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Zonierungsmodelle als Baustein alpiner Raumordnung

Entwicklung planungsunterstützender multikriterieller GIS-Methoden im Hinblick auf eine potenzielle Weiterentwicklung des Bayerischen Alpenplans
Arbeitsberichte der ARL
Constantin Meyer
Cover AB 41
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Verlag
Verlag der ARL
ISBN
978-3-88838-452-3
eISBN
978-3-88838-451-6
ISSN
2193-1542
eISSN
2193-1283
DOI
https://doi.org/10.60683/q3kn-4a11
Sprache
Deutsch
Band-Nr.
41
Seiten
316
Erscheinungsdatum
pospapier_143.pdf (610.01 KB)
46,90 €
Verfügbar auf:


This work is licenced under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 International Licence CC BY 4.0.

Der 1972 in Kraft getretene Alpenplan gilt mit seinem verbindlichen Zonierungs­mechanismus seit über 50 Jahren als Erfolgsmodell der bayerischen Landesplanung. Aufgrund neuer raumwirksamer Herausforderungen, erweiterter GIS-technischer Möglichkeiten sowie vorhandener Defizite bei der Implementierung der Alpenkonvention im bayerischen Alpenraum besteht der Bedarf, über eine Weiterentwicklung des Alpenplans im 21. Jahrhundert nachzudenken. Die vorliegende Dissertation hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftlich fundierte, methodische Grundlagen für diesen normativen Diskussionsprozess zu erarbeiten. Dabei steht die Entwicklung multikr­iterieller Analyse-, Bewertungs- und Entscheidungs-Methoden in einer GIS-Um­gebung im Vordergrund. Als zentrales Produkt wurde ein intersektorales Planning Support System (PSS) entwickelt, welches ein breites Themenspektrum an freiraumsicherungs- und erschließungsrelevanten Kriterien abdeckt und dabei den gesamten deutschen Anwendungsbereich der Alpenkonvention in Bayern inklusive des Alpenvorlandes betrachtet. Das PSS wird bezüglich seiner Entwicklungsschritte und Mo­dellergebnisse detailliert aufbereitet sowie die Möglichkeiten für seine Anwendung in der bayerischen Landes- und Regionalplanung kritisch diskutiert.