Urban Climate Future Lab
Integrative governance for resilient and climate just spatial transformation
Die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft ist Teil des interdisziplinären Forschungsverbunds Urban Climate Future Lab (UCFL), der sich über einen Zeitraum von 6 Jahren mit den Wechselwirkungen zwischen Stadtentwicklung und Klimawandel beschäftigt. Darin arbeiten Forscher:innen der TU Braunschweig, der Leibniz Universität Hannover, der Leuphana Universität Lüneburg und des Gerics Climate Service Center Germany zusammen, um fundierte und innovative Ansätze für eine nachhaltige Transformation urbaner Räume zu entwickeln. Der räumliche Fokus der Untersuchung liegt dabei auf Niedersachsen. Die Forschung ist jedoch mit dem Ziel verbunden, auch auf andere urbane Räume übertragbare Erkenntnisse zu gewinnen. Das UCFL ist eines von insgesamt fünf niedersächsischen Klima.Zukunftslaboren und wird durch das Förderprogramm zukunft.niedersachsen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung finanziert.
Im Teilprojekt „Integrative Governance for Resilient and Climate Just Spatial Transformation (GOV)”, das in der ARL bearbeitet wird, stehen urbane Governance-Praktiken für eine klimaangepasste und gerechte Raumentwicklung im Fokus. Das Projekt-Team – bestehend aus Dr. Katharina Kapitza (Projektleitung), Dr. Barbara Warner (Projektleitung) und Nele Buchholz (Doktorandin) – untersucht, wie urbane Governance so gestaltet werden kann, dass sie inklusive und transformative Planungsprozesse unterstützt und gleichzeitig eine sozial-ökologische und gerechte Klimaanpassung ermöglicht. Zentral ist die Fragestellung, wie verschiedene Akteursgruppen – von den Bürger:innen über Verwaltung, Politik und Wirtschaft bis hin zu zivilgesellschaftlichen Initiativen – zusammenwirken, Entscheidungen treffen und welche Machtverhältnisse dabei eine Rolle spielen. Neben der Analyse bestehender Governance-Praktiken in Niedersachsen werden wissenschaftliche Debatten zur gerechten Klimaanpassung ausgewertet und mit empirischen Fallstudien (Salzgitter, Oldenburg, Landkreis Vechta) verknüpft. Das Projekt-Team verbindet dabei Methoden qualitativer Sozialforschung, u.a. Interviews und teilnehmende Beobachtung und Dokumentenanalysen mit einer systematischen Literaturstudie. Auf dieser Grundlage entwickelt das Teilprojekt gemeinsam mit Partner:innen aus Wissenschaft und Praxis Szenarien und co-kreative Workshopformate, um integrative Steuerungsansätze für eine gerechte und klimaangepasste Stadtentwicklung zu erproben. Durch die enge Vernetzung der ARL mit Fachpraxis und Forschung wird der Wissenstransfer auch in Planungs- und Verwaltungspraxis ermöglicht – das Projekt leistet so einen Beitrag zu zukunftsfähigen urbanen Governance-Strukturen in Zeiten des Klimawandels.
Sprecherin des Urban Climate Future Labs
- Prof. Dr. Vanessa Carlow (Institute for Sustainable Urbanism (ISU), Technische Universität Braunschweig)
Projektteam des Teilprojekts Governance in der ARL
- Dr. Katharina Kapitza (Leitung des Referats "Strategien und Konzepte räumlicher Transformation"; katharina.kapitza@arl-net.de)
- Dr. Barbara Warner (Leitung des Referats "Ökologie und Landschaft"; barbara.warner@arl-net.de)
- Nele Buchholz (Doktorandin / Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Urban Climate Future Lab, nele.buchholz@arl-net.de)
- Milena Grösch (Studentische Mitarbeiterin im Urban Climate Future Lab, milena.grösch@arl-net.de)
Projektseite
POUNDER und Urban Climate Future Lab bei der Deutschen Journalistenschule
Beim Workshop „DJS trifft Leibniz“ gaben Germán Joosten und Ricardo Kaufer von der ARL Einblicke in ihre Forschung zu urbanen Gewässern und klimaresilienter Stadtentwicklung – und diskutierten mit Journalist*innen über gelungene Wissenschaftskommunikation. Im Dialog wurde deutlich, wie wichtig gegenseitiges Verständnis, klare Botschaften und praxisnahe Beispiele für den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien sind.
POUNDER und Urban Climate Future Lab bei der Deutschen Journalistenschule
Beim Workshop „DJS trifft Leibniz“ gaben Germán Joosten und Ricardo Kaufer von der ARL Einblicke in ihre Forschung zu urbanen Gewässern und klimaresilienter Stadtentwicklung – und diskutierten mit Journalist*innen über gelungene Wissenschaftskommunikation. Im Dialog wurde deutlich, wie wichtig gegenseitiges Verständnis, klare Botschaften und praxisnahe Beispiele für den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien sind.
Auftakt für niedersächsische Klima.Zukunftslabore
Pressemitteilung des Zentrums Klimaforschung Niedersachsen
21. November 2024
Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Praxis und Stiftungen treffen sich für die Klima.Zukunft
Wie werden niedersächsische Städte und Wälder klimaresilienter? Dazu veranstaltete am 20. November das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) das Symposium „Auftakt Klimaforschung Niedersachsen“ mit dem Ziel, die Arbeit in den Klima.Zukunftslaboren zu eröffnen und die Teilnehmenden untereinander zu vernetzen. Bei der Veranstaltung im Hafven Hannover trafen sich die inter- bzw. transdisziplinären Klima.Zukunftslabore DIVERSA, FoResLab, OPEN_CULTURES und Urban Climate Future Lab und stellten ihr jeweiliges Forschungsvorhaben vor. Auch Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur besuchte die Veranstaltung und kam mit den Forscher*innen ins Gespräch. Neben der Projektvorstellung lag ein wichtiger Fokus auf der Netzwerkbildung der Wissenschaftler*innen aus den Zukunftslaboren.
Auftakt für niedersächsische Klima.Zukunftslabore
Pressemitteilung des Zentrums Klimaforschung Niedersachsen
21. November 2024
Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Praxis und Stiftungen treffen sich für die Klima.Zukunft
Wie werden niedersächsische Städte und Wälder klimaresilienter? Dazu veranstaltete am 20. November das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) das Symposium „Auftakt Klimaforschung Niedersachsen“ mit dem Ziel, die Arbeit in den Klima.Zukunftslaboren zu eröffnen und die Teilnehmenden untereinander zu vernetzen. Bei der Veranstaltung im Hafven Hannover trafen sich die inter- bzw. transdisziplinären Klima.Zukunftslabore DIVERSA, FoResLab, OPEN_CULTURES und Urban Climate Future Lab und stellten ihr jeweiliges Forschungsvorhaben vor. Auch Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur besuchte die Veranstaltung und kam mit den Forscher*innen ins Gespräch. Neben der Projektvorstellung lag ein wichtiger Fokus auf der Netzwerkbildung der Wissenschaftler*innen aus den Zukunftslaboren.

