Reurbanisierung

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Laufzeit

2011 - 2014

Forschungsdesign

Wie in anderen west- und ostdeutschen Bundesländern werden auch in Baden-Württemberg seit einigen Jahren Reurbanisierungsprozesse beobachtet, deren Ursachen, Ausprägung und Wirkungen in erheblichem Maße klärungsbedürftig erscheinen. Die Arbeitsgruppe der LAG Baden-Württemberg nähert sich dem diesem Thema aus mehreren Perspektiven und behandelt Auswirkungen der Reurbanisierung in Baden-Württemberg und möglichen Ursachen sowie die (inner-) städtischen Ausprägungen und Wirkungen mit mehreren kommunalen Fallstudien.

Sie zeigt auf, wie sich Wanderungsgewinne auf städtische Gebiete verteilen und mit welchen baulich-physischen, ökonomischen und sozialen Veränderungen dies einhergeht. Es werden außerdem Möglichkeiten raumordnerischer und stadtentwicklungsplanerischer Lenkung und Gestaltung evaluiert – bspw. Ansätze zu neuen urbanen Wohnprojekten. Auch wenn davon auszugehen ist, dass Reurbanisierung ein weitgehend autonomer, d.h. selbstorganisierter gesellschaftlicher Prozess ist, ist zu hinterfragen, wo die Potenziale und Grenzen liegen, ob planerischer Steuerungsbedarf besteht und nach welchen Handlungsstrategien und mit welchen Instrumenten eine Steuerung auf regionaler und kommunaler Ebene erfolgen kann.

Es wurden Hinweise für die Grundlagenforschung und Handlungsempfehlungen für die Stadtentwicklungsplanung erarbeitet.

Produkt

Axel Fricke, Stefan Siedentop, Philipp Zakrzewski (Hrsg.) (2015): Reurbanisierung in Baden-Württembergischen Stadtregionen. = Arbeitsbericht der ARL 14.