeinsam Stadtentwicklung neu denken können.
Entwicklung eines Bewertungs- und Steuerungskonzepts für die Stadt- und Landrendite
Der Arbeitskreis „Qualifizierung und methodische Erfassung von Stadt- und Landrendite“ soll ein Bewertungs- und Steuerungskonzept entwickeln, mit dem die finanziellen, sozialen und ökologischen Wirkungen öffentlicher und privater Investitionen in Städten und ländlichen Räumen ganzheitlich erfasst werden können. Im Mittelpunkt steht eine gemeinwohlorientierte Perspektive, die über kurzfristige Wirtschaftlichkeit hinaus Aspekte wie Lebensqualität, Resilienz, Inklusion, kommunale Finanzkraft und lokale Wertschöpfung berücksichtigt. Ziel ist es, insbesondere die langfristigen Wechselwirkungen von Investitionen mit ihrem räumlichen Umfeld sichtbar zu machen und damit Kommunen und Gebietskörperschaften bei nachhaltigen Transformationsprozessen zu unterstützen.
Learning Across Regions
The demand for land continues to rise making it increasingly difficult to implement sustainable land use within existing spatial planning systems. In regions with complex topographies identifying spatial solutions to land-use conflicts is particularly difficult. In the Alps, for instance, developable land is mostly restricted to narrow valley floors. The energy transition and climate-related extreme weather events are intensifying the pressure on the remaining land.
These demands often extend beyond national borders to encompass areas such as energy production, water management and resource use. Developing long-term solutions therefore requires continuous dialogue between researchers and planning practitioners, both within and beyond defined geographical regions. The ARL European Working Group AlpPlan has established itself as an important platform for knowledge transfer between research and practice, connecting local, regional, national and transnational actors throughout the Alpine Space. The network's experiences demonstrate the crucial role of effective governance structures and communication mechanisms in supporting cooperation across macro-regions. Similarly, the Land-based Planners’ Forum project, which was funded by a third party, and focused on the Baltic Sea Region, has identified key priorities driven by practitioners that need to be embedded in functional cross-border governance frameworks.
„Eine resiliente Wissenschaftspolitik braucht in herausfordernden Zeiten belastbare Strukturen"
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat in ihrer Sitzung am 10. Juli 2026 Anpassungen am GWK-Abkommen, an ihrer Geschäftsordnung und an ihren Vereinbarungen nach Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes vorgenommen, die heute in Kraft treten. Mit ihren modifizierten Verfahrensregularien sichert die GWK ihre Entscheidungsfähigkeit und die von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Wissenschaft.
Grundlagen der Wissenschaftskommunikation
Der Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. (FRU) bietet im Rahmen seiner Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Praxis am 24. und 25. September 2026 eine Fortbildung zum Thema Wissenschaftskommunikation an.
Denn Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen müssen immer häufiger möglichst klar, verständlich und lebendig mit Medien, Personen aus anderen Fachgebieten und der interessierten Öffentlichkeit kommunizieren.
Mobilitätsforschung raus aus der Schublade!
Ihr arbeitet zu Fragen und Konzepten nachhaltiger Mobilität?! Promovierende, Post-Docs und fortgeschrittene Studierende aufgepasst, bis zum 15.07.2026 können noch Beiträge eingereicht werden. Dabei ist auch Platz für kreative Formate!
Call for Participation „Mobilitätsforschung raus aus der Schublade!“
📍 09.+10.10.2026 in #Berlin
Deadline für CfP: 📆 15.07.2026
Alle Infos Jahrestagungen – Pegasus Netzwerk
Übrigens ist auch die Anmeldung bereits geöffnet!
Pegasus ist ein Netzwerk für Mobilitäts- und Verkehrsforschung für junge Menschen aus Wissenschaft und Praxis.
Die Pegasus-Jahrestagung ist ein offenes, niedrigschwelliges und interdisziplinäres Forum, in dem du dich ausprobieren und deine Ergebnisse, Ideen oder unfertigen Konzepte vorstellen kannst. Egal ob du studierst, promovierst, forschst oder mobilitätspolitisch/‑praktisch arbeitest – deine Perspektive zählt!

