Zukunftsperspektiven ländlicher Räume in NRW
Projekt abgeschlossenLändliche Räume in Nordrhein-Westfalen stehen für räumliche Entwicklung in großer Vielfalt. So schließt die Raumstruktur des Landes auch außerhalb der stadtregionalen Verflechtungsbereiche sowohl wirtschaftlich prosperierende ländliche Regionen mit wachsender Bevölkerung als auch periphere ländliche Räume mit prognostizierten Bevölkerungsrückgängen ein. Sie alle sind heute in ein sich änderndes funktionales Raumgefüge einbezogen.
Der AK möchte mit der Hinwendung zum Thema „Zukunftsperspektiven ländlicher Räume in NRW“ dazu beitragen, dass in den Diskursen zur zukünftigen Raumentwicklung in NRW der Heterogenität und Eigenständigkeit ländlicher Raumentwicklung als auch ihrer Komplementarität zu der Entwicklung der Metropolregionen im Sinne einer gesamträumlichen kohärenten Entwicklung stärker Rechnung getragen wird.
Die Erkenntnisse sollen bis max. September 2019 im Rahmen eines iterativen Arbeitsprozesses mit mindestens quartalsmäßigen Sitzungen erarbeitet werden. Zwischenergebnisse sollen mit externen Experten rückgekoppelt werden. Ergebnis des AK soll die Erarbeitung eines Positionspapiers für die Politikberatung sein. Dazu zählt auch, die der Arbeit zugrundeliegenden Ziele, wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und Praxis-Erfahrungen zusammenzubringen, die Problematik unter Beachtung der unterschiedlichen Zugänge sachlich zu beleuchten und daraus Empfehlungen für die vorne genannten Adressaten zu erarbeiten.
Die Zukunft als Chance für den ländlichen Raum: Fünf neue Positionspapiere online im ARL-Shop
Anhand von fünf Positionspapieren legt die Arbeitsgruppe „Zukunftsperspektiven ländlicher Räume in NRW“ der ARL-Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen dar, unter welchen Bedingungen die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen Räume mit Zukunftsperspektive sein können.
Der Entwicklung des ländlichen Raumes in NRW liegen Herausforderungen und Chancen zugrunde, welche sich aus spezifischen „ländlichen“ Problemlagen begründen, aber sich auch vor allem aus allgemeingültigen Megatrends abgeleiten. Zu diesen Trends gehören vor allem der demographische Wandel, die digitale Transformation, sozioökonomische und kulturelle Veränderungen von Gesellschaft und Arbeit und sich wandelnde Lebensstile wie auch der Klimawandel. Auch städtebauliche Qualitäten und regionale Baukultur sind nicht zu vernachlässigende qualitative Standortfaktoren im Kontext von örtlicher und regionaler Entwicklung.

