ARL-Net
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft setzt sich aus exzellenten Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis zusammen.
Gemeinsam erarbeiten wir zukunftsweisendes Wissen für die Gestaltung nachhaltiger Räume. Wir arbeiten inter- und transdisziplinär und greifen gesellschaftliche Herausforderungen aus räumlicher Perspektive auf. Unser Wissenstransfer beginnt mit dem ersten Arbeitstreffen - kooperativ, praxisnah und wirkungsorientiert.
Mission #2 Zukunftsfähige Infrastrukturen planen
So liefen die Gespräche der ARL bei "Book a Scientist"
Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei Book a Scientist hatten Interessierte die Chance, sich 25 Minuten lang online mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was sie schon wissen wollten.
Evaluation unter Zeitdruck
Die ARL präsentierte ihren Umgang mit verkürzten Evaluationsverfahren: Ein kontinuierliches Qualitäts- und Wirkungsmanagement
Endlager für hochradioaktiven Abfall
Nach wie vor suchen wir in Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Abfall. Seit 2017 regelt das Standortauswahlgesetz das entsprechende Verfahren. Dieses Gesetz soll sicherstellen, dass der Suchprozess partizipativ, wissenschaftsbasiert, transparent, selbsthinterfragend und lernend angelegt ist und am Ende zu einem Endlagerstandort mit bestmöglicher Sicherheit führt. Bei der Ermittlung dieses Endlagerstandorts spielen Sicherheitsanforderungen und geowissenschaftliche Kriterien eine Rolle. Aber auch Raumplanung und Raumentwicklung sind in allen Phasen der Standortauswahl gefragt.
Genau hiermit haben sich die Experten unserer 22. Lunch Talk-Ausgabe beschäftigt: Bernhard Müller von der (TU Dresden) und Matthias Steinhoff (BGE) sind Leiter und Mitglied des ARL-Arbeitskreises „Endlagersuche für radioaktiven Abfall in Deutschland – zur Rolle von Raumplanung und Raumentwicklung“ und stellen die sechs Empfehlungen des AK vor:
EE-Standortfinder hilft bei der Suche nach geeigneten Flächen für Wind- und Solarenergie
(Pressemitteilung des UFZ, 05.10.2026)
Wo in Deutschland gibt es gute Voraussetzungen für eine Windenergieanlage? Welche Flächen kommen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen infrage? Was spricht für oder gegen potenzielle Standorte? Antworten liefert der EE-Standortfinder. Die interaktive und frei verfügbare Webanwendung, die das UFZ gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) entwickelt hat, identifiziert und bewertet potenzielle Standorte für neue Windenergie- und Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Sie richtet sich in erster Linie an Kommunen, Energieagenturen und Beratungsunternehmen, Akteure der Raum-, Regional- und Anlagenplanung, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit.
Weibliche Nachwuchskräfte können sich ab sofort für das FRU-Mentoring-Programm bewerben
Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Der FRU bietet daher Mentoring-Programme für weibliche Nachwuchskräfte in Wissenschaft und Praxis der Raum- und Umweltplanung an. Für den Jahrgang 2027 beginn nun die Bewerbungsphase!
Grüne Gerechtigkeit: Bezahlbare und grüne Wohnquartiere gestalten
Wie lassen sich bezahlbares Wohnen und qualitätsvolle Grünflächen gemeinsam entwickeln? Dieser Frage widmet sich die Konferenz und Buchvorstellung „Grüne Gerechtigkeit – Bezahlbare und grüne Wohnquartiere“ am 7. Oktober 2026 von 17 bis 20 Uhr in Stuttgart.
Ein mehrjähriges Forschungsprojekt der Wüstenrot Stiftung hat anhand von zehn Fallstudien untersucht, wie grüne Wohnquartiere gestaltet werden können, die auch einkommensschwachen Haushalten zugutekommen. Die Veranstaltung stellt Ergebnisse und Praxisbeispiele vor und lädt zur Diskussion über Bezahlbarkeit, Grünqualität und die dafür notwendigen Prozesse ein.

