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Wirtschaft und Klimawandelanpassung

Leitung:
Amelie Bernzen,
Susann Schäfer
Stellvertretende Leitung:
Christian Schulz
Geschäftsführung:
Nicklas Riekötter
Illustration im Papier-Cut-Out-Stil: Wellenförmige Ebenen in warmen Orange-, Sand- und Blautönen bilden eine Landschaft. Links pflanzt eine Person Setzlinge, daneben steht eine Person mit einem Klemmbrett. In der Mitte hält jemand ein Baby, während eine weitere Figur ein Messgerät liest. Rechts fahren ein Lastwagen und stehen Container sowie ein Kran vor einer großen blauen Welle. Darüber Sonne und Wolken. Die Szene symbolisiert wirtschaftliche Aktivitäten und Klimawandel.

Worum es geht

Klimaanpassung gewinnt angesichts zunehmender Klimafolgen an Bedeutung. Während sich Klimaschutz auf die Reduktion von Treibhausgasen konzentriert, umfasst Klimaanpassung Strategien und Maßnahmen zum Umgang mit bereits spürbaren Veränderungen.

In der Forschung stehen bislang vor allem Maßnahmen großer Wirtschaftsakteure im Fokus. Deren Wirksamkeit und Nachhaltigkeit werden jedoch zunehmend kritisch diskutiert (z. B. im Zusammenhang mit Greenwashing oder CO₂-Zertifikatehandel).

Demgegenüber ist die Klimawandelanpassung in der Wirtschaftsgeographie bislang unterrepräsentiert – insbesondere fehlt eine räumliche Perspektive auf Anpassungsstrategien. Dabei sind die Auswirkungen bereits deutlich sichtbar: etwa in veränderten landwirtschaftlichen Bedingungen, anfälligen Lieferketten, Energieengpässen oder steigenden Belastungen für Beschäftigte in exponierten Tätigkeiten.

Das Bundesanpassungsgesetz schafft hierfür einen wichtigen Rahmen.

Ziele des Arbeitskreises

Der Arbeitskreis verfolgt drei zentrale Ziele:

  • Analyse bestehender Anpassungsstrategien in besonders betroffenen Branchen
  • Weiterentwicklung wirtschaftsgeographischer und raumwissenschaftlicher Ansätze
  • Erarbeitung praxisorientierter Kriterien für zukünftige Strategien

Die Ergebnisse werden sowohl wissenschaftlich als auch anwendungsorientiert aufbereitet.

Thematische Schwerpunkte

Im Fokus stehen vier besonders betroffene Branchen:

  • Land- und Forstwirtschaft
  • Tourismus
  • Bauhandwerk
  • Transport und Logistik

Ergänzt wird dies durch sektorübergreifende Perspektiven, etwa in den Bereichen:

  • Wirtschaftsförderung und Planung
  • Mobilität und Infrastrukturen
  • (Weiter-)Bildung und demografische Entwicklung

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf geschlechterspezifischen Aspekten, beispielsweise unterschiedlichen Betroffenheiten oder Rollen in Entscheidungsprozessen.

Zentrale Herausforderungen

Der Arbeitskreis konzentriert sich auf zwei zentrale Klimafolgen im mitteleuropäischen Kontext:

  • Hitzewellen
  • Wasser (u. a. Hochwasser, Sturzfluten, Meeresspiegelanstieg, Wassermangel)

Dabei werden sowohl betriebliche als auch arbeitsbezogene Auswirkungen betrachtet – von Lieferketten und Produktionsprozessen bis hin zu gesundheitlichen Belastungen von Beschäftigten.

Arbeitsweise

Der Arbeitskreis arbeitet multimethodisch und transdisziplinär:

  • qualitative und partizipative Methoden im Vordergrund
  • ergänzt durch quantitative Analysen
  • Fokus auf Fallstudien und vergleichende Perspektiven

Dialogformate mit Akteur:innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sind zentraler Bestandteil. Sie ermöglichen eine enge Verzahnung von Forschung und Praxis sowie den direkten Transfer der Ergebnisse.

Aktuelles

Thema Wirtschaft und Klimawandelanpassung

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Illustration im Papier-Cut-Out-Stil: Wellenförmige Ebenen in warmen Orange-, Sand- und Blautönen bilden eine Landschaft. Links pflanzt eine Person Setzlinge, daneben steht eine Person mit einem Klemmbrett. In der Mitte hält jemand ein Baby, während eine weitere Figur ein Messgerät liest. Rechts fahren ein Lastwagen und stehen Container sowie ein Kran vor einer großen blauen Welle. Darüber Sonne und Wolken. Die Szene symbolisiert wirtschaftliche Aktivitäten und Klimawandel.

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft sucht engagierte Mitglieder für den neuen Arbeitskreis „Wirtschaft und Klimawandelanpassung“. 

Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Planungspraxis und Politik. Ihr Forschungs- und Arbeitsfeld umfasst Fragen nachhaltiger Raumentwicklung – hier verdichten sich zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Die Bearbeitung erfordert disziplinenübergreifende Kooperation und reflektierten Austausch zwischen wissenschaftlicher Analyse und planerischer bzw. politischer Praxis. Ein zentrales Anliegen der ARL ist es, raumbezogenes Wissen nicht nur zu bündeln, sondern originär zu erzeugen und über einen mehrdimensionalen Wissenstransfer wieder in wissenschaftliche Diskurse, die Planungspraxis und politische Entscheidungsprozesse einzubringen. 

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